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Wikipedia:Auskunft

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12. Dezember

Diese Woche: Cattin und die Pflastersteine - für Lokalisierungsexperten

Da anlässlich des Trafoturms oder Kraftwerks weiter oben das Thema "Pflastersteine" in Spiel kam, heute mal ein paar Cattin-Lokalisierungsfragen, die mit Bodengestaltung zu tun haben. Außerhalb der Städte waren zu Cattins Zeit noch sehr viele Straßen und Höfe mehr oder weniger unbefestigt, aber hin und wieder stößt man doch auch auf Pflastersteinbilder. Und die Herrschaften auf den Bildern Nr. 6 haben ja wirkliche Grausamkeiten vor der Tür liegen! --Xocolatl (Diskussion) 21:09, 12. Dez. 2020 (CET)

Bilder 2a-e: Wohl eher Sonvilier, La Chaux d'Abel, Restaurant Brechbühler . --Mhunk (Diskussion) 22:01, 12. Dez. 2020 (CET)
In der Tat! Ob das mal "Ours" geheißen hat? In den Bildbeschreibungen schien mir bislang wenig Murks zu sein... --Xocolatl (Diskussion) 22:22, 12. Dez. 2020 (CET) - Nachtrag: Hier allerdings schon. Das Restaurant scheint erstens oft seinen Namen gewechselt zu ahben, wir haben's nämlich auch als "Raisin", und wurde auch mal per Dateiname nach Les Bois sortiert. Laut Homepage des heutigen Betriebes gehört's zu La Ferrière. --Xocolatl (Diskussion) 22:57, 12. Dez. 2020 (CET)

Auch Bilder 6a und b befinden sich in La Chaux d'Abel. Sie zeigen die Tür zur Post. Die Gruppe findet sich nochmals.--Mhunk (Diskussion) 11:41, 13. Dez. 2020 (CET) Zur Tür Bild 2 habe ich noch zwei Bilder gefunden [1], [2].--Mhunk (Diskussion) 11:41, 13. Dez. 2020 (CET)

Ja, guckstu Versionsgeschichte/Kategorien. Wie gesagt, diese Tür hatte es ihm angetan. Danke für die Idenfizierung der Posttür! La Chaux-d'Abel ist kategorisierungstechnisch wirklich eine Herausforderung. Wahrscheinlich hat Cattin da viele heutige Kulturdenkmäler abgelichtet und die Bilder finden bislang kaum Verwendung... --Xocolatl (Diskussion) 13:37, 13. Dez. 2020 (CET)

Bilder 3 und 4 zeigen die gleiche Ecke, nur aus verschiedenen Winkeln. Erkennbar ist das u.a. an der Befestigung für das Fallrohr und den großen Steinen, die am linken Rand Bild 4 gerade noch angedeutet sind. Es dürfte sich um diese Ecke des Cafe du Cerf handeln.--Mhunk (Diskussion) 14:32, 13. Dez. 2020 (CET)

Ha! Guut! Zum "Cerf" haben wir auch ein "Ganzkörperbild", siehe Nachtrag oben. Da ist allerdings nicht mehr viel Ähnlichkeit zu erkennen... --Xocolatl (Diskussion) 15:37, 13. Dez. 2020 (CET)

Ich habe noch 2 Nachträge zur Post in La Chaux d'Abel: Dieses läuft noch unter unidentified und dieses ist nach La Chaux de Fonds einsortiert obwohl sich La Chaux d'Abel gerade noch auf dem Schild entziffern lässt.--Mhunk (Diskussion) 12:23, 16. Dez. 2020 (CET)

Danke! Ich hab sie umgeräumt. Das ist eine fast unendliche Geschichte mit den Cattinbildern... --Xocolatl (Diskussion) 21:02, 16. Dez. 2020 (CET)

Laut Beschriftung von 1d sind alle Bilder 1a-1j wohl nach La Ferriere zu loaklisieren--Mhunk (Diskussion) 11:48, 18. Dez. 2020 (CET)

Boah, was du für Augen hast! Leider scheint dieser Schuppen da rechts im Hintergrund nicht zu passen, sonst hätte man auch die Holzwand... --Xocolatl (Diskussion) 20:07, 18. Dez. 2020 (CET)
Das Haus mit dem Schuppen von 1c dürfte hier abgebildet sein. Und hier dürfte die ganze Gruppe nochmals abgebildet sein - aber das ist etwas spekulativ. Es spricht also einiges für La Basse Ferrière. --Mhunk (Diskussion) 09:03, 19. Dez. 2020 (CET)
Und dann steht der Jäger in dem kleinen Durchgang zwischen der Exbäckerei und dem heutigen Haus Nr. 6. Passt! Da ist ja auch heute noch der Gully. Super! --Xocolatl (Diskussion) 10:26, 19. Dez. 2020 (CET)

Mir scheint, ich hab da grade noch was zu Nr. 5 gefunden. --Xocolatl (Diskussion) 11:34, 19. Dez. 2020 (CET)

Zu Bild 5 e habe ich wohl eine Genealogie gefunden. Die Namen waren ja angegeben. Die Frage ist, ob 5c und 5e die gleiche Familie zeigt, nur im Abstand von 10 Jahren.--Mhunk (Diskussion) 15:56, 19. Dez. 2020 (CET)
Puuuuh... gute Frage... --Xocolatl (Diskussion) 19:24, 19. Dez. 2020 (CET)
Jedenfalls müsste man für die Graizelys in Charmauvillers oder der näheren Umgebung fündig werden, falls sich da überhaupt etwas finden lässt. Mit Streetview ist da ja leider nicht viel los. --Xocolatl (Diskussion) 12:51, 20. Dez. 2020 (CET)
Aber mit Cattin: Sie waren wohl am selben Tag auf dem Doubs unterwegs (oder haben tagelang die Kleidung nicht gewechselt).--Mhunk (Diskussion) 12:26, 21. Dez. 2020 (CET)
Dann werden sie doch wohl irgendwo eingekehrt sein oder ein Picknick abgehalten haben... Ich hatte jetzt Biaufond im Verdacht, aber da fand sich bislang nichts. --Xocolatl (Diskussion) 16:41, 21. Dez. 2020 (CET)

17. Dezember

Voyager im interstellarem Raum?

Hallo, so wie ich es verstanden habe befindet sich Voyager 1 und Voyager2 bereits im interstellarem Raum? Meine Frage jetzt, wie hat man es verhindert dass die Sonen nicht zufällig mit einem Asterioden aus der Oortschen Wolke zusammen stoßen? Oder hat die Sonde Sensoren die einen Zusammenstoß verhindern? --77.190.211.132 12:03, 17. Dez. 2020 (CET)

Ein Zusammenstoß ist (vermutlich) recht unwahrscheinlich, da die Asteroiden im Verhältnis zu ihrer Größe sehr weit auseinander liegen. Ein Zusammenstoß wurde auch nicht aktiv verhindert, sondern es war vielmehr Glück. --ZabeMath (Diskussion) 12:08, 17. Dez. 2020 (CET)
+1 Da draußen ist Leere, unendlich viel Leere. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 12:10, 17. Dez. 2020 (CET)
<quetsch> leere is relativ Vakuum#Vakuum_des_Weltraums --Asteroidenbergbauer (Diskussion) 17:42, 18. Dez. 2020 (CET)
Bisschen quantitativer: Wenn ich die Zahlen aus Hills-Wolke nehme (angenommen, es gibt sie und eine der Voyagers fliegt da durch), dann komme ich auf einen mittleren Abstand zwischen zwei Kometen von etwa 13 Mio. km, knapp ein Zehntel des mittleren Abstands Erde-Sonne. Alle anderen Teile der Oortschen Wolke sind weniger dicht besiedelt. Das bestätigt also ZabeMaths Einschätzung. --Wrongfilter ... 12:18, 17. Dez. 2020 (CET)
Ganz davon abgesehen werden die beiden Voyager-Sonden die Oortsche Wolke auch erst in ein paar 100 Jahren erreichen. Wohingegen die Sonden schon in ein paar Jahren keinerlei Energie mehr haben werden. 2001:16B8:C286:8400:3C10:2F73:10F2:D28 13:01, 17. Dez. 2020 (CET)
Ich dachte diese Wolke ist die Grenze unseres Sonnensystems? --77.190.211.132 13:16, 17. Dez. 2020 (CET)
Die Grenze gibt es nicht. Was im Falle der Voyagers gemeint ist, die die Heliopause, die Grenze der Heliosphäre. Die Oortsche Wolke befindet sich außerhalb der Heliopause, aber noch in dem Bereich, in dem die Gravitation der Sonne dominiert. --Wrongfilter ... 13:24, 17. Dez. 2020 (CET)
Schade! Ich hätte so eine blassrot leuchtende Blase erwartete, mit grüner Leuchtschrift:"Achtung! Sie verlassen das demokratisch regierte Solarsystem!" Das wäre cool. Yotwen (Diskussion) 13:26, 17. Dez. 2020 (CET)
Auf der Rückseite stünde dann: "Achtung! Ab hier mautpflichtig!" --188.60.168.129 14:44, 17. Dez. 2020 (CET)
Man hätte dort ruhig ein paar Ladestationen aufstellen können, wenn man vorher an das Energieproblem gedacht hätte. -- 79.91.113.116 14:58, 17. Dez. 2020 (CET)
Warum mussten die überhaupt drahtlos fliegen? In jedem Baumarkt gibt’s massenweise Kabeltrommeln! War dafür etwa kein Geld mehr übrig? --Kreuzschnabel 15:50, 17. Dez. 2020 (CET)
Nein, die Kabel wären im Erdschwerefeld unter ihrem Eigengewicht gerissen, zur grundsätzlichen Problematik siehe Weltraumaufzug. --Rôtkæppchen₆₈ 15:54, 17. Dez. 2020 (CET)
Viel ausschaolggebender war die Vorschrift, dass nicht mehr als zwei Kabeltrommeln hintereinandergekoppelt werden dürfen! --Elrond (Diskussion) 16:28, 17. Dez. 2020 (CET)
Dreifachstecker auch nicht. Aber man hätte doch abwechselnd Kabeltrommeln und Dreifachstecker nehmen können! (Damit nähern wir uns Querdenkerlogik, wenn’s ums Umgehen von Coronaregeln geht) --Kreuzschnabel 17:09, 17. Dez. 2020 (CET)
Das hätte aber nicht das grundsätzliche Problem des Spannungsabfalls und der maximalen Betriebsspannung gelöst. Selbst wenn man die Baumarktverlängerung weit jenseits der Spezifikation betreiben würde, käme am anderen Ende nichts an, da der Kupferwiderstand zu hoch und die Durchschlagfestigkeit der Isolierung zu gering ist. Ein Baumarktkabel zu Voyager 1 hätte einen Schleifenwiderstand von 1073840 Megaohm. --Rôtkæppchen₆₈ 17:25, 17. Dez. 2020 (CET)
Ich werd so ein dummes Gefühl nicht los, dass du diesen Teilfaden ein klitzekleines Bisschen ernster nimmst, als er gemeint war. --Kreuzschnabel 17:47, 17. Dez. 2020 (CET)
Im Weltraum ist es doch ziemlich kalt. Da könnte man doch ein supraleitendes Kabel ohne zusätzliche Kühlung nehmen. Dann muss man nur noch die warme Erdatmosphäre durchqueren. --Rôtkæppchen₆₈ 18:03, 17. Dez. 2020 (CET)
Dumm nur, dass Kupfer nicht supraleitend wird. --Elrond (Diskussion) 18:45, 17. Dez. 2020 (CET)
Kauf halt im DDR-Baumarkt. Dort gibt es bestimmt noch Aluminiumkabel. Nur leider ist dessen Sprungtemperatur 1,175 K unter der Temperatur des kosmischen Mikrowellenhintergrundes 2,725 K. --Rôtkæppchen₆₈ 20:39, 17. Dez. 2020 (CET)
Relevant xkcd --Geist, der stets verneint (quatschen?|Fauler Sack?) 18:11, 17. Dez. 2020 (CET)
ymmd. --Digamma (Diskussion) 20:34, 17. Dez. 2020 (CET)
Da im Alt-Text des Comics wie so oft Fakten und Scherzbeiträge vermischt werden, empfiehlt sich für Interessierte auch ein Blick ins explainxkcd-Wiki mit Erklärungen und Einordnungen zu den dort genannten Punkten. --Karotte Zwo (Diskussion) 14:21, 21. Dez. 2020 (CET)

Harald Lesch: "Wo endet unser Sonnensystem? Das Voyager-Update!" ...Sicherlich Post 21:58, 17. Dez. 2020 (CET)

Und die Moral von der Geschicht' ...

Diese Geschichte hier ist bekannt und hat viele Versionen. Sie hat folgenden Inhalt:

Eines Tages ist ein junger Fischer namens Urashima Tarō beim Fischen, als er eine Gruppe von Kindern bemerkt, die eine kleine Schildkröte quälen. Tarō rettet sie und lässt sie ins Meer zurückkehren. Am nächsten Tag nähert sich ihm eine riesige Schildkröte und erzählt ihm, dass die kleine Schildkröte, die er gerettet hatte, die Tochter des Kaisers des Meeres, Ryūjin, ist, die ihn sehen will, um ihm zu danken. Die Schildkröte gibt Tarō auf magische Weise Kiemen und bringt ihn auf den Grund des Meeres, zum Palast des Drachengottes (Ryūgū-jō). Dort trifft er den Kaiser und die kleine Schildkröte, die nun eine schöne Prinzessin, Otohime, war. Auf jeder der vier Seiten des Palastes herrscht eine andere Jahreszeit.
Tarō bleibt dort drei Tage lang mit Otohime, möchte aber bald in sein Dorf zurückkehren und seine alternde Mutter sehen, also bittet er um Erlaubnis zu gehen. Die Prinzessin sagt, dass es ihr leid tut, ihn gehen zu sehen, aber sie wünscht ihm alles Gute und gibt ihm eine geheimnisvolle Kiste namens Tamatebako, die ihn vor Schaden schützen wird, aber die er niemals öffnen soll. Tarō schnappt sich die Kiste, springt auf den Rücken derselben Schildkröte, die ihn dorthin gebracht hatte, und ist bald am Meeresufer.
Als er nach Hause kommt, hat sich alles verändert. Sein Zuhause ist weg, seine Mutter ist verschwunden, und die Menschen, die er kannte, sind nirgends zu sehen. Er fragt, ob jemand einen Mann namens Urashima Tarō kennt. Sie antworten, sie hätten gehört, dass jemand dieses Namens vor langer Zeit auf dem Meer verschwunden sei. Er entdeckt, dass 300 Jahre seit dem Tag vergangen sind, an dem er auf den Grund des Meeres ging. Von Trauer ergriffen, öffnet er geistesabwesend das Kästchen, das ihm die Prinzessin geschenkt hatte, und eine weiße Rauchwolke steigt auf. Er ist plötzlich gealtert, sein Bart ist lang und weiß, und sein Rücken ist gekrümmt. Vom Meer her kommt die traurige, süße Stimme der Prinzessin: "Ich habe dir gesagt, du sollst die Kiste nicht öffnen. Darin war dein Alter ...".
Aber was ist der Lerneffekt, die Moral? Warum ist die Geschichte so bedeutend? Der Mann tut "etwas Gutes", dann bekommt er "eine Belohnung" - und am Ende ist er traurig, alt und stirbt (wohl bald). Papa tanzt Tango (Diskussion) 18:28, 17. Dez. 2020 (CET)
Für die erste Hälfte der Geschichte bleibt bei mir die Botschaft: "Indem du anderen etwas Gutes tust, schaffst und vertiefst du die Beziehung zu ihnen."
Den zweiten Teil überlasse ich jemand anderem... --2001:16B8:10C2:400:314D:45B1:6C7F:50CC 18:38, 17. Dez. 2020 (CET)
Die "Gestörte Mahrtenehe" ist ein häufiges Märchenmotiv, siehe Artikel und Literaturhinweise dort. --Rudolph Buch (Diskussion) 18:46, 17. Dez. 2020 (CET)
Zusätzlich zu diesem Hinweis auf Melusinen, Undinen und Schwanenfrauen, erinnert die Geschichte auch an Orpheus und Eurydike (in der WP als Mythos nicht thematisiert), worin es um ein Verbot durch höhere Mächte geht und um die fatalen Folgen, die dessen Übertretung nach sich zieht. Es handelt sich hierbei nicht um moralische Erzählungen, auch nicht eigentlich um Märchen, sondern vielmehr um Mythen, die als Geschichten zur Weltbewältigung keine unmittelbare (erbauliche) Nutzanwendung anstreben, außer vielleicht der einen, daß gegen übernatürliche Weisungen nicht ohne Nachteil verstoßen werden kann. Wobei in diesem Fall es ja durchaus nicht tadelnswerte Neugier ist, die zur Überschreitung führt, sondern Gedankenlosigkeit, die man zwar auch tadeln könnte, die aber wohl eher in den Bereich der schicksalhaften Unausweichlichkeit gehört. --Benutzer:Melekeok avenidas y flores y mujeres y un admirador 00:15, 18. Dez. 2020 (CET)
Verbot durch höhere Mächte war auch mein Gedanke: „Denkt an die Frau des Lot!“ --94.219.20.245 03:47, 18. Dez. 2020 (CET)
Die Moral ist: Wisse wo das Alter ist, bevor du das Kästchen einer Prinzessin öffnest! -- Mama tanzt mit (Diskussion) 04:34, 18. Dez. 2020 (CET)
Sicher nicht. --94.219.20.245 20:29, 18. Dez. 2020 (CET)
Mahrtenehe ist interessant. Die praktische Moral wäre dann, bleibe in deinem Dorf, lass' dich nicht versuchen, und vor allem lass' dich nicht mit der Rothaarigen im überübernächsten Dorf ein. Wer weiß, was das für eine ist? Richtig? Papa tanzt Tango (Diskussion) 20:49, 19. Dez. 2020 (CET)
Und lass dich nicht von fremden Schildkrötinnen ansprechen. --Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese) 16:07, 22. Dez. 2020 (CET)

Die Prinzessin war dem Mann nicht böse, dass er sie verlassen hat. Er ist auf eigenen Wunsch gegangen und sie hat ihm, nachdem er die Kiste öffnete, auch nicht gesagt, dass die Nachalterung eine Strafe sei. Dem Gesetz "3 Tage auf dem Meeresgrund entsprechen 300 Jahre an Land" unterliegen beide gleichermaßen und die Prinzessin möchte den Mann nur schützen, kann das Gesetz aber nicht aufheben sondern nur umgehen. Die Moral ist: Während einer Liebesbeziehung verblassen die sonstigen sozialen Beziehungen und wenn man aus ihr zurück kehrt, ist die Umwelt verändert. Hier im Märchen natürlich stark überzogen. Aber man kennt das Phänomen, dass Männer, die sich sehr intensiv mit einer Frau beschäftigen, die früheren Kontakte stark reduzieren und vor allem den Support für andere einstellen. Das fordert übrigens die Frau auch im Rahmen der weiblichen Eifersucht auch ein, die sich ja vor allem auf etwaigen Support ihres Liebsten für alle Anderen richtet und somit dazu tendiert, den Mann sozial zu isolieren. (Anders als bei männlichen Eifersucht, die meist nur gegen Nähe von anderen Männern isoliert.) --178.5.119.177 16:55, 23. Dez. 2020 (CET)

Darf eine Lehrkraft einem Volksschulkind erklären, dass es kein Christkind, keinen Weihnachtsmann und keinen Osterhasen gibt?

In jetziger Zeit haben es Lehrer, Christkind und Weihnachtsmann schwer. Zur Frage: Darf eine Lehrkraft einem Volksschulkind erklären, dass es kein Christkind, keinen Weihnachtsmann und keinen Osterhasen gibt? Und wenn ja, warum und ab welchen Alter? Oder warum nicht? --GT1976 (Diskussion) 21:52, 17. Dez. 2020 (CET)

Kürzer gefragt: Ab wann darf ich ein Kind nicht mehr anlügen? Gruenschuh (Diskussion) 21:59, 17. Dez. 2020 (CET)
Woraus klar hervorgeht, dass das keine Wissenfrage sein kann, sondern eine philosophische Frage, auf die es soviele Antworten wie Antwortende gibt... --Gretarsson (Diskussion) 22:13, 17. Dez. 2020 (CET)
Lehrkräfte dürfen Kinder, gleich welchen Alters, nicht anlügen. Die Behauptung, dass es kein Christkind, keinen Weihnachtsmann und keinen Osterhasen gibt, wäre eine solche Lüge. Selbstverständlich gibt es die drei! --Geaster (Diskussion) 22:19, 17. Dez. 2020 (CET)
Ich würde eigentlich erwarten, dass fünf- bis siebenjährige selber darauf kommen, dass es die Kameraden nicht geben kann. Allerdings ist es schon gut möglich, dass das mediale Trommelfeuer Wirkung zeigt. Früher kam der deutsche Weihnchtsmann auch mit dem Sack aus dem Wald. Die fliegenden Rentiere sind ein französisch-britisch-US-amerikanischer Import. Von Lehrern erwarte ich schon Ehrlichkeit, spätestens auf die Frage »Gibt es den Weihnachtsmann?« Irgendwann fällt der Groschen sowieso und je später, um so peinlicher. –Falk2 (Diskussion) 22:20, 17. Dez. 2020 (CET)
Ich dachte, der Weihnachtsmann ist generell ein Import, traditionell deutsch ist das Christkind. Ist aber auch wurscht, Kulturen vermischen sich halt, war immer so und wird auch immer so sein. --MrBurns (Diskussion) 10:35, 18. Dez. 2020 (CET)

Ja! Natürlich. Sobald sie danach fragen; und das tun sie erfahrungsgemäß früh. Der seelische Schaden hält sich in Grenzen, hauptsache die Geschenke fließen. --Elrond (Diskussion) 23:14, 17. Dez. 2020 (CET)

"So Kinder, ihr seid jetzt alt genug um die Wahrheit zu erfahren. Es gibt keinen Weihnachtsmann. Das ist eine Erfindung eines Getränkeherstellers." "Aber meine Mutter sagt, es gibt ihn wirklich. "Die lügt, die will dich nur manipulieren, damit du ein braves Kind bleibst." "Letztes Jahr war der Weihnachtsmann aber bei uns und hat Geschenke mitgebracht." "Das war kein richtiger Weihnachtsmann. Deine Eltern haben irgendeinen Penner in einen roten Mantel gesteckt, um dir was vorzumachen." "Und wir mussten am 24. nachmittags in unserem Zimmer bleiben. Irgendwann gab es dann Geraschel auf dem Flur und schwere Schritte und ein Glöckchen hat geklingelt. Dann durften wir kommen und die Geschenke waren da. War das nicht der Weihnachtsmann?" "Nee, das haben alles eure Eltern gemacht. Die wollten mal ein paar Stunden Ruhe haben um den Baum zu schmücken und die Weinbrandkringel zu probieren." "Ach, schade." --Expressis verbis (Diskussion) 23:28, 17. Dez. 2020 (CET)

Dann erinnere Dich mal an Deine Kindheit. Bist Du nicht selber drauf gekommen, dass bei den letztlich bescheuerten Geschichten etwas nicht stimmen kann? –Falk2 (Diskussion) 00:11, 18. Dez. 2020 (CET)
Als meine Jungs fünf und sieben waren, frug ich sie, ob sie noch ans Christkind glauben würden. Sie schauten sich ein paar Sekunden an, dann wieder mich und versicherten mir mit ernster Mine, dass sie noch ans Christkind glauben würden. Sie hatten schlicht Schiss, dass es keine Geschenke mehr geben würde, wenn sie mir sagen würden, nicht mehr ans Christkind zu glauben. So ähnlich werden es die meisten Kinder (in DACH) wahrscheinlich halten. Sie sind schließlich nicht blöde. --Elrond (Diskussion) 00:39, 18. Dez. 2020 (CET)
Wirklich spannend werden die Fragen (und die Antworten) erst, wenn gefragt wird, ob es Gott gibt.--Dr. Peter Schneider (Diskussion) 00:30, 18. Dez. 2020 (CET)
Das ist eine Erfindung eines Getränkeherstellers wäre ja die nächste Lüge und besserte die Lage damit nicht :) Es gab schon wesentlich rührendere Versuche, die Existenz des Weihnachtsmannes vom rein Rationalen abzukoppeln, wie eine namhafte Enzyklopädie weiß. --Kreuzschnabel 07:10, 18. Dez. 2020 (CET)

Aber den Klapperstorch gibt es schon noch, der meiner Freundin den dicken Bauch gemacht hat, weil ich sie unten rum gekitzelt und gleichzeitig geknutscht habe, oder? --79.208.145.134 00:30, 18. Dez. 2020 (CET)

Seit wann machen Klapperstörche dicke Bäuche? Soweit ich weiß, tragen die die Babys im Schnabel und legen sie vor den Häusern ab. Dort stellen sich die Babys auf ihr Gepäck und klingeln an der Haustür. Hab ich auf Geburtskarten schon selbst gesehen! --Kreuzschnabel 07:10, 18. Dez. 2020 (CET)

Die Frage ist durchaus interessant und vor allem berechtigt. Expressis verbis zeigt sehr schön die Problematik auf: schnöde Desillusionierung. Es geht ja nicht so sehr um die Frage, wer die konkreten Bilder möglicherweise importiert hat (eine Zeitlang geisterte die Legende durch die Medien, der Weihnachtsmann sei eine Erfindung von Coca-Cola, was Unsinn ist), auch nicht darum, das alles für letztlich bescheuert zu erklären, sondern darum, wie man mit Zauberglauben behutsam umgeht. Ich würde sagen: abwarten, bis die Frage gestellt wird und nicht vom hohen Roß des Besserwissers den Glauben ans Christkind (und damit alle, die ihn teilen oder verkünden für bescheuert erklären; welch aufklärerischer Gewinn wird damit erzielt?). Dann aber ehrlich antworten. ‒ Im Übrigen, lieber Weihnachtsmannleugner, mit welchen bescheuerten Geschichten finden wir uns tagtäglich gläubig ab: „Das BIP ist das Maß aller Dinge.“ ‒ „Der Staat darf sich nicht verschulden“ (selbst dann nicht, wenn er daran verdient, weil es „dem Wirtschaftstandort Deutschland“ dient.“ Um auf den Weihnachtsmann zurückzukommen. Wenn er als Drohgespenst mißbraucht wird, ist es recht, ihn als solchen zu entlarven. Als kleiner Weihnachtszauber ist er harmlos und, in der Tat: Die Kleinen kommen eines Tages unbeschadet selbst dahinter. --Benutzer:Melekeok avenidas y flores y mujeres y un admirador 00:39, 18. Dez. 2020 (CET)

Du musst jetzt sehr tapfer sein; der Weihnachtsmann wurde tatsächlich von einem Limonadenhersteller erfunden und populär gemacht. Erstaunlicherweise konnte bei einer Umfrage des WDR in einer Einkaufstraße in Köln ein Großteil nicht zwischen Nikolaus (trägt eine Bischofsmütze) und dem Weihnachtsmann (trägt ne rote Mütze) unterscheiden. Soviel zum christlichen Abendland. --Elrond (Diskussion) 00:48, 18. Dez. 2020 (CET)
Ich bin ganz tapfer, auch wenn ich zu dieser späten Stunde die Nachweise nicht mehr zuusammenklauben mag: Der Weihnachtsmann ist eine gut abgehangene Figur aus dem Umfeld der Nikolaus-Legenden, die ein aus Deutschland nach USA eingewanderter Graphiker mit eben jenem Outfit ausgestattet hat, das von Coca-Cola dann aufgegriffen und weltweit vermarktet wurde. So gesellt sich zur ehrwürdigen Heiligenlegende die platte PR-Legende hinzu. --Benutzer:Melekeok avenidas y flores y mujeres y un admirador 01:11, 18. Dez. 2020 (CET)
Der Weihnachtsmann, wie er 25 Jahre später von der Cola-Company verblüffend genau erfunden wurde. --itu
Sehr schön ausgedrückt. Genauso stellt es sich für mich (gottseidank) nach adhoc-Recherche auch dar. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 08:12, 18. Dez. 2020 (CET)
FacepalmVorlage:Smiley/Wartung/facepalm  Tolle ad hoc Recherche, die letzlich nur dazu gedient hat, einen Fehler weiter zu tragen. --94.219.20.245 20:29, 18. Dez. 2020 (CET)
Jein. Nikolaus ist der Startpunkt, soweit klar. Dann haben Zeichner und Dichter mit dem Motiv gespielt und dabei das eine oder andere hinzu gedichtet, aber keiner von denen hat den Weihnachtsmann erfunden. Diesen letzte Schritt, den uns heute bekannten, dicken, rotbackigen, grinsenden, knuddeligen usw. Weihnachtsmann zu definieren, ist die o.g. Company gegangen. Wo wird gerade beim Desillusionieren sind: Das Frühstück ist nicht die wichtigste Mahlzeit des Tages, der Spruch bloß ist ein Werbeslogan für Cornflakes. --94.219.20.245 04:14, 18. Dez. 2020 (CET)
(mehrfacher BK) @Expressis verbis Dann würdest Du aber nicht bei der Wahrheit bleiben. Die rote Kleidung stammt vom Getränkehersteller, quasi ein Sponsor - denn irgendwie muß der Weihnachtsmann ja die Geschenke finanzieren. Den gab es in gewisser Weise schon im 18. Jh. In Mecklenburg wurde er bis ins 20. Jh. Rugklas genannt (= rauher Nikolaus), daneben gab es Knecht Ruprecht und Kinnjes/Heelechrist, früher Beleg (aus einem Hochzeitsgedicht von 1727, zit. n. Kohfeldt [Hrsg.], Plattdeutsche mecklenburgische Hochzeitsgedichte aus dem 17. und 18. Jahrhundert), aus dem die Rollenverteilung ersichtlich wird (die Hochzeit fand laut Titelblatt kurz vor Weihnachten statt, daher auch das Thema): "wat süht man nich vam Rugen-Klaaß all spreken? / Wo he den losen Gähr'n Frucht[!, vom Herausgeber, aber kein Druckfehler! Alle anderen Kennzeichnungen mit sic stammen von mir.] int Lieff jagen kan, / Wenn he, wer nich iß frahm im Ascker-Sack will stecken, / On nehmen mit sick weg, nu Wiehnacht kümmt heran. / Noch gröter iß de Furcht [sic] wenn Rubbert sick lett hören, / Mit bimmeln, brummen on mit trampeln vär dat Huß, / So iß dar nüms tho Huß, on sprecken van bekehren, / On betern, sünd denn ock so still, aß keene Muhß, / Am gröt'sten iß de Angst wenn Rumprecht kümt anslieken, / Gantz rug von [sic] Heed on Stroh, mit enen groten Bahrt, Mit enen groten Sack [...]. So dörff se sick darumb so sünnerlick nich grämen, / Wiel ehr Kinjehs davör int Vat was [sic] schönes deit / On wat tho spelen bringt [...]." (was sieht [=hört] man nicht vom rauhen Nikolaus schon sprechen? Wie er den unzuverlässigen Kindern Furcht in den Leib jagen kann, wenn er diejenigen, die nicht fromm sind, in den Aschensack stecken und mit sich wegnehmen wird, nun kommt die Weihnacht heran. Noch größer ist die Furcht, wenn Ruprecht [von] sich hören läßt, mit Bimmeln, Brummen und mit Trampeln vor dem Haus, so ist dort niemand zu Hause, und [sie] sprechen von Bekehren und [Sich-] Bessern, sind denn auch so still wie keine Maus, am größten ist die Angst wenn Ruprecht angeschlichen kommt, ganz rauh von Hede [= Werg] und Stroh, mit einem großen Bart, mit einem großen Sack [...] so darf sie [die Braut] sich deshalb so sonderlich nicht grämen, weil das Jesuskind dafür in das Gefäß etwas Schönes tut und etwas zu spielen bringt [nämlich u. a. ein Püppchen = Kind].) Der Rugklas sah recht teuflisch aus: "Eine schwarze Maske gehörte unbedingt dazu, mehrfach sind auch übergestülpte Tierköpfe (Kuh, Pferd, Kalb) belegt." (Müns, Von Brautkranz bis Erntekrone, S. 189). Ende des 19. Jh. setzte sich dann eine Gestalt durch (mit unterschiedlichen Bezeichnungen in Mecklenburg: Klingklas [Norden], Rugklas [Mitte], Kinnjes [= Jesuskind, Südwesten], Heelechrist [= heiliger Christ, Mecklbg-Strelitz], vgl. die Karte im Mecklbg. Wb., Bd. 3, Sp. 571 f.). Die Bezeichnung Wiehnachtsmann kommt dann auch sehr schnell auf, folgender Spottreim ist mir aus meiner Familie bekannt, der dem Weihnachtsmann aufgesagt wurde, wenn man denn den Mut dazu aufbrachte: "Lütten Knaken, groten Knaken, Wiehnachtsmann dien Büx is apen."--IP-Los (Diskussion) 00:54, 18. Dez. 2020 (CET)
Zur Ausgangsfrage. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Dürfen Lehrer Schulkinder belügen? Oder auch: Dürfen Lehrer Antworten auf Fragen der Schüler verweigern, wenn die damit deren Eltern als Lügner/Dummköpfe bloßstellen würden? Dürfen Lehrer Kindern sagen, daß sie nicht alles schaffen können, wenn sie nur wollen? Dürfen Lehrer Kindern schlechte Noten geben, wenn sie häßliche Bilder malen? Wäre es nicht besser, wenn Lehrer Kindern nur das erzählen, was sie gerne hören wollen bzw. auf Wunsch der Eltern/Großeltern/Tanten/Onkel/Nachbarn usw. glauben sollen? Können wir es riskieren, daß Aufklärung Kinder/Eltern/Großeltern/Tanten/Onkel/Nachbarn usw. frustriert oder sollten wir ihnen nur die blaue Pille anbieten? --94.219.20.245 04:30, 18. Dez. 2020 (CET)
Ich würde den Kindern die Illusion lassen. Aber was tut man, wenn sich eine Diskussion in der Klasse ergibt und z. B. 8 Kinder daran glauben und 2 nicht, weil die Eltern weniger an der Tradition fest halten? Dann hat die Lehrkraft das zu behandeln und abzuwägen, ob es gut ist zu lügen und den Weihnachtszauber aufrecht zu erhalten, oder nicht und damit einen Konflikt mit den Eltern haben wird. --GT1976 (Diskussion) 06:02, 18. Dez. 2020 (CET)
Nein! Wenn die Lehrkraft einmal lügt, ist die Glaubwürdigkeit futsch. Außerdem haben die einen Bildungsauftrag und dürfen darum nicht lügen. --94.219.20.245 20:29, 18. Dez. 2020 (CET)
Danke an die vielen Antworten oben und frohe Weihnachten mit unseren Freunden! --GT1976 (Diskussion) 06:05, 18. Dez. 2020 (CET)
Je nach Alter der Schüler könnte man eine altersgerecht philosophische Diskussion darüber anstoßen, was „gibt es“ überhaupt bedeutet. Welche Voraussetzung muss erfüllt sein, damit man sagen kann: „Es gibt x“? Wenn man x sehen und anfassen kann, gibt es x zweifellos. Aber kann man ein Gefühl sehen oder anfassen? Auf dem Niveau können auch Erstklässler schon erkennen, dass die Frage gar nicht so einfach ist. Morgenstern postuliert in Das Nasobēm, dass dieses Tier mit der Entstehung des Gedichts ins Dasein gerufen wurde und seitdem auf seinen Nasen einherschreitet. Stimmt das, gibt es das Nasobēm? Wenn nicht, wie kann er es dann beschreiben? --Kreuzschnabel 07:49, 18. Dez. 2020 (CET)
Das wäre ein pädagogisch sinnvoller Umgang mit dem Thema. Ich habe einen Vorwurf von Kinderseite („Das ist gelogen!“) kürzlich damit beantwortet, daß es Geschichten und Legenden gibt, die Menschen sich gerne erzählen, obwohl tlw. nichts wahres dran ist; so wie bspw. Märchen oder Geschichten aus Entenhausen. BTW: Morgensterns Postulat zum Nasobem (aus der Ordnung der Rhinogradentia) erinnert mich stark an Feuerbach. --94.219.20.245 20:29, 18. Dez. 2020 (CET)
Ein skeptisches Kind.

Schon vor Jahrzehnten hat bei uns in der damals sogenannten Volksschule kein Lehrer Erklärungen über die in der Überschriften genannten Wesen abgegeben. Das haben die Schulkinder schon untereinander erledigt. Allerdings gab es damals, in der Konfessionsschule, in der ersten Klasse jeden Tag eine Stunde Religionsunterricht. Unterrichtet wurde die Bibel. Eins zu eins. Da fing die Welt an wie im Buch Genesis geschrieben. Kein Zweifel möglich. Das waren keine fundamentalistischen Sektierer, dass war der großkonfessionelle Mainstream. Natürlich haben die offiziellen Theologen das auch damals differenzierter gesehen, aber für den Nachwuchs des gewöhnlichen Kirchenvolks waren die biblischen Märchen gut genug. Da gab es auch keine Eltern, die gegensteuerten. Was der Pastor, was der Religionslehrer erzählte, das war eben so, die haben das ja studiert, die Eltern haben es ja auch nicht anders gelernt (man ahnt schon, ich schreibe natürlich über nichtakademischgebildete Eltern, andere habe ich zu meiner Schulzeit nicht kenengelernt). Staatliche Schulaufsicht? Natürlich, war alles schon Nachkriegszeit, aber Religion und alles Religiöse und jeder Quark, den religiös Ausgebildete erzählten, stand unter strengem Denkmalsschutz. Und dass die Welt nicht 4000 v. Chr. startete, das durfte ich gefälligst selbst herausfinden. --Dioskorides (Diskussion) 09:58, 18. Dez. 2020 (CET)

Inzwischen dürfte die Aufklärung auch in Deinem Heimatdorf angelangt sein. <duckundwech> --94.219.20.245 20:29, 18. Dez. 2020 (CET)

An wen sonst sollten sich besorgte Kinder dann noch wenden können, wenn es das Christkind nicht mehr geben soll? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 10:39, 19. Dez. 2020 (CET)

An eine real existierende Person vielleicht? Andernfalls tut es jedes andere Phantasiewesen genau so. --94.219.21.61 22:23, 19. Dez. 2020 (CET)

Habe ich selbst von einem Knirps gehört: "Das Christkind sind die Eltern, aber der Nikolaus ist echt!" Klaro, man kann ihn angreifen. --Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese)) 21:33, 19. Dez. 2020 (CET)

Das Kind hat recht. Ob man Nikolaus' Leichnam „angreifen“ sollte, lasse ich mal dahingestellt; Heiligenkult ist nicht so mein Ding. ---94.219.21.61 22:23, 19. Dez. 2020 (CET)
Das Kind hat nicht recht, auch das Christkind ist echt. --TheRunnerUp 15:56, 20. Dez. 2020 (CET)
Ich werde nie begreifen, wie das mit dem Kind in der Krippe und dieser blondgelockten weiblichen Figur als "Christkind" zusammengehen soll.
Entscheidend übrigens der Satz, den oben jemand schrieb: "Wenn die Lehrkraft einmal lügt, ist die Glaubwürdigkeit futsch." Den Satz sollten sich auch Eltern mal auf der Zunge zergehen lassen - für "Lehrkraft" dann bitte "Mutter" oder "Vater" einsetzen. Wie können Eltern von ihren Kindern erwarten, dass diese ihnen, wenn's drauf ankommt, glauben, wenn sie ihnen jahrelang Märchen aufgetischt haben? --87.150.4.139 02:15, 21. Dez. 2020 (CET)
Für Kinder ist das ein Spiel. Die wissen ganz genau, dass Nikolaus, Christkind und Weihnachtsmann nur fiktiv sind. --Digamma (Diskussion) 18:10, 21. Dez. 2020 (CET)
Erstens stimmt Deine Aussage erst ab einem gewissen Alter. Für kleinere Kinder gibt es diese Trennung zwischen "real" und "fiktiv" noch nicht, vor allem dann nicht, wenn die eigenen Eltern ihnen etwas als real präsentieren.
Zweitens kann ich nur staunen, welches Maß an Quellenkritik und theologischer Bildung Du den Kinder zutraust, wenn sie schon wissen sollen, dass die Geschichte vom Christkind fiktiv ist. --217.239.2.58 00:52, 23. Dez. 2020 (CET)
Und Kinder lernen zu hinterfragen, stimmt das so oder ist das ein Fake? Falls kritische Staatsbürger erwünscht sind. --Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese) 16:13, 22. Dez. 2020 (CET)
Kritische Staatsbürger, ja bitte. So lernen die lieben Kleinen frühzeitig, zwischen vertrauenswürdigen und nicht vertrauenswürdigen Quellen zu unterscheiden. Die Eltern jedenfalls gehören offensichtlich zur letzteren Sorte. --217.239.2.58 00:52, 23. Dez. 2020 (CET)
Dass die Geschichte von Jesus C. aus N. nicht fiktiv ist, muss man allerdings glauben wollen. Das Einwohnermeldeamt von Beit Lam hat ihn jedenfalls nicht in der Kartei. Außerhalb von kreuztragenden Kreisen wird das deutlich anders gesehen und die Zeiten, als die einzig gültige Wahrheit den Leuten mit Feuer und Schwert eingebläut werden durfte, sind zum Glück doch schon eine ganze Weile vorbei. Deswegen halten wir doch mal vorsorglich fest, dass das alles etwa so real wie die Hexe auf dem Besen ist. Wer »Es werde Licht« und alles, was darauf folgte, für bare Münze nehmen will, der kann es gerne tun. Ich bitte nur darum, nicht wieder Missionierungsversuche zu starten und allen, die da nicht mitmachen, entrüstet zu begegnen. Sollte es den lieben Gott tatsächlich geben und er mal bei mit klingeln, dann lade ich in selbstverständlich zu einem Bier ein. Danach melde ich mich hier wieder. Versprochen! –Falk2 (Diskussion) 13:02, 23. Dez. 2020 (CET)
Dafür, dass Du was gegen "Missionierungsversuche" hast, bist Du ganz schön missionarisch unterwegs. Außer Deinem Beitrag kann ich hier weit und breit nichts an "Missionierung" entdecken. Höchstens die Missionierung durch Eltern, die ihre Kinder dazu bringen, an etwas zu glauben, was sie selbst nicht glauben.
Bevor Du Dein Kirchen-Bashing vom Stapel lässt, hättest Du Dir jedenfalls zumindest mal die Mühe machen können, meinen Beitrag richtig zu lesen. --217.239.6.167 13:20, 23. Dez. 2020 (CET)

Als Lehrer könnte man sagen: "Das muss du selbst heraus finden." Damit hat man nicht gelogen, aber auch nichts indoktriniert. Die richtige Antwort ist ja gerade: Es gibt die drei als Fantasievorstellungen oder als "Gestalten", so wie Hexe Babajaga oder Biene Maja. Die gibt es ja zweifellos, aber eben nur als Figuren in der Alltagskultur. Das muss das Kind selber heraus finden. Wenn man sagen würde: "Es gibt sie nicht." fragt sich das Kind: "Aber hier gibt es doch überall Bilder davon und Erzählungen, wieso soll es das nicht geben?" --> dann kommt das Kind in Zwiedenk, also hält zwei gegensätzliche Vorstellungen gleichermaßen als real und das wäre krank. Es muss selbst erkennen, dass es den Weihnachtsmann gibt ... und zwar als Fantasie in der Alltagskultur. Dann wird das Kind im Denken gesund bleiben. --178.5.119.177 16:41, 23. Dez. 2020 (CET)

Sektflaschenverschluss

Warum sind Sektflaschen mit einem Kunststoffpropfen verschlossen und nicht mit einem Schraubverschluss? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 23:40, 16. Dez. 2020 (CET)

Da Billigst-Piccolos im Supermarkt durchaus Schraubverschlüsse aufweisen, vermute ich vorwiegend traditionelle Gründe: Mit einem Schaubverschluiss kann man nicht den Korken knallen lassen. Und das gehört zum Genuss hochwertiger Schaumweine irgendwie dazu... -- 2001:16B8:10FD:2700:2586:7484:FB86:F6AB 23:44, 16. Dez. 2020 (CET)
Marketing. --Digamma (Diskussion) 23:49, 16. Dez. 2020 (CET)
Das Wort alleine erklärt wenig ... --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 23:53, 16. Dez. 2020 (CET)
@2001:16B8:10FD:2700:2586:7484:FB86:F6AB, Billigst-Piccolos, Perlweine, Prosecco und dergleichen haben keinen so hohen Druck wie echte Schaumweine aller Art. Mit Schraubverschluss wäre der Innendruck schnell hin. --Rôtkæppchen₆₈ 00:41, 17. Dez. 2020 (CET)
Das ist nicht wahr, dafür gibt es extra dichte Schraubverschlüsse, die man ohnehin braucht bei Wein. --178.4.109.6 00:44, 17. Dez. 2020 (CET)
Wein hat keinen Innendruck. Da tun es gewöhnliche Aluminiumschraubverschlüsse. --Rôtkæppchen₆₈ 01:06, 17. Dez. 2020 (CET)
<quetsch> Nein, die tun es nicht. Der Wein würde verderben --178.4.109.6 02:20, 17. Dez. 2020 (CET)
Auch mir leuchtet nicht ein warum Schraubverschlüsse nicht hinreichend gasdicht zu machen wären. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 01:10, 17. Dez. 2020 (CET)
Das sind tiefgezogene Alukappen mit Kunststoffdichtung, die über den Flaschenhals gestülpt und formschlüssig verpresst werden. Schon allein die Art des Aufbringens erfordert einen weichen, plastischen Werkstoff, der sich dann auch wieder in die entgegengesetzte Richtung verformen lässt, z.B. durch Flascheninnendruck. Kronkorken, wie sie in der Schaumweinherstellung verwendet werden, sind aus Stahl und entsprechend widerstandsfähig, also eher elastisch als plastisch. --Rôtkæppchen₆₈ 01:59, 17. Dez. 2020 (CET)
Es gibt Sektflaschen auch mit Schraubverschluß anstelle eines Sektkorkens. --178.4.109.6 00:41, 17. Dez. 2020 (CET)
Wenn man Stil hat, etwas von Wein versteht und nicht gerade auf den Putz hauen will, dann lässt man Sektkorken nicht "knallen". Literarisch gibt es das Beispiel des Champagnertestes: lässt der junge Mann den Korken ploppen ist er Plebs; lässt er den Druck gefühlvoll und lautlos entweichen, darf er weiter um die höhere Tochter werben. (Wenn nun jemand weiss, wo das vorkam: besten Dank. Felix Krull?) Für einen "normalen" Schraubverschluss ist der Druck von bis zu 5 bar in einer herkömmlichen Sektflasche zumindest eine Herausforderung. --RAL1028 (Diskussion) 01:42, 17. Dez. 2020 (CET)
Hm. Die Frage läßt sich so gestellt nicht zur Zufriedenheit beantworten. Wir haben zwar keinen Artikel Sektverkorkung aber im Artikel Sekt gibt es einen kleinen Abschnitt über Sektkorken. Daraus geht hervor, dass sowohl Varianten aus Naturkork und Ersatzmaterialien als auch aus Plastik gebräuchlich sind. Das wird hier richtig ergänzt durch den Hinweis auf ebenfalls verwendete Schraubverschlüsse (oft üblich bei Piccolo-Flaschen). Zur Verkorkung werden jeweils entsprechende Geräte oder Maschinen benötigt (hier ein Bild von einer manuellen Verkorkung.) Die Produzenten von Sekt haben sich also irgendwann aus welchen Erwägungen auch immer für eine der Verkorkungsvarianten entschieden und setzen eine entsprechende Technik ein.
Über die jeweiligen Erwägungen dazu gibt es IMHO mit Sicherheit keine einheitlich zutreffenden Aussagen. Die einzig allgemein gültige Aussage könnte vielleicht sein, dass Produkte mit einem Korken aus Kork (in ihren verschiedenen Varianten) gegenüber Plastikprodukten und Schraubverschlüssen ein Ansehen der Höherwertigkeit vermitteln sollen. Insofern suggeriert die Fragestellung „Warum sind Sektflaschen mit einem Kunststoffpropfen verschlossen und nicht mit einem Schraubverschluss?“ gleich drei falsche Behauptungen. Sektflaschen werden 1.) auch mit Schraubverschluss hergestellt und darüber hinaus 2.) eben nicht nur mit „Kunststoffpropfen“ sondern 3.) durchaus auch mit Korken aus Kork und Ersatzmaterialien verkorkt. Die Art und Wirkungsweise der Korken ist in den verlinkten Artikeln ausführlich beschrieben. Über die unterschiedlichen maschinellen und manuellen Techniken der Verkorkung, deren Historie und einen Kostenvergleich in der Produktion und wie oft ein Hersteller überhaupt in die Situation kommt, eine Entscheidung über die Verkorkungsart neu zu treffen und dann kostenintensiv in die Produktionsumstellung oder -erweiterung zu investieren und dafür evt. neue Maschinen anzuschaffen haben wir keinen Artikel. In diesem Bereich wären aber wohl ein Gutteil der ökonomischen, produktionstechnischen, marktanalytischen und die Eigenpräsentation und deren Designvorgaben gegenüber den Kunden bis hin zur angestrebten Corporate Identity mitbildenden Erwägungen zu finden, die für eine Entscheidung zu der einen oder anderen oder der dritten Verkorkungsvariante teilweise beitragen. --84.58.54.19 05:38, 17. Dez. 2020 (CET) Ergänzend: Spekulieren könnte man noch über den Teilaspekt, dass die kontinuierliche Versorgung der Produktion mit Plastikkorken möglicherweise sicherer gewährleistet ist als die Versorgung mit Korken aus Kork und Ersatzmaterialien. Ich habe dunkel im Kopf, dass es (durch Brände in Portugal?) irgendwannmal Engpässe in der Korkproduktion gab, aber ich werde jetzt deswegen sicher nicht zeitraubend das Handelsblatt durchstöbern... --84.58.54.19 06:02, 17. Dez. 2020 (CET) Ergänzend: Die Feuerhypothese lässt sich nicht erhärten. Zudem sind Korkeichen auch sehr gut vor Feuer geschützt. Ich lese jedoch: „In der Produktion verursachte eine Trockenheit in den 80er Jahren ein Sterben der Korkeichen. Durch die Änderung der Eigentumsrechte nach der Revolution am 25. April 1974, und der Neuausrichtung von Produktionsaktivitäten, wurden die Korkeichen in ihrer Vitalität geschädigt und somit anfälliger für Plagen (Anm. 1: vgl: Silva J. S. 2007: Árvores e florestas de Portugal 03. Os Montados. Muito para além das árvores; Fundação Luso – Americana para o Desenvolvimento; Lisboa, S. 93–96)“ (Dolores Pillichshammer: Land ‐ Degradation im Alentejo: Der Einfluss unterschiedlicher Nutzungsintensitäten auf die Korkeichenwälder im Alentejo (Portugal). Diplomarbeit, Magistra der Naurwissenschaften (Mag. rer. n), Universität Wien 2014, S.20) Der Rückgang der Korkproduktion ist nach Pillichshammer 2014 aber weitgehend auf andere Faktoren zurückzuführen. --84.58.54.19 06:35, 17. Dez. 2020 (CET)
@IP Ja, für Kunststoff statt Kork spricht auch der Punkt Qualität. Denn Kork ist ein Naturprodukt und unterliegt deshalb starken qualitativen Schwankungen. Hat man mal die richtige Kunststoffmischung herausgefunden, dann ist das Resultat auch reproduzierbar. Sprich die Qualität eines Korkens aus Kunststoff, ist immer gleichbleibender als bei einem aus Kork (gleichbleibend ≠ besser). --Bobo11 (Diskussion) 09:50, 17. Dez. 2020 (CET)
Kunststoffe sind idR keine Mischungen. Das Material dieser Sektstopfen ist PE. Keine Mischung und als solche nicht herauszufindend. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 21:18, 17. Dez. 2020 (CET)
Ein bisher nicht genannter Grund sind Kosten.
Im Markt von Abfüllung auf Flasche gibt es vergleichsweise große Überkapazitäten. Unternehmen, die Abfüllung als Dienstleistung verkaufen, wurden widerholt von Wirtschaftswissenschaftlern vorgeschlagen. Rein rational müsste ein solches Unternehmen die Fixkosten der Abfüllung deutlich senken gegenüber den Kosten in einem Betrieb, der die Anlage nicht auslasten kann. Versuche, solche Unternehmen zu gründen scheiterten wiederholt.
Dementsprechend gibt es riesige Überkapazitäten für den Abfüllvorgang, was bedeutet, dass die Anlagen lange Zeit im Jahr stillstehen und dabei nicht so altern, wie sie es unter Volllast täten. Die Nachfrage nach neuen Anlagen bleibt im Vergleich zu anderen Abfüllanlagen klein. Hersteller solcher Anlagen haben somit auch keinen Grund, neue Korken plus Abfüllanlagen zu konstruieren. Daher gibt es auch kein Angebot für solche Anlagen.
Und im Ergebnis bleiben die gleichen Anlagen stehen, die nichts anderes können, als Kork- oder Plastikkorken. Und wenn eine angeschafft werden muss, dann gibt es keine Alternativen. Yotwen (Diskussion) 11:38, 17. Dez. 2020 (CET)
"Im Markt von Abfüllung auf Flasche gibt es vergleichsweise große Überkapazitäten." Sprichst du hier über Abfüllanlagen für Getränke aller Art in Flaschen oder speziell über Abfüllanlagen für Sekt? --Digamma (Diskussion) 14:34, 17. Dez. 2020 (CET)
Sowohl als auch. Die meisten Hersteller von Getränken haben eigene Abfüllanlagen und schaffen es nicht im Entferntesten, diese auszulasten. Yotwen (Diskussion) 15:53, 17. Dez. 2020 (CET)
Du willst mir ernsthaft deine obige Theorie als Antwort auf meine Eingangsfrage verkaufen? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 21:18, 17. Dez. 2020 (CET)
Verkorkungsapparat
@Itu: Das ist leider das einzige Foto eines Verkorkungsapparats, dass ich finden konnte. Vermutlich müssten die Fotos einmal etwas besser kategorisiert werden.
Ja. Das ist m. Mng. nach eine gute Antwort: Technologie braucht einen Markt. Gibt es den Markt nicht, dann nutzt niemand die Technologie. Bestes Beispiel ist elektrischer Strom. Schon vor Jahren gab es die Cheaper-Than-Coal-These: Wenn es eine Methode gibt, Strom billiger als mit Kohle herzustellen, dann wird niemand mehr Kohle verwenden. Heute ist Solarenergie deutlich billiger als Kohlestrom und trotzdem wird noch jede Menge Kohlestrom erzeugt. Diese These stimmt nämlich nur teilweise. Sie übersieht die Investitionskosten für "eine andere Art, Strom herzustellen". Und zu Eintrittskosten in eine Technologie, und Austrittskosten aus einer Technologie kommt noch die Entscheidungsträgheit von Managern hinzu, die sich sehr gut mit dem existierenden Modell auskennen und gar nicht mit den neuen. Ergebnis: Man bleibt bei den bekannten Risiken und wartet darauf, dass andere das Risiko der Innovation unternehmen. Bei Stopfen passiert das genauso. Kein Winzer kann es sich leisten, so eine Innovation durchzuziehen. Lieber kauft er eine altmodische Anlage, als sich mit einer neumodischen auf die Nase zu legen. Yotwen (Diskussion) 11:30, 18. Dez. 2020 (CET)
Das liegt aber laut den Betreibern an chronischem Leergutmangel. --Rôtkæppchen₆₈ 15:55, 17. Dez. 2020 (CET)
Im Sommer fehlt tatsächlich bei Hitzewellen einigen Produzenten das Leergut. Das betrifft Sekthersteller aber nicht. Die können ihre Schwemmen recht gut planen, in jedem Falle deutlich besser als die Wasserabfüller die Hitzewellen. Yotwen (Diskussion) 18:09, 17. Dez. 2020 (CET)
Schaumwein = Sekt muss nach EU-Verordnung einen Korken aus Naturkork oder lebensmitteltauglichem Kunststoff haben. Grund dafür ist sicherlich der hohe Innendruck in der Flasche. Ausnahmen gelten für Gebinde der Größe 0,2 l und kleiner, also die Piccoloflaschen oder Dosen. Kork ist natürlich stilechter, kann sich aber u.U. negativ auf den Sekt-Geschmack auswirken. --Optimum (Diskussion) 15:57, 17. Dez. 2020 (CET)
Prosecco frizzante hat auch einen Schraubverschluss, ist aber kein Schaumwein, sondern ein Perlwein. --Optimum (Diskussion) 16:01, 17. Dez. 2020 (CET)
Auch den Secco~Frizz habe ich hier mit PE-Projektil-Stopfen. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 21:18, 17. Dez. 2020 (CET)
Sorry. Falschmeldung, der Secco/Frizzante hat tatsächlich einen Schraubverschluss (grosse Flasche). --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 10:18, 21. Dez. 2020 (CET)
OK, aber die Frage war ja, warum es keinen Sekt mit Schraubverschluss gibt (wegen des Drucks und EU-Verordnung). Es gibt von Andrea da Ponte sogar einen Grappa mit PE-Korken. --Optimum (Diskussion) 14:57, 19. Dez. 2020 (CET)
Hm. Ein guter Hinweis. Mit Christian Morgensterns Unmöglicher Tatsache könnte am ausrufen: Weil", so schließt er messerscharf, // "nicht sein kann, was nicht sein darf." Wobei die EU Verordnung allerdings nicht die eigentliche Ursache ist. Die Verordnung (EWG) Nr. 3309/85 des Rates vom 18. November 1985 zur Festlegung der Grundregeln für die Bezeichnung und Aufmachung von Schaumwein und Schaumwein mit zugesetzter Kohlensäure bzw. der dort die Verkorkung regelnde Artikel 10 Abs. 1 bilden ja nur eine Verkorkungspraxis ab, die auch bereits vor dem 18. November 1985 üblich war. Ergänzend sind hier weitere nachfolgende EU-Vorschriften wie die Verordnung (EG) Nr. 479/2008 und die Verordnung (EG) Nr. 607/2009 angesprochen und es gibt ein schönes Bild von den Sektkorken aus Pressmaterial vor der Verkorkung und danach. Ich lese: „"Sekt"korken aus Pressmaterial, üblich bei der überwiegenden Zahl der mittelpreisigen Schaumweine, mit Agraffe (das Drahtkörbchen). Ganz links ein neuer, zylindrischer Korken, bevor er im Korkschloss in den Flaschenhals gedrückt wird. Die typische Pilzform erhält er durch einen kräftigen Schlag auf den Kopf, nachdem ungefähr 2/3 der gesamten Länge im Flaschenhals sitzen. Deutlich erkennbar sind die zwei auf den Körper aufgebrachten Naturkork-Plättchen, die den direkten Kontakt des gepressten Korkmaterials mit dem Flascheninhalt verhindern und zusätzlich einen Gasaustritt aus der Flasche vermindern sollen. Bei den hochpreisigen Champagnern finden sich teilweise Naturkorken; preiswerte Produkte werden oft auch mit Kunststoffkorken verschlossen.“ --84.58.54.19 18:00, 17. Dez. 2020 (CET) Ergänzend und OT muss man aber in diesem Stadium unbedingt noch auf die „Korkenbrüder“ in Klaus Gietingers Film Daheim sterben die Leut’ von 1985 (dem Jahr der VO (EWG) Nr. 3309/85) erinnern. Köstlich. --84.58.54.19 18:09, 17. Dez. 2020 (CET) Ergänzend: Weil Korkschloß keinen Artikel hat hier ein Bild von einem Hersteller und hier eine Liste bestehender Maschinentypen. Eine gewisse Dynamik gibt es offenbar trotz allem in der Verkorkungstechnik (was sich ja auf die Investition in neue Anlagen auswirken kann). Ich finde hier die Dokumentation eines Patents aus dem Jahr 1994 über Verfahren und Vorrichtung zum Verkorken einer Flasche, das den Verschleiß an dem Korkschloß reduzieren soll. Der Vorgang des Verkorkens wird dabei ausführlich und detailliert beschrieben. --84.58.54.19 19:04, 17. Dez. 2020 (CET) Ergänzend hier noch das Bild eines Korkers von einem Hersteller. --84.58.54.19 19:25, 17. Dez. 2020 (CET)
Ganz herzlichen Dank für die erhellenden Ausführungen und Links. --Digamma (Diskussion) 20:31, 17. Dez. 2020 (CET)
Dank für den Dank. Es war für mich überraschend, dass es, während ich Brechts Lied von der Unzulänglichkeit an diesem Punkt nicht folgen mag, doch noch neben dem Einschlagen eines Nagels einen weiteren Grund gibt, einen kräftigen Schlag auf den Kopf gutzuheißen. :-) --84.58.54.19 22:23, 17. Dez. 2020 (CET)
Von der dauerstörenden Auskunfts-IP weggetrollten Beitrag wiederhergestellt. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 09:11, 19. Dez. 2020 (CET)

Warum sind Sektflaschen mit einem Kunststoffpropfen verschlossen und nicht mit einem Schraubverschluss? Nur die Reibung hält die Flasche verschlossen (und die Reißfestigkeit des Sicherungsdrahtes). Die Reibungsfläche ist beim Korken größer als beim Drehverschluß. --Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese) 16:17, 22. Dez. 2020 (CET)

„Nur die Reibung ... und die Reißfestigkeit des Sicherungsdrahtes“ - widerspricht sich ja schon gegenseitig ... und auf die Fläche kommt es primär gar nicht an bei der Reibung. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 09:25, 23. Dez. 2020 (CET)
Was mich wundert: Normale Getränkeflaschen aus PET oder Glas müssen doch auch einen großen Druck aushalten. Kurzes gugeln ergab keine sichere Quelle, nur Mutmaßungen von 3 bis 5 bar. Was ich aber gefunden habe: 1.) Bierflaschen müssen nach Industrienorm 11 bar aushalten. 2.) Die Deckel sind so gebaut, dass sie bei Überdruck abblasen. Bei Kronkorken sind das 8 bar. --Expressis verbis (Diskussion) 12:45, 23. Dez. 2020 (CET)
Was genau wundert dich? --Digamma (Diskussion) 15:30, 23. Dez. 2020 (CET)

18. Dezember

Sinn der Coronaimpfung

Es wird kommuniziert, daß der Impfstoff knapp ist und deswegen einstweilen nur die vulnerablen Personen sowie Pflegekräfte geimpft werden sollen, um sie vor den Folgen einer Covid-19-Erkrankung zu schützen - das ist logisch konsistent und leuchtet insofern ein. Gleichzeitig werden aber auch noch zwei andere Informationen kommuniziert: 1. wird zur Teilnahme an der Impfung, sobald genügend Impfstoff für alle Impfwilligen verfügbar ist, aufgerufen, weil zur Erzielung der zur Beendigung der Pandemie notwendigen Herdenimmunität eine große Durchimpfungsquote in der Gegend von 2/3 erforderlich wäre, aber 2. dürften Geimpfte nicht auf die Hygienemaßnahmen verzichten, weil nicht klar wäre, ob der Schutz vor der Erkrankung auch mit einer Nicht-Infektiösität einherginge. Das paßt doch nicht zusammen? --95.116.50.223 05:10, 18. Dez. 2020 (CET)

Das wird die Zeit zeigen, aber klar, wenn die Impfung nicht davor schützt, infektiös zu sein, dann kann damit auch die Herdenimmunität nicht erreicht werden. Allerdings kann die Impfung noch ein zweites Problem (hoffentlich) lösen, das derzeit sehr viel dringlicher ist, als alles andere: Die Überlastung der Spitäler. Wenn weniger Leute schwer krank werden, werden die Spitäler entlastet und es sterben auch weniger Leute. Dann ist es nicht mehr so schlimm, wenn mehr Leute den Virus in sich tragen, weil er kaum mehr ernsthaften Schaden anrichtet. Die Hygiene soll das verhindern, da wir einfach noch nicht wissen können, ob das dann wirklich so harmlos sein wird. --PaterMcFly Diskussion Beiträge 08:19, 18. Dez. 2020 (CET)
Es wird ganz bestimmt nicht so sein, daß man "morgen" beginnt, zu impfen, und übermorgen sind dann die Krankenhäuser wieder leer, also ist die Erwartung der Beseitigung der Überlastung völlig unangebracht - das soll vielmehr der aktuelle Lockdown bewirken, was aber frühestens ab Januar wirksam werden kann, weil alle bis dahin intensivpflichtig werdenden Patienten schon infiziert sind, nur hat sich die Schwere der Krankheit bei den meisten noch nicht ausgeprägt. Aber nicht ablenken: die sauteure und wahnsinnig aufwendige Impfkampagne wird mit der Beendigung der Pandemie durch Herdenimmunität begründet, richtig? Und es gibt aber keine belastbaren Hinweise darauf, daß die Impfung überhaupt eine Immunität gegen eine Infektion und damit gegen die Weiterverbreitung bewirkt? Kann doch nicht wahr sein, das muß ich doch irgendwie falsch verstanden haben... --77.3.63.128 09:20, 18. Dez. 2020 (CET)
„Hast du ’ne bessere Idee, dann raus damit!“ (Kirk an Pille vorm Zeitsprung im Klingonenkreuzer.) Was wäre die Alternative? Mit dem Impfprogramm noch ein Jahr warten, bis wir wissen, ob die Impfung wirklich Immunität erzeugt, und bis dahin Lockdown? Natürlich läuft das Impfprojekt ein wenig auf Hoffnung hin. Es muss was gemacht werden, und sinnlos ist es mit Sicherheit nicht. Und auch wenn sich die Situation nicht um 90 Prozent bessert, sondern nur um 60 oder 70, wäre es ein Erfolg. Es geht jetzt zuallererst darum, die Zahl der intensivbedürftig Neuerkrankten in ein freundlicheres Verhältnis zur Zahl der freien Intensivbetten zu bekommen. --Kreuzschnabel 11:36, 18. Dez. 2020 (CET)
Ja, ich denke, daß ich Vorstellungen habe, die besser sind (nämlich die Pandemie durch eine Massenquarantäne abzuwürgen und das Virus so binnen zwei Monaten auszurotten, und das bereits im Zeitraum März-April 2020, aber da meine Zeitmaschine gerade nicht tut, meinetwegen dann erst Januar-Februar 2021), aber darum geht es nicht: wenn es um "wir probieren es halt aus" geht, dann erwarte ich von "meiner Regierung", daß das auch so kommuniziert und nicht ein feuchter Ziselmann mit ungewissem Peng-Effekt als Blockbuster-Superknaller mit garantierter Wunderwaffenwirkung angepriesen wird, bei dem es mutmaßlich nicht einmal um einen ordentlichen Polenböller handelt. (Und wenn ich dann mal ordentlich zynisch wäre, dann würde ich prognostizieren, daß sich die Wunderimpfungen spätestens im Herbst 2021 als Rohrkrepierer erweisen, die Pandemie aber dann ganz von selbst weggeht, weil sich mittels Stiller Feiung inzwischen in der Bevölkerung die ersehnte Herdenimmunität von alleine ausgebildet hat.) --95.116.47.143 09:26, 19. Dez. 2020 (CET)
Das ist grober Unsinn. Weder könnte man die Pandemie durch eine Massenquarantäne abzuwürgen und das Virus so binnen zwei Monaten auszurotten (das haben wir Dir schon etliche male erklärt) noch ist es möglich, daß spätestens im Herbst 2021 [...] die Pandemie aber dann ganz von selbst weggeht, weil sich mittels Stiller Feiung inzwischen in der Bevölkerung die ersehnte Herdenimmunität von alleine ausgebildet hat. Beides ist in jeglicher Hinsicht völlig ausgeschlossen. Offensichtlich ahnst Du inzwischen, daß Deine absurden Behauptungen sich niemals bewahrheiten werden und bereitest in bester Trumpmanier schon mal eine Fakeerklärung für den zu erwartenden Erfolg der Impfung vor, den Du natürlich bestreiten mußt, weil das sämtliche Deiner Ansichten endgültig ad absurdum führen wird. --94.219.21.61 17:25, 19. Dez. 2020 (CET)
Ja, Du schreibst immer den gleichen durch nichts belegten Blödsinn. Laß es einfach, es langweilt nur. --95.116.47.143 00:10, 20. Dez. 2020 (CET)
Schwacher Versuch. Für meine Aussagen gibt es Belege zuhauf und jeder hier kennt diese Belege inzwischen - nur Du leugnest die wissenschaftliche Realität. Fällt Dir eigentlich gar nicht auf, daß Du ganz alleine stehst mit Deinen verqueren Ansichten? Du denkst, alle anderen wären Geisterfahrer, auf der ganzen Welt würden alle falsch auf die Pandemie reagieren und nur Du wüßtest, wie man es richtig macht. Weißt Du, wie man sowas nennt? --94.219.26.204 15:07, 20. Dez. 2020 (CET)
Hygienemaßnahmen müssen beibehalten werden, weil auch geimpfte das Virus über Händeschütteln usw. übertragen können, z. B. indem Sie etwas kontaminiertes anfassen und dann einem ungeimpften die Hände schütteln. Dagegen hilft auch keine Impfung. Außerdem will man allgemein eine Ungleichbehandlung vermeiden, d. h. man will nicht dass sich manche Leute schon umarmen dürfen und andere die noch keinen Zugang zum Impfstoff haben (weil sie jünger sind oder was weiß ich) dann sich benachteiligt fühlen. Eine Impfung wird aber die Wahrscheinlichkeit, dass jemand zu einer biologischen Waffe wird, deutlich reduzieren. -- Jonathan 08:44, 18. Dez. 2020 (CET)
Ich hatte das nicht so verstanden, daß die Weiterverbreitung über Schmierinfektionen die Begründung für das weiterhin notwendige Maskentragen wäre. --77.3.63.128 09:20, 18. Dez. 2020 (CET)
Man kann aber jetzt den geimpfen auch nicht sagen, dass diese keine Maske mehr anziehen müssen, weil den Impfstatus keiner ständig kontrollieren kann und das auch nicht gewollt ist. Außerdem sind die zuerst geimpften ja gerade in Risikopositionen und sollten sicherheitshalber auf jeden Fall die Maske weiter tragen. Auch weil der Impfstoff möglicherweise nicht 100%ig wirksam ist. Daneben kann auch keiner ausschließen, dass sich der Virus trotz Impfung ein bisschen im Mundraum überlebt und man dann hustend ggf. trotzdem ansteckend ist. -- Jonathan 11:01, 18. Dez. 2020 (CET)
<quetsch> Daneben kann auch keiner ausschließen, dass sich der Virus trotz Impfung ein bisschen im Mundraum überlebt[...] Doch, das geht ganz einfach, weil Viren gar niemals lebendig sind. Mundraum ist außerdem nichts für die, die mögen Nase und Rachen. Außerdem gibt es überhaupt keinen Grund anzunehmen, daß die Abwehr im Mundraum schläft. Da hast Du anscheinend einen Knoten im Kopf …;) --94.219.20.245 19:50, 18. Dez. 2020 (CET)
Party on, Wilhelm & Ingeborg!
Olympia 2021 wird voll abgehen.
Es wäre auch unmöglich, wenn jedes Geschäft prüfen müsste, ob derjenige, der da grad keine Maske anhat, geimpft ist. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es für geimpfte einige Vorteile geben können wird, etwa dass sie nicht mehr in Quarantäne müssen oder einfacher reisen können. --PaterMcFly Diskussion Beiträge 12:37, 18. Dez. 2020 (CET)
Befreiungen werden jetzt schon um den Hals gehängt. Impfpass dazu dürfte notfalls auch kein Problem sein, wenn das dann sein müsste - oder alternativ den Impfpass irgendwie umhängen. --MannMaus (Diskussion) 12:43, 18. Dez. 2020 (CET)
Für Geschäfte wird das vermutlich weniger relevant sein. Verlangt wird ein Impfnachweis beim Fliegen, das wurde schon angekündigt. Vorstellbar sind weitere Teilgebiete des Reisens (Kreuzfahrten, Cluburlaub, Partyhochburgen u.ä.) und Großveranstaltungen im Bereich Sport/Kultur. D.h. Opa Wilhelm darf im Zweifelsfall eher wieder nach Mailand fliegen und im Teatro alla Scala eine Oper genießen als Kevin und Schantal. Zwar würde Kevin gerne mal wieder zum Fußball gehen und Schantal in die Diso, aber auch da hätte Opa Wilhelm vermutlich eher wieder Zutritt. Was wird das ein Spaß, wenn endlich mal eine Ü80 Party gefeiert wird in der Innenstadtdiskothek.^^ --94.219.20.245 19:50, 18. Dez. 2020 (CET)

Oder anders formuliert: Dein "Geimpft sein" ist nicht ansteckend, du könntest aber trotzdem Überträger sein. --Benutzer:Duckundwech 08:53, 18. Dez. 2020 (CET)

Wie meinen? Ein "Überträger" ist nach meinem Verständnis jemand, der infiziert ist, das Virus repliziert und ausscheidet. (Herden-)Immunität bedeutet aber gerade, daß eine solche Infektion mit nachfolgender Weiterverbreitung eben nicht mehr möglich ist. --77.3.63.128 09:20, 18. Dez. 2020 (CET)

Das passt sehr gut zusammen. Variante 1: Einer oder alle der Impfstoffe führen bei allen oder einigen Geimpften zu einer sterilen Immunität oder auch nur zu einer verringerten Ausscheidung von Viren. Effektiv wird damit die Herdenimmunität angenähert. Variante 2: Es werden nur weniger Leute krank. Selbst in den mittleren Jahren wird einer von 10 Infizierten richtig übel krank , bis zu bleibenden Schäden und dem Tod. Wenn man 100 impft, verhindert - Covid einmal komplett durchläuft - man ~sieben üble Krankheit und einen im Krankenhaus mit Geräten. Wir haben so 20-30 Millionen mittlere Jahre. Das sind dann grob 100.000 Tote extra in mittleren Jahren. Wenn man 2/3 impft, fallen 2/3 davon weg. Нактаффэ 09:11, 18. Dez. 2020 (CET)

"Bei allen oder einigen Geimpften" ist ja nun ein fetter Widerspruch: "bei einigen Geimpften" hat himmelweit nichts mit Herdenimmunität zu tun, und Deine "Variante 2" schon gleich gar nicht. Und ja, wenn "alle" geimpft wären, dann würde quasi "niemand" krank, ähnlich wie bei der Tetanusimpfung, die sozusagen auch "jeder" hat, nur ändert das nichts an der Fortexistenz des Erregers, und "zwei Drittel" sind quantitativ und qualitativ deutlich weniger als "alle". Kurz gesagt: ich kann nicht erkennen, wie da etwas zusammenpassen soll. --77.3.63.128 09:44, 18. Dez. 2020 (CET)
schau ma mal..... [3], [4] --Asteroidenbergbauer (Diskussion) 09:46, 18. Dez. 2020 (CET)

Es gibt einfach noch keine Studien, ob trotz Impfung erkrankte Personen noch ansteckend sind, daher trifft die Wissenschaft da noch keine Aussage drüber. Es ist nicht so einfach festzustellen, ob eine Person ansteckend ist - ein positiver PCR-Test bedeutet das nicht unbedingt. Es ist aber aufgrund der Erfahrungen mit anderen Coronaviren davon auszugehen, dass eine Impfung auch vor einer Ansteckungsfähigkeit schützt, oder diese zumindest reduziert. Wie so oft in dieser Pandemie, hilft einfach nur abwarten. In zwei Monaten wissen wir mehr. --FGodard (Diskussion) 10:25, 18. Dez. 2020 (CET)

Es gibt zwei mögliche Eigenschaften eines Impfstoffes: a) Menschen werden weniger schwer krank. b) Menschen können nicht weiter infizieren, selbst wenn sie (schwach) erkranken. Für a) gibt es nun genug Hinweise, dass wir uns da Hoffnungen machen dürfen, da mehrere Impfstoffe eine recht ordentliche Effektivität gezeigt haben (und gleichzeitig als Sicher eingeschätzt werden). Zu b) haben wir noch keine Infektionen. Wenn b) nicht erfüllt wird, wird es auch schwerer mit der Herdenimmunität (weil der Virus sich eben immer weiter ausbreiten kann und weiterhin neue verteilende Wirte findet, bei gleichzeitigem Immunitätsverlust nach x Monaten). Gleichzeitig könnte so auch der Anteil der Asymptomatischen steigen, was wiederum zu leichterer Verteilung führt. Daher muss man erst mal Studien zu b) abwarten, bevor man über jegliche Einschränkung der Massnahmen sprechen kann. Warum dann alle wenn möglich geimpft werden sollten liegt dann daran, dass man damit Gefahren für Gesundheitssysteme reduziert und man zumindest die Hoffnung hat, dass zum teil die Infektiösität reduziert wird. Und Herdenimmunität wäre eben super (da infizieren sich ja immer noch viele, aber eben nicht mehr exponentiell), da man nur so diejenigen schützen kann die nicht geimpft werden können (was allgemein mehr sind als man denkt).--Maphry (Diskussion) 10:37, 18. Dez. 2020 (CET)
Die Politik verkauft diese Hoffnung aber als Gewißheit. --95.116.47.143 09:26, 19. Dez. 2020 (CET)

Die Impfung bietet einen Schutz von 95%. Das bedeutet, einer von 20 Geimpften erkrankt trotzdem und kann damit das Virus weiter übertragen. Das ist grundsätzlich ein sehr guter Schutz, denn wenn 100% geimpft werden, dann sind deutlich mehr als 60-70% anschließend immun - und damit wird die Herdenimmunität erreicht. Solange das Virus aber weiter massiv im Umlauf ist, können sich die übrigen 5% weiter anstecken. Deshalb ist es eine sehr gute Idee, weiter vorsichtig zu sein. Erst wenn die Zahl der Neuinfektionen nahe Null ist, ist das Neuinfektionsrisiko für alle gesunken. Sollte sich doch noch jemand anstecken, kann er das Virus zumindest nicht mehr weiterverbreiten. Damit ist die Gefahr einer neuen Pandemie quasi Null. Dann können zwar immer noch Einzelpersonen krank werden oder sogar sterben, aber das Gesundheitssystem wird nicht überfordert. --Vertigo Man-iac (Diskussion) 12:10, 18. Dez. 2020 (CET)(Auch Tuberkulose kommt immer noch vor, aber

Ähm, 95% Effektivität heisst nicht, dass sich 1:20 Infiziert haben, dass kann weiterhin bei beiden Gruppen die gleiche Menge sein. Man hat derzeit nur den Stand, dass von 100% bei denen die Krankheit festgestellt wurde 95% aus der Placebogruppe kamen. Da man eine Krankheitsfeststellung fast nur vornimmt, wenn deutliche Symptome vorliegen kann es auch einfach sehr gut sein, dass sich gleichmässig viele Infizieren und auch Infektiös sind, aber eben nur 1:20 aufgefallen sind die sonst auffallen würden. Die Studien ob diese 19:20 auch nicht ansteckend sind laufen noch.--Maphry (Diskussion) 15:39, 18. Dez. 2020 (CET)
Bist Du sicher. Ich hatte angenommen, dass die Probanden regelmäßig untersucht wurden, weil ja auch die Antikörperbildung überprüft wurde. Zudem gab es wohl auch dokumentierte minderschwere Fälle, die zumindest aufgefallen sind. Da kommt es schlussendlich aber auch nicht drauf an. Es muss allen bewusst sein, dass sie nach einer Impfung nicht "unverwundbar" sind. Das Risiko einer (schwerwiegenden) Erkrankung wird zwar deutlich reduziert, aber nicht komplett eliminiert. Deshalb macht es sehr großen Sinn, auch nach der Impfung weiter vorsichtig zu sein.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 16:19, 18. Dez. 2020 (CET)
Bei zweiarmigen Studien bezieht man sich selbstverständlich auf die Placebogruppe, wenn es um die Effektivität geht. Worauf den sonst? --94.219.20.245 19:02, 18. Dez. 2020 (CET)
Die Gruppe der Geimpften und die Kontrollgruppe waren quasi gleich groß (≈18.850 je Gruppe über den Gesamtzeitraum). In der Kontrollgruppe gab es ca. 20x mehr Coronafälle (162 ggü. 8).Link: Epidemologisches Bulletin, S. 24 als bei den Geimpften. Daraus wird die Schutz errechnet. Bei einem Konfidenzniveau von 90-97,9% kann man wohl davon ausgehen, dass der Impfstoff einen guten - aber eben nicht absoluten - Schutz bietet. Und es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass Geimpfte weiterhin Viren verbreiten können. Deshalb sollen auch nach der Impfung die Hygiene- und Schutzmaßnahmen beibehalten werden; zum Eigen- und Fremdschutz.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 19:32, 18. Dez. 2020 (CET)
… bis auf weiteres. Ich gehen davon aus, daß sich die Pandemie über den Sommer 2021 verläuft und wir auch im Winter 2021/22 keine großen Einschränkungen mehr hinnehmen müssen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. BTW bieten Impfungen niemals einen absoluten Schutz. --94.219.20.245 19:57, 18. Dez. 2020 (CET)
Zu Sinn und Unsinn: Wir können es nicht vernichten, aber wir können es ausbremsen. Aktuell geht das nur mittels Lockdown. Die Impfung wird zusätzlich bremsen:
1. Die Geimpften werden nur sehr selten selber erkranken und das i.d.R. auch nur leicht.
2. Die Geimpften geben das Virus mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit an andere weiter (Größenordnung noch unklar).
Effekt: weniger Covid-19 Patienten im Krankenhaus (ibs. weniger auf Intensiv) und ein verringerter R-Faktor. Beides hilft uns sehr weiter.
Auch ein schwächerer Effekt auf die Weitergabe des Virus würde die Herdenimmunität verbessern, bloß würde das dann noch nicht ausreichem, um auch Ungeimpften wirksam zu schützen. Klar ist: je besser der Schutz vor Weitergabe, desto mehr Normalität wird möglich sein. Das wird ein ganz wesentliches Kriterium sein bei der Frage, mit welchem Impfstoff wir mittelfristig weiter machen werden. Moderna soll Anfang Januar zugelassen werden, Astra-Zeneca wird wahrscheinlich auch bald dazukommen. Weitere Impfstoffe sind in klinischen Testungen. Schlimmstenfalls müssen wir nächsten Winter wieder etwas runterfahren, aber so schlimm wie diesen Winter wird es ganz sicher nicht sein. Bessere Alternativen haben wir ohnehin nicht, darum ist Impfen unter Hochdruck momentan das einzig sinnvolle Vorgehen. --94.219.20.245 19:50, 18. Dez. 2020 (CET)
Nun mal genau: Der Zweck einer Impfung ist doch, dass das Immunsystem beim Eindringen eines Virus sofort die passenden Antikörper parat hat, die das Virus deaktivieren. Das Virus kann sich gar nicht ausbreiten - man wird nicht krank. Wieso sollte man dann ohne Viren trotzdem ansteckend sein? Es ist ja nicht so, dass das Virus sich fröhlich im Körper ausbreitet, aber durch die Impfung macht es uns nichts aus. Viren programmieren Körperzellen um, damit diese nur noch Viren produzieren, bis sie platzen. --Expressis verbis (Diskussion) 19:59, 18. Dez. 2020 (CET)
Je nun, da gibt es diverse Zwischenformen. Infektionen verlaufen bei Geimpften häufig subklinisch. D.h., das Virus kommt erst mal an und dringt ein, aber bevor es irgendwo wirklich die Oberhand gewinnt, kommt das Immunsystem und schlägt den beginnenden Infekt nieder. Kurz gesagt stehen die Türsteher nicht vor, sondern hinter der Tür und brauchen einen kurzen Moment, bis sie die Invasoren identifizieren können. Da gibt es immer erst mal ein bißchen Gerangel, dann werden Fahndungsphotos zu besonderen Kennzeichen des Erregers herum gezeigt, und dann wird alles nieder geknüppelt, was nach Erreger aussieht. Bei SARS-CoV-2 steht übrigens nicht die humorale Abwehr an der Spitze der Verteidigungsstreitkräfte, sondern die zelluläre Abwehr, die beim Einsatz von BNT162b2 ebenfalls effektiv aktiviert wird. Antikörper als solche sind eine Art Marker, die dann weitere Abwehrprozeße auslösen können. Im Fall von SARS-CoV-2 wirken sie zusätzlich wie eine Art Radkralle, die das Virus daran hindert, an Zellen anzudocken, um in sie einzudringen. Da nun aber dieses trickreiche Virus bereits in einem sehr frühen Stadium weitergegeben werden kann, können wir schwer vorhersagen, wie effektiv diese Weitergabe des Virus verhindert wird, weshalb dazu aktuell geforscht wird. --94.219.20.245 02:01, 19. Dez. 2020 (CET)

Lies mal bei Mathematische_Modellierung_der_Epidemiologie#Die_Mathematik_der_Impfungen. --Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese) 16:20, 22. Dez. 2020 (CET)

Große Datei löschen

Ich hab gerade eine rieisige filmsammlung.zip gelöscht (ohne Papierkorb, direkt), und es hat nicht länger gedauert als die kleine filmliste.doc daneben. Müsste das bei einer 800 gigabyte großen Datei nicht wenigstens ein paar Sekunden dauern, weil es da mehr zu löschen gibt?

--37.201.6.233 19:15, 18. Dez. 2020 (CET)

Die Sache ist die: wenn du Dateien "löschst", dann sind sie nicht wirklich weg, sondern bekommen im Grunde eine Markierung, dass sie überschrieben werden können. So lange die Datei nicht extrem fragmentiert ist, spielt die Größe daher keine Rolle. --Geist, der stets verneint (quatschen?|Fauler Sack?) 19:18, 18. Dez. 2020 (CET)
Beim Löschen von Dateien werden nicht die Nutzdaten auf der Platte gelöscht. Das ist auch gar nicht nötig. Nur der Eintrag im „Inhaltsverzeichnis“, der auf die Nutzdaten zeigt, wird entfernt. Damit gelten die betreffenden Speicherbereiche als ungenutzt und werden früher oder später von neuen Nutzdaten überschrieben. Bis dahin können die „gelöschten“ Daten theoretisch noch ausgelesen werden (mit viel Aufwand, da alle Metainformationen wie Name, Dateityp, Fragmentierung, Dateigröße etc. wirklich weg sind). Um sensible Nutzdaten tatsächlich unlesbar zu überschreiben, gibt es spezielle Tools. --Kreuzschnabel 19:30, 18. Dez. 2020 (CET)
Es gibt diverse Programme, sogar kostenlose, mit denen gelöschte Daten wiederhergestellt werden können, z.B. Microsoft File Recovery. Wenn man einen Computer oder eine Festplatte weitergibt, auf der sich sensible Daten befinden, sollte man ein spezielles Tool benutzen, welches wirklich jede einzelne Speicherzelle löscht. Das dürfte dann bei 800 GB deutlich länger als ein paar Sekunden dauern. --Optimum (Diskussion) 15:15, 19. Dez. 2020 (CET)
Selbstverfreilich. Festplatten, die ich verkaufe, werden vorher per dd (Unix) mit Nullen überschrieben. Am USB gehen da je nach Festplatte zwei bis drei GB pro Minute durch, für ne 500-GB-Platte kann man also mal drei Stunden einkalkulieren. --Kreuzschnabel 17:42, 19. Dez. 2020 (CET)
Richtig; Die Speicherzellen, bzw. Speicherinhalte werden natürlich nicht "gelöscht", sondern sie werden mit Nullen überschrieben. --Optimum (Diskussion) 23:37, 19. Dez. 2020 (CET)
Bei wirklich sensiblen Daten würde auch das nicht reichen, da wären wegen der Datenremanenz mehrere Durchgänge mit Zufallszahlen angezeigt. --213.188.237.101 11:14, 20. Dez. 2020 (CET)
Was aber eher nur ein Gerücht ist. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 12:12, 20. Dez. 2020 (CET)
Das war in den 90ern mal. Auf heutigen magnetischen Datenträgern sind die Daten dermaßen dicht gepackt, dass es an ein Wunder grenzt, dass sie überhaupt auslesbar sind. Nach Ansicht führender Datensicherheitsexperten reicht einmaliges Überschreiben aus, um eine Wiederherstellbarkeit mit vertretbarem Aufwand auszuschließen – und Tausende Arbeitsstunden auf millionenschwerem Analyseequipment wird niemand in meine Festplatten investieren wollen. --Kreuzschnabel 19:12, 20. Dez. 2020 (CET)
Richtig. Früher war das in jedem Fall weit eher denkbar als bei modernen Festplatten. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 00:23, 21. Dez. 2020 (CET)
Wer ist denn der renommierteste Datensicherheitsexperte, der das behauptet? Meine Aussage wird jedenfalls von Heise und vom BSI gestützt... --213.188.237.101 22:58, 21. Dez. 2020 (CET)
Das Mehrfachüberschreiben ist schon lange obsolet. Da musst Du nicht nach Experten suchen. Auslesen überschriebener Daten wird hier als urbane Legende bezeichnet. Die Gutmann-Methode ist Schlangenöl-Hokuspokus. --Rôtkæppchen₆₈ 23:06, 21. Dez. 2020 (CET)
Ein Hinweis noch: Das oben gesagte gilt für heutige SSD-Speicher nur begrenzt. Flash-Speicher muss tatsächlich gelöscht werden, bevor er neu beschrieben werden kann. Das Betriebssystem teilt daher der Festplatte mit, welche Sektoren sie als leer betrachten kann, damit sie intern gelöscht werden können. Dadurch werden Schreibvorgänge anschliessend beschleunigt. Das ganze läuft aber absolut transparent im Hintergrund ab, und den Unterschied merkt man nur, wenn man sehr grosse Datenmengen auf bereits volle Platten schreibt (oder überschreibt). --PaterMcFly Diskussion Beiträge 22:53, 20. Dez. 2020 (CET)
@Kreuzschnabel: wer verkauft eigentlich ausgeleierte Festplatten, und wer gibt für solche, deren Vergangeheit er nicht kennt, Geld aus? Festplatten und Festkörperspeicher kauft man neu und entsorgt sie als Elektroschrott, wenn sie es nicht mehr tun. Alles andere ist doch schade um den Aufwand. –Falk2 (Diskussion) 23:13, 20. Dez. 2020 (CET)
Weiß nicht. Ich verkaufe keine ausgeleierten Festplatten, sondern okaye, die ich selbst nur nicht mehr brauche. Und im 2felsfall ist 1€ plus Versand dafür zu kriegen immer noch besser als wegschmeißen, sowohl ökonomisch als auch ökologisch :) --Kreuzschnabel 23:23, 20. Dez. 2020 (CET)

Hallo und danke für die Hilfe.

Etawas habe ich vermutlich nicht verstanden. Die Corona-Warnapp zeigt ja die Begegnungen, ab nun ja angeblich auch mit infizierten, und zwar mit "Koordinaten" wie Datum, Uhrzeit, viellelicht auch wo. Heißt es, dass sie im Prinzip spioniert und rausbekommen kann, wer von den infizierten, die sich an sich in einer Quarantene befinden müssten, diese Quarantene brach? Was sagt der Datenschutz dazu? Danke. 2003:CD:7734:3500:FCBA:A082:3E98:8E1C 20:28, 18. Dez. 2020 (CET)

Nein, denn die Daten über Ort und Zeit einer Begegnung verlassen die Corona-App nicht. Die einzelnen Clients gleichen nur die verschlüsselte Kennung mit dem Zentralserver ab, mehr nicht. Der einzelne Client erfährt nur, welche Begegnung möglicherweise infektiös war. Herausfinden, wo und wann das war muss er anhand seines internen, nicht nach außen kommunizierten Bewegungsprofils. --Rôtkæppchen₆₈ 20:33, 18. Dez. 2020 (CET)
Ja, so etwas meinte ich. Also, ich bekomme zwar die Person XY (die mich vielleicht ansteckte) nicht mitgeteilt, aber die App spioniert, wer zu Hause sein sollte und ins Kino läuft -- ?? 2003:CD:7734:3500:FCBA:A082:3E98:8E1C 20:50, 18. Dez. 2020 (CET)
Nein. Ich wiederhole noch mal: die Daten über Ort und Zeit einer Begegnung verlassen die Corona-App nicht. Das gilt auch für deine App. Allerdings gibt es einige, die wissen, wann du zu Hause oder im Kino bist: Facebook, Google etcetera, denen dein Handy deine Standortdaten übermittelt. Wenn du dir darüber Sorgen machst, würde ich dort ansetzen. --Kreuzschnabel 20:59, 18. Dez. 2020 (CET)
1. In der neuen Version wird das Datum eines Kontakts angezeigt, aber nicht die Uhrzeit oder der Ort. 2. Diese Information bleibt natürlich nicht in der App, sondern wird dem Nutzer angezeigt, der diese Information auswerten kann und wie in der Frage befürchtet unter Umständen herausfinden kann, welcher Kontakt infiziert war. 3. Ich werde das nächste Mal, wenn bei einem Beitrag des Fragestellers die Überschrift das Thema nicht ausreichend beschreibt, einen Vandalismus melden. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:12, 18. Dez. 2020 (CET)
Das wäre Mißbrauch der VM, laß es bitte. Immerhin ist eine gültige Frage erkennbar und die Formulierungen sind WQ konform - Mindestanforderungen erfüllt. Mit unscharfen Ü2 schaden sich die TO bloß selber, das muß uns nicht jucken. --94.219.20.245 00:28, 19. Dez. 2020 (CET)
Die Informationen über Zeit und Ort von Begegnungen werden überhaupt nicht erfasst, daher können sie auch nicht angezeigt werden. Erfasst wird lediglich die Dauer einer Begegnung. Auch bei der neuen Version wird nur das Datum einer Begegnung erfasst, die Uhrzeit bleibt weiterhin unbekannt. --2001:16B8:C245:A800:45FC:F44A:A955:FC41 14:05, 19. Dez. 2020 (CET)
(BK) Unserer Corona-Warnapp kann AFAIK laut offizieller Angaben nicht spionieren, aber die chinesische bspw. kann sowas recht gut (s.a. SKS). --94.219.20.245 20:55, 18. Dez. 2020 (CET)
Den offiziellen Angaben allein stünde ich etwas skeptisch gegenüber, aber ich denke, der CCC steht nicht im Verdacht, ein Presseorgan der Regierung zu sein. --Kreuzschnabel 21:04, 18. Dez. 2020 (CET)
Die Corona-Warn-App teilt einem nicht mit wann oder wo so eine Risiko-Begegnung erfolgte. Deswegen ist sie auch so erfolgsarm.--Dr. Peter Schneider (Diskussion) 21:15, 18. Dez. 2020 (CET)
Mit Version 1.9.1, die gerade herausgerollt wird, ändert sich das. Gib mal in Deine Lieblingsnachrichtenapp oder -site Corona-Warn-App ein. --Rôtkæppchen₆₈ 21:19, 18. Dez. 2020 (CET)
Ein bißchen was spionieren kann man damit schon: Meine App zeigte bis gestern zwei Niedrigrisikobegegnungen an. Seit heute ist es nur noch eine. Da die App immer nur die zurückliegenden 14 Tage betrachtet, kann ich daraus schließen, dass die Risikobegegnung am Donnerstag vor 14 Tagen stattfand. An diesem Tag war ich laut Kontoauszug tanken, und bin sonst nicht aus dem Haus. Beim Zahlen waren keine anderen Kunden da. Das Zahlen hatte etwas länger gedauert, da ich erst den falschen PIN eingegeben hatte. Es besteht also eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Dame an der Kasse Corona hatte. --2A02:8071:91CA:4200:79F8:200F:4C4B:3CD0 22:28, 18. Dez. 2020 (CET)
Apropos Datenschutz: Ich halte es für völlig absurd, dass Smartphone-Nutzer bei dem Umgang mit Daten amerikanischen Konzernen wie Google, Amazon und Co. mehr Vertrauen schenken als dem Gesundheitsamt oder dem eigenen Staat.--Dr. Peter Schneider (Diskussion) 22:49, 18. Dez. 2020 (CET)
+1!! Das ist nun eine Aussage die ich fünfhunderprozentig unterstreichen kann. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 13:52, 20. Dez. 2020 (CET)
Zu der Aussage, dass eine Risikobegegnung exakt vor 14 Tagen stattfand: Der gemachte Rückschluss ist Unsinn. Die Risikobegegnung kann auch vor 7, 8 oder 10 Tagen stattgefunden haben und selbst, wenn die Begegnung tatsächlich vor 14 Tagen stattfand, muss es nicht die Kassiererin der Tankstelle gewesen sein, sondern kann auch irgendein Fussgänger gewesen sein, vielleicht an einer roten Ampel. --2001:16B8:C245:A800:45FC:F44A:A955:FC41 14:05, 19. Dez. 2020 (CET)

Danke für die Anregungen. Ist nicht einfach offenbar - den Gedanken zu fragen bekam ich natürlich nach der Ankündigung der neuen Version der Warnapp. Da klang es so, dass einiges vielleicht doch nach außer dringen könntemit der Konsequenz, dass Bürger ausspioniert werden könnten. (Ja klar, s. oben, wer es vermeiden möchte, chaltet sein händy einfach ab oder geht nicht ins Kino - ehm, in welches :-) ). 2003:CD:7734:3500:FCBA:A082:3E98:8E1C 23:05, 18. Dez. 2020 (CET)

Meine Zusatzfrage wäre, wann Version 1.9 im Playstore erhältlich ist. Bei mir ist da noch nichts von der neuen Version zu sehen. --46.114.39.84 17:20, 20. Dez. 2020 (CET)
18. Dezember 2020 --Rôtkæppchen₆₈ 11:35, 21. Dez. 2020 (CET)

HP rechnet falsch

Mein Taschenrechner behauptet, dass 9*29114-50424+2*50422 = -472.

Hat jemand von euch einen Taschenrechner, der das richtig rechnet? --2A02:8388:1A00:F000:1DE1:5569:F8CF:8E28 22:43, 18. Dez. 2020 (CET)

Rechne halt schriftlich auf dem Papier. --Rôtkæppchen₆₈ 22:56, 18. Dez. 2020 (CET)
https://www.google.com/search?q=9*2911%5E4-5042%5E4%2B2*5042%5E2 -- Gruß, aka 23:24, 18. Dez. 2020 (CET)
Ich habe aka's Link korrigiert, weil unten Nr. 95.116.47.143 irrig behauptet, Google würde das falsch rechnen.--Pp.paul.4 (Diskussion) 15:00, 19. Dez. 2020 (CET)
(BK)Zu den Hintergründen siehe Auslöschung (numerische Mathematik). Die ersten zwei Summanden sind betragsmäßig fast gleich groß. Bei einem Taschenrechner mit geringer Genauigkeit tritt hier Genauigkeitsverlust auf. Mit Excel, dem Windows-Taschenrechner, Wolfram Alpha oder Google gerechnet kommt ein anderes Ergebnis heraus, das aber jeweils gleich ist. --Rôtkæppchen₆₈ 23:26, 18. Dez. 2020 (CET)
1 (HiPER Calc Pro); 1 (MathLab Graphing Calculator, die genialste Rechner-App ever); 1 (CalcES). Glaub ich dann mal so. --Kreuzschnabel 23:43, 18. Dez. 2020 (CET)
Man rechnet 9·29114-50424+2·50422 = 9·29114-(50422-1)2+1 = (3·29112)2-(50422-1)2+1. Da sich Summand 1 und 2 aufheben, kommt Summand 3 = 1 heraus. --Pp.paul.4 (Diskussion) 01:27, 19. Dez. 2020 (CET)
"Da sich Summand 1 und 2" (gemeint sind die beiden Terme (3·29112)2 und (50422-1)2?) "aufheben" - ist das so, wie sieht man das trivial? Herr Binomi meint, (3·29112)2-(50422-1)2 = (3·29112+50422-1)·(3·29112-50422+1); hilft das irgendwie weiter? Mal sehen: 3·29112-50422+1 = 3·8.473.921-25.421.764+1 = 25.421.763-25.421.764+1 = 0. OK, paßt! (Offenbar rechnen Google und Co. - auch - falsch.) --95.116.47.143 08:43, 19. Dez. 2020 (CET)
Ich rechne ganz anders: 3·29112 = 3·412·712 und 50422-1 = (5042+1)·(5042-1) = (712 + 2)·712, übrig bleibt der Kern 3·412 = 712 + 2. --Pp.paul.4 (Diskussion) 15:37, 19. Dez. 2020 (CET)
Daß sich die Terme aufheben, sieht man, wenn man sie ausrechnet. Schwieriger ist es, die Terme günstig zusammenzufassen. Dafür braucht man etwas Erfahrung und einen Blick dafür, welche Umstellung und Zusammenfassung zum Ziel führt. 91.54.37.19 14:28, 19. Dez. 2020 (CET)

Danke soweit, ich suche allerdings das wonach ich gefragt habe, nämlich einen Taschenrechner der das richtig ausrechnen kann. Also keine App. --2A02:8388:1A00:F000:1DE1:5569:F8CF:8E28 09:49, 19. Dez. 2020 (CET)

Dieser Taschenrechner muss eine Genauigkeit der Mantisse von 15 Dezimalstellen oder 50 Bit aufweisen. Übliche Hardware-Büro- oder Schultaschenrechner tun das nicht. Mit IEEE 754 double müsste es gerade so funktionieren. --Rôtkæppchen₆₈ 11:51, 19. Dez. 2020 (CET)
Besser ist die Berechnung mit 8 Byte großen Integervariablen. 91.54.37.19 14:28, 19. Dez. 2020 (CET)
Ich mache den Begriff des Taschenrechners nicht mehr an einer separaten Hardware dafür fest. Rechner-Apps fürs Handy sind den diskreten Taschenrechnern mittlerweile in praktisch jeder Hinsicht überlegen, abgesehen von der Batterielaufzeit, und haben den Vorteil, dass man sie ohnehin immer dabei hat. Wenn du kein Schlaufon haben solltest: es lohnt sich, eigens dafür in der Strombucht für 30 € ein altes zu kaufen :) --Kreuzschnabel 13:10, 19. Dez. 2020 (CET)
Im übrigen hast du genaugenommen nicht nach einem Taschenrechner gefragt, der das kann, sondern danach, ob jemand einen hat, der das kann ;-) – „Ja“ hätte deine Frage also vollständig und korrekt beantwortet. Ich hab’s auch noch mal maxima vorgeworfen, das kostet nicht mal was:
(%i1) 9*2911^4-5042^4+2*5042^2;
(%o1)                                  1
--Kreuzschnabel 23:20, 19. Dez. 2020 (CET)
Von Mathematica gibt es auch Gratisversionen. Und Matlab sagt
>>9*2911^4-5042^4+2*5042^2
ans = 1
Ich suche allerdings das wonach ich gefragt habe, nämlich einen Taschenrechner der das richtig ausrechnen kann. Also keine PC-Software. --2A02:8388:1A00:F000:90AE:3A6E:5511:6D4 23:56, 19. Dez. 2020 (CET)
Nimm den hier. Der hat sogar 17 Stellen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:00, 20. Dez. 2020 (CET) Hier gibt es mehrere Taschenrechner mit 16 Stellen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:05, 20. Dez. 2020 (CET)
Es lässt sich ohne Kopfrechnerei nur mit einem achtstelligen Bürotaschenrechner ohne naturwissenschaftlich-mathematische Funktionen (z.B. Casio SL-300J) ausrechnen: 9·29114 − 50424 + 2·5042² → 9·8473921² − 25421764² + 2·25421764 → 25421763² − 25421764² + 50843528. Jetzt kommt die dritte binomische Formel: (50843527)(−1) + 50843528 → 50843528 − 50843527 → 1. --Rôtkæppchen₆₈ 01:24, 20. Dez. 2020 (CET)
Danke für den Hinweis zu den binomischen Gesetzen. Ich suche allerdings das wonach ich gefragt habe, nämlich einen Taschenrechner der das richtig ausrechnen kann. --2A02:8388:1A00:F000:90AE:3A6E:5511:6D4 04:03, 20. Dez. 2020 (CET)
Google taschenrechner 16 stellen. --Rôtkæppchen₆₈ 04:28, 20. Dez. 2020 (CET)
Ich hätte da direkt ne Gegenfrage: Wozu? Rein interessehalber: Warum muss es ein klassischer Taschenrechner sein, wenn es so viele Alternativen im Software- und Online-Bereich gibt? Selbst der Windows-10-Taschenrechner rechnet das korrekt aus. Wann bzw. wie oft kommst du denn mal so in die Gelegenheit, mit hunderten Billionen rechnen zu müssen, wobei zugleich beim Ergebnis eine Abweichung von ein paar Hundert (Größenordnung 0,0000000001%) inakzeptabel ist, und das fernab eines PCs oder eines modernen mobilen Endgerätes? --Gretarsson (Diskussion) 04:48, 20. Dez. 2020 (CET)
Ich suche allerdings das wonach ich gefragt habe, nämlich einen Taschenrechner der das richtig ausrechnen kann – zum x-ten Mal (für x=2): Danach hast du eben nicht gefragt. Du hast gefragt, ob jemand einen hat, der das richtig macht. Und die Antwort auf deine Frage lautet „Ja“. --Kreuzschnabel 18:40, 20. Dez. 2020 (CET)
Wenn eine Curta als "Taschenrechner" akzeptabel ist, im Gegensatz zum weiter oben vorgeschlagenen Abakus kann man damti in wenigen Sekunden die vierten Potenzen ausrechnen: Ich habe es mit meiner Curta II nachgerechnet und festgestellt, dass sie richtig rechnet und HP falsch. Und das ohne Mobilfunkabdeckung, Internet oder Batterien, nicht mal Solarzellen braucht sie dafür. -Fünfstein (Diskussion) 22:16, 20. Dez. 2020 (CET)
Ich fürchte, die Vorstellungen des Fragestellers darüber, was unter den Begriff „Taschenrechner“ fällt, sind erstaunlich begrenzt --Kreuzschnabel 23:29, 20. Dez. 2020 (CET)
Taschenrechner realisieren so einige Rechenoperationen über Logarithmen, insbesondere gerade das Potenzieren. Je nach Chipsatz sind fehlerhafte Rechenroutinen vorhanden. Siehe etwa der Abschnitt "Programmfehler" unter TI-30--Keimzelle talk 11:28, 23. Dez. 2020 (CET)
Ältere Casio-Taschenrechner gaben für 233 ein ungerades Ergebnis, was ich immer besonders amüsant fand. Kein Programmfehler im engeren Sinn, sondern ein Rundungsfehler durch den intern verwendeten Algorithmus (den andere Hersteller aber schon früher zu vermeiden wussten). --Wrongfilter ... 11:48, 23. Dez. 2020 (CET)
Da im vorliegenden Fall nur ganzzahlige Potenzen ganzer Zahlen vorkommen, kann man auch ganz gut die Konstantenmultiplikation nutzen. Beim Casio tippt man z.B. 2911××=== um 29114 auszurechnen. Beim achtstelligen Taschenrechner muss man, sobald das Display E anzeigt, einmal C drücken und sich das merken. Das Ergebnis ist dann im Kopf mit 108 zu multiplizieren. Tritt mehrfacher Überlauf auf, so ist die Übung ggf. zu wiederholen. --Rôtkæppchen₆₈ 12:16, 23. Dez. 2020 (CET)

19. Dezember

Warum ist Masturbation möglich?

Warum ist Masturbation möglich? Warum ist es möglich sich selbst bis zum Orgasmus zu stimulieren? Evolutionsbiologisch betrachtet ist es doch eigentlich ein Nachteil --87.135.228.82 00:41, 19. Dez. 2020 (CET)

Solange es die Fortplanzung und damit Arterhaltung nicht negativ beeinträchtigt, ist evolutionsbiologisch gar nichts von Nachteil. Rund 8 Milliarden Individuen der Spezies Homo sapiens bezeugen eindrucksvoll, dass Masturbation die Arterhaltung des Menschen offenbar nicht negativ beeinflusst. --Gretarsson (Diskussion) 01:43, 19. Dez. 2020 (CET)
Bei Tieren gibt es sowas auch. Einen Nachteil sehe ich da spontan nicht. Wie genau sollte der aussehen? Blöd wäre es doch bloß dann, wenn das Individuum lieber masturbiert als den Geschlechtsverkehr auszuüben, was i.d.R. nicht der Fall ist. --94.219.20.245 02:03, 19. Dez. 2020 (CET)

Ist evolutionsbiologisch erhalten geblieben, hat die Zusammengefasste Fruchtbarkeitsziffer nicht negativ beeinflusst. --Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese)) 02:41, 19. Dez. 2020 (CET)

(Dieser Beitrag bezieht sich direkt auf die Frage und nicht auf den vorstehenden Post von Löwenzahnarzt, der unsere Einrückungsregeln ignoriert.) Hm. Du verwechselt Evolutionsbiologie mit christlicher Moraltheologie. Die augustinische Sexualethik (vgl. Augustinus von Hippo, 354 bis 430) Hand in Hand mit den einflußreichen Lehren des Thomas von Aquin (1225 bis 1274), der die kirchliche Macht über die weltliche Macht setzt und damit die vorherrschende Stellung der Kirche und ihrer „Lehren“ in der Gesellschaft verortet, ist zweckgebunden auf die Zeugung von Nachkommenschaft in der Ehe fixiert und definiert als Gegenpol zu den menschlichen sexuellen Bedürfnissen, dem Gefühl der sexuellen Lust und dem Ausleben dieses Gefühls eine Vorstellung von „Keuschheit“ und eine schuldbeladende Wertvorstellung mit der Bezeichnung „Sünde“. Diese heute hinsichtlich unseres Wissens über die psychische Konstitution der Menschen als möglicherweise krankhaft einzuordnenden Konstruktionen und Vorstellungen haben jahrhundertelang als Mittel der Sexualunterdrückung und vor allem der Unterdrückung der Frauen das europäische Denken mitbestimmt.
Augustinus behauptet drei Güter der Ehe (Proles, Fides, Sacramentum – Nachkommenschaft, Treue, Sakrament) und definiert den sexuellen Genuß auch in der Ehe als Sünde. Ich lese: „Die Geschichte der katholischen Ehemoral erscheint uns heute als ein besonders tragisches und dunkles Kapitel in der Geschichte des christlichen Denkens [...]." (Josef Ratzinger: Zur Theologie der Ehe, in: H. Greeven u. a.: Theologie der Ehe, Regensburg/Göttingen 1969, 81-115, hier: 90., zit. n. Konrad Hilpert: Augustinus und die kirchliche Sexualethik in: Religionsunterricht an höheren Schulen – Zeitschrift des Bundesverbandes der katholischen Religionslehrer an Gymnasien e.V., Patmos Verlag Düsseldorf, 28. Jg. 1985, S. 364)
Thomas von Aquin versteigt sich zu der Behauptung: „Andere (für das Individuum) überflüssige Ausscheidung aber, wie Kot, Harn, Schweiß und dergleichen, sind zu nichts weiter notwendig: daher gehört zum Guten des Menschen lediglich, dass sie ausgeschieden werden. Vom Samen aber wird nicht dies allein verlangt, sondern dass er zum Zwecke der Zeugung ergossen wird, zu dem der Geschlechtsverkehr bestimmt ist. Die Zeugung eines Menschen wäre allerdings vergeblich, wenn nicht auch die gebührende Ernährung folgen würde: denn das gezeugte Wesen würde nicht dauern, wenn ihm die gebührende Ernährung weggenommen wäre. Also muss der Samenerguss so bestimmt sein, dass sowohl eine entsprechende Zeugung als auch die Aufzucht des Gezeugten folgen kann.“ (ScG III, 122) (zit. n. Markus Patenge: Grundfragen der christlichen Sexual- und Beziehungsethik, Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen) Masturbation macht uns Trockennasenaffen aber meistens Spaß und selbst andere Säugetiere haben da Lust drauf und machen es sich bisweilen selbst. Sexualität ist also beides: Ein Weg zur Nachkommenschaft und ein Weg zu Genuß des Lebens und einer gesunden Entspannung. Daher ist die manuelle Stimulation ja auch eine der möglichen Sexualpraktiken zwischen Partnerinnen und Partnern. Bei den Bonobos, die wie wir mit den Schimpansen, den Westlichen und Östlichen Gorillas sowie den Sumatra-, Tapanuli- und Borneo-Orang-Utans in der Familie der Hominiden vereint sind, trägt dies angeblich sogar zu sozialen Konfliktlösungen bei...
Die Frage „Warum ist Masturbation möglich?“ sollte also eigentlich lauten: Warum war es möglich, über Jahrhunderte die Menschen so zu manipulieren, sie gegen ihre Psyche und ihre Natur zu knechten, sie durch Unterdrückung ihrer sexuellen Bedürfnisse zu schlimmen und gewalttätigen Kompensationshandlungen gegen andere Menschen und zu psychischer und physischer Gewalt gegen sich selbst durch Schuldgefühle zu bringen? Darüber hinaus: Bei einem katholischen Priester, der gegen seine menschliche Sexualität im Zölibat lebt und entsprechend psychisch verelendet kann ich keinen evolutionsbiologischen Vorteil erkennen. --84.58.54.19 03:06, 19. Dez. 2020 (CET)
Alternative Problembeschreibung aus Katholikensicht. *schauder* --94.219.21.61 03:18, 19. Dez. 2020 (CET)
Hihi. Bei der Pollution haben sie kapituliert. Wenn du nicht selbst Hand anlegst und deine Natur sich im Schlaf zu ihrem Recht verhilft ist es keine Sünde. Wie einfallslos. Die haben doch noch die Konstruktion des Teufels für alles, wo ihnen sonst nichts einfällt. Warum könnte da nicht ein kleines Teufelchen unter der Bettdecke sein? Es macht doch auch teuflisch Spaß. (grins) --84.58.54.19 03:37, 19. Dez. 2020 (CET)

Warum Masturbation? Eine Antwort findest du im Artikel Sexuelle Selektion#Spermienkonkurrenz. Gruß --Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese)) 03:27, 19. Dez. 2020 (CET)

Ich wollte jetzt eigentlich nichts in Zusammenhang mit Religion wissen aber egal... Eigentlich müsste die selbstdurchgeführte Befriedigung des Sexualtriebs doch eigentlich dazu führen, dass eben dieser weniger mit anderen Artgenossen zur Ausübung kommt. Außer bei Affen ist mir auch kein Lebewesen bekannt wo dies ebenfalls möglich ist --87.135.183.222 06:45, 19. Dez. 2020 (CET)

(quetsch) Es ist gerade der Reiz der Evolutionstheorie, dass nicht-"erfolgreiche" Verhaltensweisen ausgestorben sind, weil sie sich nicht durchgesetzt haben. Evolutionär blieb sozusagen nur das übrig, was der Arterhaltung am Besten diente. Wie bei Vorzeitiger_Samenerguss#Anthropologische Erklärung. --Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese)) 09:46, 19. Dez. 2020 (CET)
Nicht was der Arterhaltung am besten dient, sondern was sie nicht übermäßig befindet. Behindert. --91.12.164.194 11:10, 19. Dez. 2020 (CET)
Warum spielt eine Fußballmannschaft von Montag bis Freitag mit sich selbst, wenn sie doch am Sonnabend mit einer anderen spielen kann? Wie oben gesagt, ist die Frage falsch, da sie moralisch postuliert, was biologisch nicht ist.--Wikiseidank (Diskussion) 09:19, 19. Dez. 2020 (CET)

Bei in Gruppen lebenden Individuen ist es auch eine Maßnahme zur Reduzierung der Aggression, weil so sexuelle Spannungen abgebaut werden. Wenn ein noch nicht, oder gerade adultes (männliches) Individuum jedes Mal wenn es Druck verspürt ein anderes (weibliches) Individuum anginge oder sich mit höher stehenden (männlichen) Individuen anlegen würde, käme die Gruppe wohl nie zur Ruhe. --Elrond (Diskussion) 11:07, 19. Dez. 2020 (CET)

Einfach mal die Galapagos-Echsen fragen (also die, die nicht katholisch sind). Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 12:14, 19. Dez. 2020 (CET)
Hm. „Ich wollte jetzt eigentlich nichts in Zusammenhang mit Religion wissen aber egal...“ Für mich ist es nicht egal. Lass mich dazu bitte argumentieren: Deine Frage ist, auch wenn sie vordergründig auf Evolutionsbiologie abhebt, zutiefst religiös geprägt. Es ist ja genau diese christliche, einzig auf den Aspekt der Fortpflanzung reduzierte augustinische Argumentation und Sichtweise, die sich in den biologistischen Varianten (Selbstoptimierung der Art, Masturbation führt zum Vorteil bei der Spermienkonkurrenz, Masturbation führt angeblich zur Vernachlässigung der Sexualpraktik mit Partnern und der darin implizierten Option der Fortpflanzung) fortsetzt.
Dass es bei Sexualität und sexueller Befriedigung nicht allein um Fortpflanzung geht sondern auch um den Genuß, der zumindest in diesem Stadium damit verbunden ist, kann man als kulturelles Phänomen einordnen. Wir essen auch nicht irgendwie, weil es der Erhaltung der Art dient sondern wir haben so etwas wie Kochkunst und kulinarische Kultur entwickelt.
Entsprechend ist die manuelle Stimulation mit dem Ziel der Genußerzielung, ob bei anderen oder bei sich selbst, Teil unserer Kultur der Sexualpraktiken. Das mag bei einem Hund, der sich selbst leckt vielleicht noch nicht so sein. In Flora und Fauna gibt es ein breites Spektrum der Stimulationsmöglichkeiten bis hin zu gestischen, akustischen, optischen, olfaktorischen, ja sogar designorientierten architektonischen Strategien – Hände sind da ein effizienter, aber eher langweiliger Teil des Repertoires. Aber zu dem, was Menschen als Menschen auszeichnet gehört nun mal die Ausbildung von Kultur. Andere Kultursegmente wie Totenkult, Schrift, Rechtskultur und Geschichtsschreibung mögen auf den ersten Blick bedeutender sein. Aber der Umgang mit Sexualität ist wie der Umgang mit Eigentum ein wesentlicher Teil unserer Sozialkulturen. Und da hat das willkürliche Umwerten der sexuellen Bedürfnisse als angebliche Sünde, die zu einer konstruierten angeblichen Schuld führt als Herrschaftsinstrument einen bedeutenden Stellenwert und ist in Europa über Jahrhunderte hinweg bestimmender Bestandteil unserer gesellschaftlichen Entwicklung, weil es (nicht erst seit der augustinischen Sexualethik, aber lange Zeit bis heute auf sie bezogen) gleichzeitig mit der Unterdrückung der Frau verbunden ist, die ebenfalls in der christlichen Sexualethik manifestiert wird. Das kann man nicht trennen (Augustinische Argumentationsgrundlage zum Ehezweck der Sakramentalität: 21Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus. 22Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn (Christus); 23denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib. 24Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen. (Eph 5,21-24)“).
Es stehen sich also nicht nur Selbstgeißelung und Hedonismus, die (nicht nur) menschliche Fähigkeit, zu genießen und die menschliche Fähigkeit des Verbots und der Entsagung gegenüber sondern auch die Philosophien von Gleichberechtigung aller Menschen oder irgendeiner Form von Ungleichheit der Rechte sowie der Freiheit und freien Entfaltung der Persönlichkeit und der geistigen und körperlichen Unfreiheit, zentrale gesellschaftliche Fragen. Und um ein nahezu allen Menschen innewohnendes fundamentales Bedürfnis zu unterdrücken braucht es ja irgendein Argument und das ist nun eben mal die Zurichtung auf die angeblich „richtige“ Art der Partnerschaft, die „richtige“ Art ihrer Ausübung und die „richtige“ Art der Fortpflanzung in dieser Partnerschaft. (Beim Fasten und den Speisevorschriften ist ihnen ja nur eingefallen, dass du damit christlicher und gottgefälliger wirst :-) Augustinus geht ja (von mir oben bereits zitiert) so weit, dass er die Fortpflanzung verbietet, wenn nicht sichergestellt ist, dass das Kind ernährt und am Leben gehalten werden kann. Die Arterhaltung ist also auf die „richtige“ Herstellung des „richtigen“ christlichen Menschen fixiert, und deshalb darf der Samen nicht wie von Onan auf dem Felde verschleudert werden. Wenn ich nun sage, der Samen dürfe nicht wie von Onan usw., weil sonst nicht genug Samen übrigbleibt, um so langsam auf die 9 oder 10 Milliarden Weltbevölkerung hinzuarbeiten oder wenn ich sage, gerade die Onanie produziert besonders effiziente Samen, die dann bei der nächsten Kopulation wesentlich erfolgreicher sind als ihre Konkurrenten, also haut rein, Jungs (nur Jungs, nicht Mädels!) (R. R. Baker, M. A. Bellis: Human Sperm Competition: Copulation, Masturbation and Infidelity. In: Animal Behaviour. Band 57, Nr. 3, September 1993, S. 861–880), in beiden Fällen geht es dabei wie auch bei Augustinus um die zweckorientierte, die „richtige“ Art der Fortpflanzung. Also um den Aspekt des Verbots, zu poppen (und zu verhüten!) und zu onanieren, wie es uns gerade Spaß macht. Und das ist seit 1600 Jahren eine zutiefst christliche Idee. Diesem Verbot diametral gegenüber steht Robert Gernhardts legendärer Kragenbär. --84.58.54.19 16:22, 19. Dez. 2020 (CET) Nachtrag, weil es ja doch als Gegenargument kommen wird: Selbstverständlich postuliert auch die Aufklärung eine „richtige“ Art der Fortplanzung, nämlich die Einvernehmlichkeit. Aber dieses Gebot ist an den Persönlichkeitsrechten des Individuums orientiert, dass die Freiheit dort endet wo die Freiheit der anderen beginnt, und nicht orientiert an einer biologistisch oder religiös verbrämten Zweckorientierung und den damit verbundenen Anforderungen (wie: spar den Samen für die Fortpflanzung auf – ein Argument, auf das mittlerweile auch der Katholizismus in seiner Not zurückgreift, oder: benutze deinen Samen ausschließlich und bei Strafe nur zu dem Ziel, in streng gottgefälliger Weise (also auch im Dunklen) die Gemeinschaft der Kinder Gottes in der Christenheit mit weiteren Kindern zu bereichern) . --84.58.54.19 17:51, 19. Dez. 2020 (CET)
Bleibt die Frage: Wozu das alles? --94.219.21.61 18:06, 19. Dez. 2020 (CET) P.S. Sorry, aber das muß jetzt sein.^^
Erkläre mal bitte das Phänomen "Genuß" evolutionstheoretisch. (Was mich wirklich mal interessieren würde, wäre eine evolutionstheoretische Erklärung von Religiösität. Ich fürchte allerdings, daß es die durchaus gibt: wer seine individuellen Eigeninteressen einem "höheren Zweck" oder Wesen unterordnet, stärkt die militärische Schlagkraft seiner Gruppe und damit seines Genpools. Deswegen unterwerfen die Islamisten immer die Demokraten, oder sie unterwandern ihre Sozialsysteme, nisten sich darin ein, unterwerfen sie oder rotten sie aus. Dagegen erfolgreich wehren konnten sich die Europäer nur so lange, wie sie selbst noch fanatisch religiös und nicht an Aufklärung und Humanismus erkrankt waren - jetzt ist es aus, jetzt rufen sie "refugees welcome". -- Das ist auch wahr, wenn es einem nicht paßt.) --95.116.47.143 00:37, 20. Dez. 2020 (CET)
Hm. Ich habe mir deine Benutzerbeiträge angesehen und mehr Zeit habe ich nicht für dich. --84.58.54.19 01:35, 20. Dez. 2020 (CET)
Falls du glaubst, dass deine Sicht der Dinge die Lösung ist, liegst du falsch. Sie ist Teil des Problems. Das Problem heißt Faschismus, und es ist völlig egal, ob der von Islamisten ausgeht oder von denen, die (vorgeblich) den Islamismus bekämpfen… --Gretarsson (Diskussion) 03:51, 20. Dez. 2020 (CET)

Biologisches Philosophieren, sind die Spermien von Menschenaffen so schlecht, dass mehr davon benötigt werden, oder werden die nicht so einfach wieder abgebaut oder werden die langsamer produziert. Ich sehe einfach keinen logischen Sinn darin das man den sexuellen Trieb, der ja eigentlich nur den Zweck der Fortpflanzung hat, selbst befriedigen kann.--87.135.183.222 19:36, 19. Dez. 2020 (CET)

Die Triebtheorie wurde schon vor langer Zeit widerlegt. Ibs. die Ausführungen von Freud zum Sexualtrieb sind völlig spinnert und nur dadurch zu erklären, daß er während seiner Promotionszeit über viele Jahre hinweg vergeblich nach den Hoden des Aals gesucht hat. Daß er trotz der Sektion hunderter Aale keinen einzigen von ihnen kastrieren konnte, hat ihn offenbar verrückt werden lassen und der Welt ein Lebenswerk voller menschenverachtender Absurditäten beschert, das bis in die heutige Zeit negative Auswirkungen hat.
Der doppelte Nutzen der Stimulierbarkeit unserer Geschlechtsorgane erfordert keinen tiefergehenden logischen Sinn - es reicht, daß es bis heute gut funktioniert hat auf diese Art. Alles weitere dazu wurde bereits genannt.
Wg. Spermien: Warum sollte Mann die nicht im Überschuß produzieren? Es wäre doch echt blöd, wenn Mann im entscheidenden Moment keine scharfe Munition im Magazin hätte. Die Natur hat Männer ursprünglich nur zu diesem einen Zweck erfunden, da sollte doch wenigstens das zuverlässig funktionieren. --94.219.21.61 23:12, 19. Dez. 2020 (CET)

Warum? Du kannst dich auch selber kratzen, um das Jucken zu lindern. Brauchst nicht immer jemand anderen. Wegen der Würmer. (Lehrbuch der speciellen Pathologie und Therapie der inneren Krankheiten. F.C.W. Vogel, 1894, S. 188 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche) --Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese)) 19:47, 19. Dez. 2020 (CET)

Sehr witzig. --94.219.21.61 23:12, 19. Dez. 2020 (CET)

Eine vernünftige Antwort findest du wahrscheinlich dort --> The Big Book of Masturbation. Down There Press, 2003, ISBN 0940208296 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). --Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese)) 21:29, 19. Dez. 2020 (CET)

Die Ausgangsthese ist ungefähr ebenso sinnvoll, als ob man sagen würde: Ich sehe einfach keinen logischen Sinn darin, dass man seine Körperkräfte, die ja eigentlich nur den Zweck der Selbsterhaltung haben, zum Fußballspielen, Gewichtheben, Marathonlaufen oder Bergsteigen benutzen kann. --Jossi (Diskussion) 23:39, 19. Dez. 2020 (CET)

Ich finde gerade keine Quelle, habe aber mal gelesen, dass regelmäßige Selbstbefriedigung bei Männern die Samenkanäle leert, wodurch Entzündungen vorgebeugt werden können. Dadurch werden auch alte Spermien entfernt. Auch wird die Durchblutung des Penis angeregt, der somit mit Sauerstoff versorgt wird. Das ist zwar jetzt ein bisschen Halbwissen, aber zeigt zumindest ein paar Beispiele auf, warum es auch biologisch sinnvoll ist, sich regelmäßig selbst zu befriedigen. Zudem sind Menschen ja zutiefst soziale Wesen. Jede Art der Sexualität (sowohl im Training bei der Masturbation als auch die eigentliche, auch gleichgeschlechtliche Ausübung) dient somit neben der Arterhaltung auch sozialen Komponenten, stärkt also Beziehungen, und so indirekt natürlich dann auch wiederum den Arterhalt. Insofern sind primär auf die Verhinderung/Erschwerung von Selbstbefriedigung bezogene Maßnahmen (Moralisierung, Beschneidung) ggf. durchaus sogar kontraproduktiv, sofern sie denn überhaupt wirken. 194.62.169.86 23:55, 21. Dez. 2020 (CET)

Gerade wollte ich sagen: Endlich mal eine Antwort, die sich einfach nur sachlich mit der rein biologisch gestellten Ausgangsfrage befasst, anstatt auf der ach-so-originellen "Was ich schon immer mal gegen die Religionen loswerden wollte"-Schiene zu fahren, da lese ich den letzten Satz dieses Beitrags.
Für Deine These, die Beschneidung sei eine "primär auf die Verhinderung/Erschwerung von Selbstbefriedigung bezogene Maßnahme", wirst Du sicher gute, stichhaltige Belege beibringen können. --217.239.2.58 12:29, 22. Dez. 2020 (CET)
Hm. "Was ich schon immer mal gegen die Religionen loswerden wollte" Wie langweilig, dieser personifizierende und pauschalierende Kritikversuch. Ja, ich hätte es mir natürlich leichter machen können, wenn ich mich auf Deschners Kriminalgeschichte des Christentums oder noch gezielter sein Das Kreuz mit der Kirche. Eine Sexualgeschichte des Christentums. bezogen hätte (Econ, Düsseldorf 1974; überarb. Neuausg. 1992, ISBN 978-3-9811483-9-8). Stattdessen machte ich mir beispielsweise das Vergnügen, auf einen 1969 publizierten Text eines künftigen und heute zurückgetretenen Papstes namens Joseph Ratzinger zurückzugreifen. Obwohl man es in der aktuellen Debatte um sexuelle Gewalt gegen Kinder nicht spürt ist es doch interessant, wenn man ahnt, dass zumindest Teile dieses Vereins ein leichtes Unbehagen plagt angesichts der unglaublichen Verbrechen, die auf ihrer Organisationsgeschichte lasten.
Man kann es doch nicht trennen. Das bei uns noch immer wirkende Onanieverbot ist wie der Umgang mit der Genderforschung Teil einer christlichen Strategie der sexuellen Unterdrückung, die Lust und sexuelles Begehren auf Funktionalität ausrichtet und mit dieser Funktionalität eine reglementierte Sozialform der Ehe und die Unterdrückung der Frau legitimiert. Wenn man die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen [5], [6] und [7], die Europäische Menschenrechtskonvention [8] und [9] und das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland [10] und [11] als Maßstab anlegt, erfüllen, was den Umgang mit sexuellen Bedürfnissen und mit der Rolle der Frau betrifft, nicht nur der Katholizismus und überwiegende Teile des Protestantismus die formulierten Grundrechte nicht oder nicht zufriedenstellend sondern auch die meisten anderen großen Religionen: das Judentum, der konservative Islam, der Buddhismus, die Evangelikalen, die Orthodoxe Kirche und die meisten Strömungen des Hinduismus, sowie die in der chinesischen Gesellschaft weiterwirkenden überkommenen Relikte des Konfuzianismus. Es geht immer um eine männliche Sexualität, die ausgerichtet sein soll auf die Herstellung von Nachkommen und Familie und die Frau als Sexualobjekt soll diese Ziele dann umsetzen. Es gibt wohl kaum eine sogenannte Theologie der Ehe, die beispielsweise auch nur im Ansatz den Unterschied zwischen klitoralem und vaginalen Orgasmus mitbedenkt. Warum auch. Das hat doch mit Spaß nichts zu tun. Der männliche Samen soll an die richtige Stelle zur richtigen Zeit bei der per kirchlicher Heirat erlaubten Frau. Zynisch könnte man anfügen, es fehle da noch: „Einmal rein, einmal raus, fertig ist der kleine Klaus.“
Auch mit einem evolutionsbiologisch orientierten Ansatz kommt der Fragesteller aus dem Funktionalitätstunnelblick nicht heraus: Statt gottgewollt sind die Kriterien für die Zurichtung der menschlichen Sexualität halt Erhaltung der Art und ihre Optimierung gegenüber anderen Arten. Dem Schimpansen also immer einen kleinen Schritt voraus. Und nicht, dass in einer entwickelten Zivilisation, die den Fluch der Arbeit mehr und mehr zurückdrängt, unter erwachsenen mündigen Menschen und mit sich selbst sexuell alles geht, was Spaß macht, solange es auf Einvernehmlichkeit basiert und diese nicht verletzt. Dass jede Funktionalität und Ausrichtung, die über eigene und einvernehmliche gegenseitige Bedürfnisbefriedigung hinausgeht, mittlerweile völlig irrelevant ist.
Nur mal als Klartext: Hier werden, wenn man auf dem Ansatz der Fragestellung beharrt, unter dem evolutionsbiologischen Aspekt gleichzeitig auch andere Sexualpraktiken wie Coitus interruptus, Analverkehr, Fellatio, Neunundsechzig usw. und der Aspekt der Schwangerschaftsverhütung im Subtext immer mitverhandelt. Es gibt nicht den geringsten evolutionsbiologischen Grund, hier zwischen alleine, zu zweit oder zu mehreren zu differenzieren, wenn die Ejakulation nicht das Ziel einer Schwangerschaft hat - oder haben muss, weil irgendwer das frecherweise behauptet. Und ich denke, es ist kein Zufall, dass der Fragesteller diesen Kontext nicht selbst sofort herstellt und ihm zuallererst nur Masturbation einfällt. (Das ist selbstverständlich keine Kritik an seiner Person sondern IMHO Ausdruck eines Spannungsfeldes, das unsere Gesellschaft mitbestimmt.)
Lennon und Yoko Ono im Amsterdamer Hilton-Hotel während ihres „Bed-In“, 1969
Vielleicht hilft es ja, die Frage der Funktionalität vom Biologistischen weg mehr interdisziplinär zu betrachten, individual- und sozialpychologische, soziologische, ökonomische, technologische und historische Aspekte und Wechselwirkungen einzubeziehen. Vielleicht zu bedenken, wie – nur als eines von vielen Beispielen – ein aufgeklärtes, freies, angstloses und weitgehend erfülltes Sexualleben sich auf Unterdrückung, Aggressivität und Kriegsbegeisterung auswirken könnte. Und vielleicht hilft dabei ja auch der Rückblick auf 1969. Während der damals noch reformfreudige Konzilstheologe und spätere Erzbischof von München und Freising und noch spätere Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre und schließlich auch Papst Joseph Ratzinger an seinem „immer noch grundlegenden Aufsatz zur Theologie der Ehe“ (Konrad Hilpert) Zur Theologie der Ehe formulierte (in: H. Greeven u. a.: Theologie der Ehe, Regensburg/Göttingen 1969, 81-115) zelebrierten im gleich Jahr Yoko Ono und John Lennon in Amsterdam und Montreal quietschvergnügt und öffentlich zugänglich ein Bed-in. Und dass man, kurz vor der Sehnenscheidenentzündung von der erfüllten Lust etwas „abgelascht und ausgebufft“ (Werner Enke 1968) vielleicht nicht mehr viel Lust auf Krieg hat, aber dennoch produktiv und kreativ tätig sein kann, belegt nicht zuletzt John Lennons Song Give Peace a Chance, der während der Bed-ins entstand. Ob Masturbation, Petting und was auch immer darüber hinausgeht: Hauptsache einvernehmlich. Mit sich und mit den Partnern. Das isses schon – Make love, not war. --84.58.54.19 06:01, 23. Dez. 2020 (CET)
Und dieser Essay hat jetzt was genau mit der Ausgangsfrage oder der vorausgegangenen Frage zu tun? Außer weitere 6k+ zum Thema "Was ich schon immer mal gegen die Religionen loswerden wollte" zu liefern? --217.239.6.167 08:56, 23. Dez. 2020 (CET)
Ich denke mal, hier kommt wohl nichts mehr zum Thema. --217.239.6.167 08:57, 23. Dez. 2020 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 217.239.6.167 08:57, 23. Dez. 2020 (CET)

Heute mal Cattinbilder von Häusern aus schlechten Träumen oder so - für Lokalisierungsexperten

Ich bin, wie immer, gespannt auf die Ergebnisse der Lokalisierungscracks! --Xocolatl (Diskussion) 15:27, 19. Dez. 2020 (CET)

Bild 3 gibt es nochmal: lokalisiert in Le Noirmont, Le Creux-des-Biches.--Mhunk (Diskussion) 16:00, 19. Dez. 2020 (CET)

Die Konstruktion in Garten #2 sieht aus wie ein Dreibein, vielleicht eine Feuerstelle oder eine Be- und Entladungshilfe? --Benutzer:Duckundwech 16:20, 19. Dez. 2020 (CET)

Keine Feuerstelle, eher etwas zum Lastenheben mit eine Seilrolle oben (wie hier, nur größer). 91.54.37.19 16:41, 19. Dez. 2020 (CET)

Bild 2: Es dürfte sich um diese Gebäude in La Chaux d'Abel handeln.--Mhunk (Diskussion) 18:50, 19. Dez. 2020 (CET)

*Lol* Die Zweitversion hatte ich neulich selbst lokalisiert. Hm, mir scheint, links unten bei diesem Konstrukt ist ein Brunnen. Vielleicht ist das auch so eine halbe Dachrinnenwasserleitung, wie viele Häuser in dieser Gegend sie aufweisen? --Xocolatl (Diskussion) 19:00, 19. Dez. 2020 (CET)

Bild 1: Das heutige Restaurant "Les Pervenches" in La Chaux-de-Fonds, Les Bulles 30a [12]. --Mhunk (Diskussion) 07:44, 20. Dez. 2020 (CET)

Klasse, vielen Dank! Ich glaube, in La Chaux-de-Fonds könnte man auch noch mit einigen weiteren noch unkategorisierten Cattinbildern Treffer landen... --Xocolatl (Diskussion) 13:06, 20. Dez. 2020 (CET)
Bild 4 könnte tatsächlich in La Chaux-de-Fonds sein - jedenfalls bin ich deswegen zufällig über Bild 1 gestolpert. Es gibt nicht viele Cattin-Bilder mit einem sauberen Bürgersteig. Und die Hausnummer 111 gibt es eher selten, außer in La Chaux-de-Fonds. Das im Garten könnte eine kleine, private Lourdesgrotte sein.--Mhunk (Diskussion) 15:04, 20. Dez. 2020 (CET)

zu Bild 5 gibt es wohl noch einige Ergänzungen. --Mhunk (Diskussion) 16:34, 20. Dez. 2020 (CET)

Wahrlich seltsam! --Xocolatl (Diskussion) 23:35, 20. Dez. 2020 (CET)
Cattin war auf dem Ausflug fleißig am fotografieren - oder es haben sich viele Bilder erhalten.--Mhunk (Diskussion) 12:36, 21. Dez. 2020 (CET)
Ist ja unglaublich! Was wäre das für ein Wikipedianer geworden, mit seinen Langzeitbeobachtungen zu Gebäuden... --Xocolatl (Diskussion) 13:21, 21. Dez. 2020 (CET) - Könnten 5 i) und j) nicht sogar auf diesem Balkon, den man auf 5 a) sieht, entstanden sein? (Dunkle Fensterrahmen, relativ dünne Träger für das Dach bzw. die Markisenhalterung...) --Xocolatl (Diskussion) 13:25, 21. Dez. 2020 (CET)
Noch ein Foto von dem Ausflug. Und ja, 5 i,j dürften auf der Veranda aufgenommen sein. --Mhunk (Diskussion) 20:32, 23. Dez. 2020 (CET)

Obama-Memoiren

Warum genau umfasst die deutsche Übersetzung fast 300 Seiten mehr als das Original?--2A00:8A60:C010:1:0:0:1:101B 18:47, 19. Dez. 2020 (CET)

Schau mal in beide rein und vergleiche: Schriftart, Schriftgröße, Zeichenabstand, Zeilenabstand, Seitengröße. Wenn das nicht weiterhilft, beim Verlag nachfragen. Wenn das auch nicht weiter hilft, gerne nochmal hier nachfragen. --94.219.21.61 18:54, 19. Dez. 2020 (CET)
Die deutsche Übersetzung eines englischen Textes ist im Schnitt 10 % länger als der englische Text. Der Rest ist wie oben beschrieben. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 18:58, 19. Dez. 2020 (CET)
gudn tach!
das mit den 10% waere eine interessante information, die evtl. in Übersetzung (Linguistik) noch platz haette, oder haben wir dazu bereits eigene/andere artikel? -- seth 19:11, 19. Dez. 2020 (CET)
Ist es nicht. Dieselbe Aussage erfordert in unterschiedlichen Sprache unterschiedlich viele Zeichen. Das weiß jeder, der irgendwann mal irgendeine Fremdsprache gelernt hat. Das hat nichts mit dem Thema Übersetzung von Büchern zu tun und auch nichts mit Wissenschaft. Die notwendige Anzahl von Zeichen für eine bestimmte Aussage ist schlicht eine für jeden offen sichtbare Eigenschaft der jeweiligen Sprache. Und jetzt beruhigt Euch bitte mal, das hier ist alles trivial. --94.219.21.61 21:47, 19. Dez. 2020 (CET)
Das ist nicht schlicht, sondern in der vergleichenden Sprachwissenschaft sehr interessant. Es geht darum, wie in den Sprachen Information codiert wird, beispielsweise die Identität des Subjekts durch Pronomen oder Endungen des Prädikats. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:19, 19. Dez. 2020 (CET)
Im Kontext mit der Übersetzung von Obamas Memoiren ist es trivial und nur danach hat der TO gefragt. Analysen innerhalb der vergleichenden Sprachwissenschaften zur Codierung von Aussagen sind eine völlig andere Sachebene, danach wurde nicht gefragt. --94.219.21.61 22:40, 19. Dez. 2020 (CET)
Es ist ja wohl keine Voraussetzung zur Verbesserung von Wikipedia-Artikeln, daß ein TO hier in der Auskunft danach fragt. --213.188.237.101 09:52, 20. Dez. 2020 (CET)
<Einschub> Darum geht es nicht, lies den Thread nochmal und versuch, den Inhalt zu verstehen. --94.219.26.204 16:24, 20. Dez. 2020 (CET)
Du begründest Deine Ablehnung der Verbesserung des Artikels Übersetzung (Linguistik) damit, daß der TO hier in der Auskunft nicht nach der gegebenen Antwort gefragt hat. --213.188.237.101 17:39, 20. Dez. 2020 (CET)
Nochmal: Darum geht es hier nicht. Verbesserungen von Artikeln werden auf den zugehörigen Diskussionsseiten besprochen, nicht hier. --84.59.233.148 22:01, 23. Dez. 2020 (CET)
Wen es interessiert: Das wird mit information content of languages untersucht. Unterschieden wird gesprochene Sprache (einige Sprachen werden schneller gesprochen als andere, können dabei sowohl die gleiche als auch unterschiedliche Informationsmenge - weniger oder mehr - übermitteln) und geschriebene Sprache. Das wird statistisch angegangen. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 10:23, 20. Dez. 2020 (CET)
Service: Hier ein Beispiel. --94.219.26.204 16:24, 20. Dez. 2020 (CET)
Ich finde in den verlinkten Folien keinerlei Bezug auf das in der Ausgangsfrage angesprochene Thema (unterschiedliche Textlängen für gleiche Aussagen in verschiedenen Sprachen). --Jossi (Diskussion) 15:04, 21. Dez. 2020 (CET)
Da sind auch keine drin. Um den sich eigentlich bereits aus der Einrückung ergebenden Bezug noch deutlicher zu machen, habe ich extra den Hinweis "Service" vorangestellt. Der Link dienst dem besseren Verständnis der Antwort des Vorredners. --84.59.233.148 22:01, 23. Dez. 2020 (CET)
siehe auch Sprachstatistik bzw Kategorie:Quantitative_Linguistik--In dubio pro dubio (Diskussion) 09:24, 21. Dez. 2020 (CET)

Wer sind die Eltern von Kai Diekmann?

ISt er mit Allianz Vorstand Diekmann und mit der Journalistin Diekmann verwandt? --84.160.229.180 23:50, 19. Dez. 2020 (CET)

Kai_Diekmann#Leben, erster Satz: Diekmann wurde als Sohn eines Rechtsanwalts und Notars und einer medizinisch-technischen Assistentin geboren. --2A02:908:3611:6CA0:B1FF:27CE:2FF8:2411 00:04, 20. Dez. 2020 (CET)

Noch detailierter hier: „Diekmann ist Sohn des promovierten Rechtsanwalts und Notars Klaus Diekmann (* 1934 in Bielefeld) und der medizinisch-technischen Assistentin Brigitte Diekmann, geb. Zajic --Elrond (Diskussion) 11:14, 20. Dez. 2020 (CET)“

Was zwar die Titelfrage beantwortet, aber eine Verwandtschaft, nach der eingangs gefragt war, weder bestätigt noch ausschließt :) --Kreuzschnabel 14:11, 20. Dez. 2020 (CET)
Nun, alle Menschen sind irgendwie miteinander verwandt, also bin ich mal mutig und antworte mit: Ja! Bonusantwort: Da alle Wirbeltiere irgendwie miteinander verwandt sind, ist Kai Dieckmann auch mit seinen beiden Katern Olek und Bolek verwandt. --94.219.26.204 15:31, 20. Dez. 2020 (CET)

"Er ist unser Sohn. Wir sind sehr stolz". --Studmult (Diskussion) 21:06, 20. Dez. 2020 (CET)

Übrigens: So wie man sich angesichts Donald Trump inzwischen schon fast George W. zurückgewünscht hat, so wünscht man sich angesichts Julian Reichelt schon fast Kai Diekmann zurück. 194.62.169.86 23:45, 21. Dez. 2020 (CET)

20. Dezember

90er-Jahre-Werbung mit "un moment madame, ma baguette"

Vermutlich kriegt ihr elends-viele solcher Fragen, aber es ist wie ein Jucken, das man nicht kratzen kann, wenn einem aus der Kindheit ein Satz in den Ohren liegt, den man nicht gegoogelt kriegt. Es war eine Fernsehwerbung, Schauplatz Bäckerei, vermutlich Frankreich, ein Mann und eine Frau flirten irgendwie, es wird gelacht, am Ende will die Frau mit dem Baguette, das der Mann gekauft hat, die B#ckerei verlassen, der Mann sagt: "un moment madame, ma baguette" (in meiner Erinnerung "mon baguette" aber das wäre ja falsch), und das ist auch schon irgendwie die Pointe. ich krieg den genauen Witz, der darin offensichtlich liegt, nicht mehr zusammen. Ich krieg auch nicht zusammen, wofür das ne Fernsehwerbung war. Sagt das irgendwem irgendwas? danke!! voller Hoffnung, eure ip --2003:EC:9F1E:6301:758A:9474:7B1E:C19B 11:27, 20. Dez. 2020 (CET)

Du hast eine Antwort bekommen: schau in die Versionsgeschichte! --Caramellus (Diskussion) 16:50, 20. Dez. 2020 (CET)...bei nochmaliger Entfernung meinen Beitrags gibt es eine VM!
Die "Antwort" (es waren eigentlich verschiedene Beiträge: Difflink 1, Difflink 2 nach Löschung der ersten Antwort, Difflink 3 nach Löschung durch einen anderen Benutzer) war keine solche, sondern geheimnistuerische Trollerei und unkonkretes Geschwurbel. Auch auf meine Bitte auf Deiner Diskussionsseite hin, bist Du nicht in der Lage, vernünftig zu antworten - weder mir auf der Diskussion, noch hier. Beteilige Dich mit sinnvollen Beiträgen an der Auskunft, gib eine Antwort auf die beiden Fragen, oder lass es bleiben. Gruß. --Blutgretchen (Diskussion) 17:45, 20. Dez. 2020 (CET)
Wie bitte darf ich Dir denn einen Dir ganz offenichtlich fremdsprachlichen Witz erklären..ausser mit meinen Antworten? Kennst Du eigentlich schon den Georg Christoph Lichtenberg....?--Caramellus (Diskussion) 19:00, 20. Dez. 2020 (CET)...und verstehst ihn auch?
Du sollst hier vorzugsweise gar nichts erklären. Solche und ähnliche Anmerkungen sind hier schlicht unerwünscht. Halte Dich ans Intro oder halte Dich komplett raus. --84.59.233.148 22:17, 23. Dez. 2020 (CET)

vielleicht habe ich mich unklar ausgedrückt, mir geht es weniger um ideen zur pointe (baguette als phallus, haha), sondern dsrum, mich zu erinnern, was das für ein spot war. und: es war im deutschen fernsehen! dass da plötzlich ein (oder mehrere?) sätze französisch gesprochen wurde, war wohl teil der geschichte... vielleicht ein deutscher, der versucht, im paris-urlaub auf französisch ein brot zu kaufen? uff, ich weiß ja selbst, dass das wenig ist. ich hatte nur gehofft, jemand kann es mit diesem satz sofort identifizieren. (nicht signierter Beitrag von 2003:EC:9F1E:6301:F0E4:D106:32EC:7618 (Diskussion) 20:19, 20. Dez. 2020 (CET))

Youtube "90er Bistro Baguette Werbung"? (nicht signierter Beitrag von 78.54.79.186 (Diskussion) 21:10, 22. Dez. 2020 (CET))

Falls das noch jemand wie ich nur als "Hast du so schon gesucht?"-Frage gelesen hatte: Es war ein Hinweis auf ein konkretes Video mit diesem Titel, und das ist wohl ziemlich sicher der gesuchte Spot. Iglo Bistro also, ein Tiefkühl-Baguette, das einen zumindest in der Werbung aus der tristen Küche direkt in ein französisches Bistro katapultiert und vor den Augen der eigenen Frau imaginären hübschen Französinnen nachlaufen lässt. Trotz dieser potentiell gefährlichen halluzinogenen Wirkung (schön im Video: Der Risiken-und-Nebenwirkungen-Hinweis am Anfang, wenngleich der tatsächlich vom vorherigen Spot stammt) wurde das Produkt übrigens nicht verboten, sondern wird heute lediglich von Dr. Oetker statt Iglo vertrieben. --Karotte Zwo (Diskussion) 11:07, 23. Dez. 2020 (CET)

Wahnsinn, danke! Ich hatte mich an alles falsch erinnert, außer an "un moment madame". Klar, das war die gesuchte Werbung. Ich werde gut schlafen heute. Danke Danke! Ist erledigt also. Viele Grüße, der Fragesteller.--109.70.99.34 15:08, 23. Dez. 2020 (CET)

Jetzt im Nachhinein läßt sich vielleicht sogar die Erinnerung an "mon baguette" erklären, weil "moment" wie "mo-mon" klingt, was dann bei Fremdsprachlern im Gedächtnis als 2 x "mon" hängenbleiben und bei Rekronstruktionsversuchen zu der o.g. "Erinnerung" führen kann. --84.59.233.148 22:17, 23. Dez. 2020 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Dank sensationellem Fahndunsgerfolg eines Nutzers unter IP erfolgreich beantwortet. --84.59.233.148 22:17, 23. Dez. 2020 (CET)

Google Suche (Google Search URL Parameter)

Immer wenn ich mit Google etwas suche erscheint in der URL-Zeile nach der Suche das Wort "Primärschaden". Warum? Welche Bedeutung hat das?

Beispiel: …Suche&q=Anamnese&oq=Primärschaden&gs_l=…

--Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese)) 12:57, 20. Dez. 2020 (CET)

Sekundär hat das wohl Folgen...das mit dem Primärschaden, oder denkst Du Dir das anders zusammen? Dann sag es.--Caramellus (Diskussion) 13:13, 20. Dez. 2020 (CET)
Ist das ein NSA-Zusatz in Google? Big Brother is watching me? --Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese) 13:33, 20. Dez. 2020 (CET)
Per Google findet man nur "oq= benennt die originale Suchanfrage", aber "Primärschaden" habe ich nicht gesucht. Und es erscheint bei jeder Suche. --Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese) 13:41, 20. Dez. 2020 (CET)
Anderswo wird behauptet, das wäre die von Google anhand Deiner Vorgeschichte und Präferenzen vorgeschlagene Suchzeile, wenn Du google.com zur Eingabe genutzt hättest. Das kann ich allerdings nicht nachvollziehen. --Rôtkæppchen₆₈ 13:58, 20. Dez. 2020 (CET)
Der Parameter oq soll eigentlich dann, wenn man einen Eintrag aus der Vorschlagsliste auswählt, den bis dahin in die Textzeile eingegebenen Text enthalten. Wenn man zum Beispiel corona testz eingibt und dann aus der Vorschlagsliste corona testzentrum eingibt, heißen die Parameter q=corona+testzentrum&oq=corona+testz. Das erklärt aber natürlich nicht das Phänomen beim Fragesteller. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:44, 20. Dez. 2020 (CET)

Es tritt nur nach einer Suche in der Chrome-URL-Zeile auf, nicht nach einer Suche in einem Google-Suchfeld. Kommt das nur bei mir vor und anderer Text bei Anderen?--Löwenzahnarzt (Sprechstunde / Anamnese) 12:45, 22. Dez. 2020 (CET)

Light in Babylon

Wieso gibt es da keinen Artikel über die Gruppe? Weil sie keine Alben veröffentlicht haben? (nicht signierter Beitrag von 178.5.119.177 (Diskussion) 14:16, 20. Dez. 2020 (CET))

Die einfache Antwort ist: Weil niemand einen Artikel über die Gruppe geschrieben hat. Wenn sie wirklich keine Alben veröffentlich haben, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sie die Relevanzkriterien nicht erfüllen, was zur Folge hätte, dass ein entsprechender Artikel auch wieder gelöscht würde. --Wrongfilter ... 15:33, 20. Dez. 2020 (CET)

Hinweis: Für Fragen speziell zur Wikipedia gibt es ein eigenes Diskussionsforum: Fragen zur Wikipedia.

Wir geben der fragestellenden IP Zeit, die Antwort (inklusive deines Hinweises auf FzW) hier zur Kenntnis zu nehmen. --Wrongfilter ... 16:32, 20. Dez. 2020 (CET)
Ja, ein Tag. Das ist schon ein großes Entgegenkommen bei Fragen, die gegen das Intro verstoßen und eigentlich gelöscht werden sollten. --94.219.26.204 17:03, 20. Dez. 2020 (CET)
+1 Die TO-IP hat ja offensichtlich die Antwort bereits zur Kenntnis genommen, den Hinweis auf FzW aber ignoriert und stattdessen eine Metadiskussion anstoßen wollen. --Blutgretchen (Diskussion) 17:09, 20. Dez. 2020 (CET)
Und das findet man natürlich nur noch in der Versionsgeschichte, weil der Beitrag natürlich gelöscht wurde... --Wrongfilter ... 17:16, 20. Dez. 2020 (CET)

Wo ist meine Frage hin? -- (nicht signierter Beitrag von 178.5.119.177 (Diskussion) 17:20, 20. Dez. 2020 (CET))

Gone with the Wind... --84.58.54.19 21:35, 21. Dez. 2020 (CET)
Ich habe nochmal nachgelesen, wenn jemand viele internationale Auftritte auf Konzerten hat, ist er auch relavant, wenn er keine Alben veröffentlicht hat. Von daher liegt es wohl wirklich daran, daß noch niemand hier was drüber geschrieben hat. Vielleicht macht jemand das ja noch. ------ (nicht signierter Beitrag von 178.5.119.177 (Diskussion) 22:08, 22. Dez. 2020 (CET))

Umgang mit Informationen aus einem eingesehenen juristischen Akt (Ö)

In Österreich haben die Beteiligten an einem juristischen Verfahren auch Akteneinsicht und dürfen die Akten fotografieren oder kopieren lassen. Angenommen, Partei A hat Einsicht genommen und gesehen, dass sich Partei B über indirekt beteiligte dritte Personen in einer Weise äußert, die eventuell als Ehrenbeleidigung, üble Nachrede ö. ä. einzustufen sind. Darf Partei A das diesen Personen mitteilen / die entsprechenden Schriftstücke weiterleiten? Wie sieht das datenschutzrechtlich aus? --AF (Diskussion) 18:44, 20. Dez. 2020 (CET)

Pauschal läßt sich sowas nicht beantworten. Schau mal hier als Einstieg ins Thema. Es dürfte davon abhängen, ob es sich bei dem Verfahren bzw. den in den Akten gefundenen Informationen um etwas handelt, das der besonderen Geheimhaltung unterliegt oder aus irgendwelchen Gründen als besonders schützenswert einzuordnen ist oder nicht. Datenschutz ist nicht dazu gedacht, die rechtliche Verfolgung zu behindern. A müßte also den Kontext betrachten, ob es da Hinweise gibt, daß es sich um besonders schützenswerten Akteninhalt handelt.
Die nächste Frage wäre dann, ob eine Aussage, die nur innerhalb dieses Verfahrens getätigt wurde, überhaupt justiziabel ist. Um diese Frage zu beantworten, müßte man wahrscheinlich gedanklich etwas tiefer in den Fall einsteigen, weshalb das wohl nur ein im einschlägigen Recht bewanderter Rechtsanwalt beurteilen können würde. Wenn die Aussage nur evtl. und nicht ganz offensichtlich als üble Nachrede einzustufen ist, sollte A sich überlegen, ob es den Aufwand wert und in der Sache zielführend ist, sich dahingehen zu engagieren. --84.59.233.148 16:13, 23. Dez. 2020 (CET)

Foto-"Übersetzer"

Hallo aus WHV! Gibt es eigentlich ein Fotoprogramm, das Schwarzweißbilder in Farbbilder "übersetzen" kann? Grüße, 2A02:8109:29C0:25E0:21E1:DDC9:FC52:4FAA 18:50, 20. Dez. 2020 (CET)

Nicht dass ich wüsste. Wie soll das denn gehen? --Elrond (Diskussion) 18:57, 20. Dez. 2020 (CET)
Der Vorgang nennt sich Kolorieren. Vielleicht findest du da was Passendes. Um eine „Übersetzung“ im eigentlichen Sinne kann es sich nicht handeln, da ein Schwarzweißbild per definitionem nur Helligkeitsinformationen enthält und die Farbinformation vollständig fehlt. Es kann also nur darum gehen, Farben so gut wie möglich zu raten. --Kreuzschnabel 19:00, 20. Dez. 2020 (CET)
Als Freeware gibt es z.B. Colorize Photos - Algorithmia. --Expressis verbis (Diskussion) 19:12, 20. Dez. 2020 (CET)
+1 Auf der Website von Algorithmia gibt es eine Demoecke, wo man eigene Schwarzweiß-Fotos hochladen und Kolerieren lassen kann. --Blutgretchen (Diskussion) 19:49, 20. Dez. 2020 (CET)
Hm, weltbewegend ist anders. --Elrond (Diskussion) 21:15, 20. Dez. 2020 (CET)
Oh, ist wohl gar keine Freeware. Hatte ich anders gehört. --Expressis verbis (Diskussion) 08:35, 21. Dez. 2020 (CET)
Für das Smartphone gibt es zum Beispiel die App Remini. Selber noch nie genutzt, aber Ergebnisse gesehen, die jetzt nicht gerade schlecht aussahen. --::Slomox:: >< 20:56, 20. Dez. 2020 (CET)
Herzlichen Dank! Hat mir sehr geholfen! 31.17.251.152 08:42, 21. Dez. 2020 (CET)

Deep Learning für den Hausgebrauch

Gibt es eine Möglichkeit für den Privatmann, mit den sog. "neuronalen Netzen" zu arbeiten? (nicht signierter Beitrag von 94.218.237.92 (Diskussion) 19:47, 20. Dez. 2020 (CET))

Bestimmt. Aber vielleicht lernst Du (für den Hausgebrauch) erst mal signieren? --87.147.179.25 20:15, 20. Dez. 2020 (CET)
Und bis dahin könnte das Zeug auch einfach gelöscht werden... --77.8.80.183 20:19, 20. Dez. 2020 (CET)
Es gibt Open-Source Software, bspw. Keras für Python. Aber die Anwendung von NN ist nicht-trivial. Als Privtatmensch sollte man sehr viel Zeit mitbringen, insbesondere wenn man keine Vorkenntnisse hat. --Mhunk (Diskussion) 20:58, 20. Dez. 2020 (CET)
Die meisten Frameworks für so was erfordern Programmierkenntnisse in Python, etwa das eben genannte Keras. Eines der am häufigsten genutzten ist Tensorflow (das auch Keras als mögliches Backend dient), das andere besonders häufig genutzte soll DyNet sein (hat aber trotzdem anscheinend keinen Artikel hier). Diese Frameworks sind frei verfügbar, auch für Privatleute. Zum Trainieren guter neuraler Modelle braucht man allerdings auch Trainingsdaten. Jede Menge davon. Und die sind nicht immer so einfach zu finden. Rumspielen kann man davon unbenommen freilich auch so. Zeit muss man übrigens auch deswegen mitbringen, weil das Training eines neuronalen Netzes mitunter sehr, sehr lange dauern kann. (Nicht zufällig sind es Google und seine Ausgründungen, die bei den neuronalen Netzen besonders erfolgreich sind – die haben nicht nur das Know-how, sondern auch die Hardware, gigantische Netze zu trainieren.) --2A02:8108:50BF:C694:AC8B:A47B:6006:9F7B 10:22, 21. Dez. 2020 (CET)
Mit Keras ließen sich Standard-Trainingsdaten aus einer Datenbank laden. Dafür gab es auch ein vorgefertigtes Skript. Das reicht erst mal fürs erste. --Mhunk (Diskussion) 12:28, 21. Dez. 2020 (CET)
Oder er besorgt sich einen Trapper Keeper. Der trainiert selbständig. *scnr* --84.59.233.148 16:27, 23. Dez. 2020 (CET)
Das könnte ein guter Anfang sein, sofern du Pythongrundlagen kannst. —NichtA11w1ss3ndDiskussion 12:35, 21. Dez. 2020 (CET)

Was ist das für ein Gerät?

Dass es irgendwas mit Vermessung zu tun hat und die Herrschaften etwas bauen wollen, ist ja anzunehmen, aber was ist das für ein Gerät? Eine Nivellierwaage? --Xocolatl (Diskussion) 20:34, 20. Dez. 2020 (CET)

Google Bildersuche Niveau d'Arpentage, Géomètre, XIX ème, im Detail. Papa tanzt Tango (Diskussion) 20:50, 20. Dez. 2020 (CET)
Ausgedeutscht, eine Nivellierwaage. Xocolatl du lagst mit deiner Vermutung also richtig. --Bobo11 (Diskussion) 21:30, 20. Dez. 2020 (CET)
Danke:-) Ich vertraue mal darauf, dass sich irgendein Fachmensch findet, der die entsprechende Kategorie auf Commons einträgt. --Xocolatl (Diskussion) 21:36, 20. Dez. 2020 (CET)
An-d hat dieses Bild und einen Ausschnitt in commons:Category:Surveying levels einsortiert. Da dort aber eher die Nivelliergeräte mit Fernrohr stehen, würde ich es in die Kategorie darüber einordnen (commons:Category:Levels). 91.54.37.19 12:32, 21. Dez. 2020 (CET)
Es ist korrekt einsortiert, da es sich bei diesen Wasserwaagen um Nivellierwaagen zu Vermessungszwecken handelt. Ich habe einige Zeit aufgewendet, die korrekte Kategorie zu finden (An-d hat den Ausschnitt kategorisiert, von mir stammt die Kategorisierung des Originals). Da ein weiteres Beispiel dieser Bauart einer Nivellierwaage bisher noch nicht auf Commons existierte, sind eben die anderen Beispiele in der Kategorie moderne Geräte und Geräte mit Fernrohr. --Blutgretchen (Diskussion) 12:48, 21. Dez. 2020 (CET)
In der Infobox der Kategorie steht "optical instrument ...", als französische Beschreibung "Niveaux optique". en:Level (instrument) behandelt wie Nivelliergerät nur die optischen (mit Fernrohr). Ich kann nicht sagen, ob das englische "level" allein das optische Nivellier meint, und leider ist in der Kategorie nicht explizit beschrieben, was sie enthalten soll. Aber nach den anderen Indizien gehört die Nivellier- oder Kanalwaage meiner Meinung nach genausowenig in die Unterkategorie von Levels wie die Schlauchwaage. Und die beiden Bilder Landmeter Zandmotor gehören auch nicht hierhin. In der Instrumentenkunde von Fritz Deumlich wird die Kanalwaage in drei Sätzen behandel mit dem Hinweis "kommt [...] für geodätische Belange nicht in Betracht". 91.54.37.19 13:49, 21. Dez. 2020 (CET)
Zunächst einmal danke für den Hinweis auf das Foto. Dem Artikel hilft das sehr. Was die Kategorisierung angeht, gibt es sicher Experten, die das besser beurteilen können als ich. Ich habe leider kein vergleichbares Gerät auf Commons gefunden. --An-d (Diskussion) 14:03, 21. Dez. 2020 (CET)
Auch mit diesen Wasserwaagen wird die Vermessung optisch ausgeführt (man visiert über die Wasseroberflächen), aber halt ohne Verwendung von Linsensystemen). Laut unserem Artikel wird es bis zu 50m Entfernungen eingesetzt. --Blutgretchen (Diskussion) 14:57, 21. Dez. 2020 (CET)
Hauptsächliches Einsatzgebiet des Gerätes, noch lange im letzten Jahrhundert, war die Gleis- und Schienenvermessung im Bahnbau. Der Einsatz in der Landvermessung war nebensächlich.--93.207.118.229 17:08, 21. Dez. 2020 (CET)
Nach Blutgretchens Logik müßten auch Wasserwaagen in die Kategorie Surveying levels. Es gibt aber eine andere Unterkategorie von Levels, in der sie einsortiert sind: Spirit levels. Und da es keine spezielle Unterkategorie für Nivellierwaagen gibt, gehören sie meiner Meinung nach in die Oberkategorie. 91.54.37.19 17:57, 21. Dez. 2020 (CET)
Bei Wasserwaagen wird nichts gepeilt oder anvisiert. Spirit levels ist eine Unterkategorie von Levels und schließt selbst unsinnigerweise noch die Kategorie Level (ohne "s") ein, die eigentlich gelöscht werden sollte. Spirit levels passt nicht auf die Kanalwaage, da es sich bei Spirit levels um Libellen handelt (siehe den englischen Artikel dazu), also eine Gasblase in einem abgeschlossenen Raum, deren Lage die Ausrichtung eines Objekts bestimmt. Am ehesten könnte man m. E. noch über eine neue (5.) Unterkategorie in Levels diskutieren, wenn man den Begriff Surveying levels einzig und allein auf großräumige Landschaftsvermessungsaufgaben beschränken will, bei denen die vermessenen Wege im Kilometerbereich liegen. Das englische "Surveying" bedeutet aber neben Landschafts- und Feldvermessung auch Ingenieursvermessung...und das passt hier bei unserer antiken Kanalwaage m. E. perfekt. Daher halte ich die jetzige Kategorisierung in Surveying levels für korrekt. --Blutgretchen (Diskussion) 18:44, 21. Dez. 2020 (CET)
Ich will die Kategorie nicht auf etwas beschränken, was vermessen wird, sondern auf die Art des Meßgeräts, wie es in en:Level (instrument) ("also known as a Surveyors level") beschrieben ist. Danach gehört die Nivellierwaage nicht in die Kategorie. Da ich aber nicht weiß, wie die englischen Begriffe genau verwendet werden und wir erfolglos aneinander vorbeireden, ist dies mein letzter Beitrag in dieser Diskussion. 91.54.37.19 13:29, 22. Dez. 2020 (CET)

21. Dezember

Bedingung Shutterstock vs. Wikicommons

Wieso hat eigentlich Shutterstock viel engere Ausschlusskriterien als Wikicommons z. B. bezüglich Abbildungen von Privateigentum, Fotos mit sichtbaren Logos usw.? Die Bilder müssen ja in beiden Fällen kommerziell verwendbar sein. --80.219.180.46 00:34, 21. Dez. 2020 (CET)

Ich fürchte, das wirst du Shutterstock fragen müssen. Meine Vermutung: Man will sich rechtlich so wenig wie möglich angreifbar machen. --Kreuzschnabel 08:34, 21. Dez. 2020 (CET)

Abstand Jupiter-Saturn

Journalisten schreiben, der Abstand Jupiter-Saturn sei bei der Konjunktion heute minimal. Das bezweifle ich. Minimal ist der Winkelabstand von der Erde aus gesehen. Wie rechnet man den direkten Abstand zwischen diesen beiden Planeten aus? Wenn ich das für gestern, heute und morgen mache, sieht man ja ob es ein Minimum gibt. --178.193.52.205 06:22, 21. Dez. 2020 (CET)

Der dreidimensionale Abstand ist heute nicht minimal – dazu müssten Jupiter und Saturn mit der Sonne auf einer Linie stehen, nicht mit der Erde (so weit sind wir leider nicht davon entfernt, ist aber bei dem Wetter auch schon egal...). Der Winkelabstand ist natürlich der Abstand, der in den Artikeln gemeint ist, und das sollte eigentlich aus dem Zusammenhang klar sein. Die Berechnung des 3D-Abstandes kriege ich leider über dem Frühstück nicht hin... --Wrongfilter ... 08:29, 21. Dez. 2020 (CET)
Wenn du es nicht auf den Kilometer genau brauchst: Die Bahnebenen von Jupiter und Saturn sind gegen die Ekliptik nur minimal geneigt (die Erdbahn per definitionem überhaupt nicht), so dass sich das Problem ohne riesige Fehler in eine Ebene projizieren lässt, und die Orbits von Jupiter, Saturn und Erde lassen sich zumindest auf kurzen Bogenabschnitten in guter Näherung als Kreis betrachten. Die derzeitigen Sonnenabstände: Erde 0,98 AE; Jupiter 5,1 AE; Saturn 9,98 AE. Dann müsste sich aus den Winkelabständen zur Sonne (Jupiter: +30°28'44.0", Saturn: +30°31'35.2") der Rest triangulieren lassen. --Kreuzschnabel 08:48, 21. Dez. 2020 (CET)
<quetsch> Wenn der Winkel zwischen Planet und Sonne nur 30° ist, dann könnte man ihn doch nur tagsüber sehen (bzw. nicht sehen)??? --Expressis verbis (Diskussion) 14:38, 22. Dez. 2020 (CET)
Du musst dich zumindest beeilen und/oder brauchst einen freien Blick zum Südwesthorizont. Die Sonne geht morgen um 16:28 Uhr unter, Saturn um 18:47:07, Jupiter 50 Sekunden später. --Kreuzschnabel 17:57, 22. Dez. 2020 (CET)
Das Minimum war so um den 12. Oktober herum. Wie man das genau ausrechnet möge der IP jemand anders erklären. --Fünfstein (Diskussion) 09:19, 21. Dez. 2020 (CET)
Puh, so was habe ich mal für Erde und Mars gemacht. Ist nicht ganz einfach, braucht ein bisschen Geometrie. Man braucht Bahnelemente für die fraglichen Planeten (die NASA hat frei verfügbare fact sheets, da findet man so was) und von Kepler die Gesetze und die Gleichung. Außerdem muss man Kugelkoordinaten in kartesische Koordinaten umrechnen können, um dann mit Euklid den Abstand berechnen zu können. Das ist kein Hexenwerk, aber auch nicht trivial. --2A02:8108:50BF:C694:AC8B:A47B:6006:9F7B 10:28, 21. Dez. 2020 (CET)
Kann man das für Erde-Mars nicht auch mit Radar machen? --Fünfstein (Diskussion) 10:34, 21. Dez. 2020 (CET)

Pferdefrage (Niederländisches Kaltblut)

Im Artikel "Niederländisches Kaltblut" steht folgender Satz: "Das Kaltblut hat schulterfreie Gänge und ist ausdauernd." Hat hier jemand Fachwissen und kann mir sagen, was mit "schulterfreie Gänge" in diesem Zusammenhang gemeint ist? — Daniel FR (Séparée) 08:58, 21. Dez. 2020 (CET)

Da hat jemand aus dem 19. Jahrh. editiert. "Gänge" sind Gangarten des Pferdes - und hier "schulterfrei machen". Die Kombination "schulterfreie Gänge" ist sehr ungewöhnlich und sollte entfernt werden. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 09:51, 21. Dez. 2020 (CET)
Gemeint sind Gangarten, welche das Pferd bei schulterfreiem Sattel einnehmen kann. Diese Gangart ist anders als die mit vollem oder ohne Sattel.--93.207.118.229 14:19, 21. Dez. 2020 (CET)
Dann ist das aber äußerst unglücklich formuliert. Die Aussage, ein Pferd habe schulterfreie Gänge, impliziert, dass es auch Pferde gibt, die keine schulterfreien Gänge haben, und das würde anhand deiner Erklärung besagen, dass letztere Pferde sich bei schulterfreiem Sattel überhaupt nicht fortbewegen können. Und das zweifle ich doch zu bewagen. --Kreuzschnabel 18:49, 22. Dez. 2020 (CET)
Das ist alles so nicht richtig (s.u.) --84.59.233.148 17:14, 23. Dez. 2020 (CET)

Der Spanische Schritt erfordert ein Höchstmaß an Schulterfreiheit beim Pferd. Dieses Zugpferd legt sein Gewicht ins Zeug, die Schutergliedmaßen greifen wenig nach vorne, die Bewegungsampitude ist insgesamt eher klein.

Hier ist recht gut formuliert, was damit gemeint ist. Es geht darum, wie frei sich die Schulter(gliedmaße) in den Gängen (ibs. nach vorne, aber auch beim seitliche Übergreifen) bewegt. Um volle Kraft und Anmut zu entwickeln in der Bewegung, muß ein Pferd sein Gewicht etwas auf die Hinterhand verlagern (das ist Voraussetzung) und mit den Vordergliedmaßen möglichst weit nach vorne ausgreifen. Ist ein Pferd sehr fest in der Schulter, gelingt das nicht. Ob ein Pferd sich schulterfrei bewegt, hängt zum einen von der Anatomie ab (gut beschrieben in dem verlinkten Buch) und vom Training. Da man Zugpferde meist eher hin zu etwas steiler stehenden Schultern gezüchtet hat, damit die sich voll ins Geschirr legen/stemmen, ist es schon etwas Besonderes, daß das niederländische Kaltblut eher schräg stehende, beweglichere Schultern hat. Schulterfrei ist allerdings nicht synonym mit beweglich, sondern hat die genannte, sehr spezielle Bedeutung. In einem Rasseartikel läßt sich sowas nicht gut darstellen. Besser wäre es, wenn man zu "schulterfrei" einen eigenen Artikel anlegt. --84.59.233.148 17:14, 23. Dez. 2020 (CET)

Wann waren meine Vorfahren von Beruf Schmied?

Mein Nachname ist Schmid, und zurückverfolgen kann ich es nur bis 1780, wo ein Georg Schmid kein Schmied, sondern Weber war. Kann man ungefähr abschätzen, wann die /Schmie?d?t?t?s/ lebten, die diesen Beruf ausführten. --37.201.6.229 10:15, 21. Dez. 2020 (CET)

Zu genau der Zeit als die Nachnamen entstanden sind. Das dürfte, denke ich mindestens 200 Jahre früher gewesen sein. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 10:23, 21. Dez. 2020 (CET)

Das ist sehr uneinheitlich, siehe hier oder hier. Eine grobe Schätzung geht in die Richtung, je kleiner die Ansiedlung war, desto später. --Elrond (Diskussion) 11:27, 21. Dez. 2020 (CET)

Wie die Vorredner. Aber aus der Variante Schmid läßt sich die Herkunftsgegend erahnen. Und um die Entstehungszeit des Berufsfamiliennamens abzuschätzen, könntest du nach schriftlichen Ersterwähnungen suchen (Wann findet man den am frühesten erwähnten Schmid?). Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 16:34, 21. Dez. 2020 (CET)
Es gibt leider in vielen Fällen keine belastbaren Quellen, denn selbst Kirchenbücher sind da erstaunlich unpräzise. Aber selbst wenn es präzise Angaben gab, sind die nicht immer greifbar, denn es gab immer wieder Zäsuren, die wichtigsten sind die napolionische napoleonische Säkularisation und der 30jährige Krieg. Dort gingen viele Informationen verloren. --Elrond (Diskussion) 16:54, 21. Dez. 2020 (CET)
Es ist auch durchaus möglich, dass im 16. oder auch späteren 17. Jahrhundert ein Familienname nochmal geändert wurde, z.B. von Haarfarbe auf Berufsname. --1rhb (Diskussion) 17:04, 21. Dez. 2020 (CET) NB: Und schwäbische Schmids habe ich auch in der Familie ... --1rhb (Diskussion) 17:04, 21. Dez. 2020 (CET)
Bei uns im Dorf gibt es allein drei Schmitze. Die Bäcker-Schmitze, die Metzger-Schmitze und die Schmitze aus dem Unterdorf. Nur Schmied ist keiner davon. Dafür einen Bäcker, der aber Gärtner ist. Eine Familie Fuss haben wir auch, der Name stammt auch von der Haarfarbe, denn ein Fuss (gesprochen mit einem kurzen u und einem sehr kurzem s) ist ein Rothaariger, der aussieht wie ein Fuchs. In dieser Familie sind tatsächlich etliche rothaarig, Einen Schuster Schuster haben wir allerdings. --Elrond (Diskussion) 18:47, 21. Dez. 2020 (CET)
Bei uns in der Lausitz wird es noch schwieriger. Da könnte der Namensträger u.U. bis ins 18. oder sogar 19. Jahrhundert Koar/Koarck oder ähnlich geheißen und erst dann seinen Namen zu Schmi(e)d übersetzt bekommen haben. Oder andersherum. Da freut sich der Ahnenforscher! --j.budissin+/- 19:18, 21. Dez. 2020 (CET)

Nachfrage zu Lockdown-Regeln

Hallo.

Wäre es "Lockdown-konform", sich (jetzt oder auch an den Weihnachtstagen) mit zwei Freunden zu einem Spaziergang im Freien zu treffen? Wenn ja: Müsste Abstand eingehalten oder eine Maske getragen werden? Mir geht es nicht um "ich würde das nicht empfehlen" o.ä., sondern rein um die Frage, ob das "legal" wäre.

--87.170.75.40 12:32, 21. Dez. 2020 (CET)

Lies die für dich gültige Verordnung. --Magnus (Diskussion) 12:33, 21. Dez. 2020 (CET)
Wenn diese für mich verständlich wäre, würde ich hier nicht nachfragen. Nach meinem Verständnis geht es dort immer um Besuche zuhause, an die freie Luft darf man. Ich wohne in Bayern, falls das einen Unterschied machen sollte. --87.170.75.40 12:37, 21. Dez. 2020 (CET)
In Bayern sind die Regeln doch eindeutig [13]: Erstmal ob das Treffen an sich erlaubt ist, da wird nicht unterscheiden zwischen daheim oder im Freien: Reiter "Welche Kontaktbeschränkungen gelten?": Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird; die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht....
Also wenn deine zwei Freunde selbst zusammen wohnen wäre das Treffen an sich erlaubt, sonst nicht (da mehr als zwei Haushalte). Zu Weihnachten gelten andere Regeln, die betreffen aber nur die Familie, da ist also auch das "mehr als zwei Haushalte"-Problem vorhanden.
Zur Frage ob Mund-und-Nasenschutz und Abstand einzuhalten sind: Reiter "Gilt in Bayern eine Maskenpflicht und wo gilt diese?": Wo die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern im öffentlichen Raum nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Maskenpflicht besteht
  • auf von den zuständigen Behörden festzulegenden zentralen Begegnungsflächen in Innenstädten oder sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten.
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln: ...
  • ....
Die Landratsämter und kreisfreien Städte können darüberhinausgehende Anordnungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erlassen.
Also hängt es davon ab wo ihr eucht trefft und allgemein müsst ihr mindestens entweder Abstand halten oder Maske tragen (beides zusammen ist natürlich noch besser).--Naronnas (Diskussion) 13:08, 21. Dez. 2020 (CET)

In Baden-Württemberg wäre das illegal. --Rôtkæppchen₆₈ 12:44, 21. Dez. 2020 (CET)
Frag bei deinem Rathaus nach.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 12:55, 21. Dez. 2020 (CET)
Die Vorschrift online schreibt, dass Du in Bayern zwischen 5 und 21 Uhr (§ 3) bis einschließlich 23.12. das o. G. nicht darfst, es sei denn die zwei Freunde gehören zu einem Hausstand (§ 2 Nr. 10 i. V. m. § 4). Vom 24.-26.12. darfst Du es, wenn die zwei Freunde zu einem Hausstand gehören (§ 4 Abs. 1 Satz 3 i. V. m. §§ 2, 3)). Bis 23. darfst Du Dich mit einem Freund zum Spaziergang treffen (§ 4 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. §§ 2, 3). --Sebastian Gasseng (Diskussion) 12:57, 21. Dez. 2020 (CET)
Okay, ich habe das versucht, soweit nachzuvollziehen. Bei der Regelung unter "§ 4 Abs. 1 Satz 3 i. V. m. §§ 2, 3" geht es ja um engste Verwandte; bei Freunden trifft dann eben das von dir genannte "wenn sie ... zu einem Hausstand gehören" zu. Ein Freund kommt aus Oberbayern, einer aus dem Unterfränkischen. Also wohl: nein. :-/
Danke @Sebastian Gasseng:. --87.170.75.40 13:07, 21. Dez. 2020 (CET)

Irgendwie erinnert mich das an Thorngates Postulat der angemessenen Komplexität. Es scheint keine Möglichkeit zu bestehen, ein Gesetz spezifisch, allgemein gültig und einfach zu formulieren. Man schafft es wohl nur zwischen zwei dieser Ziele und schliesst damit dann das dritte aus. Also entweder ist ein Gesetz spezifisch und allgemein, dann ist es aber nicht mehr einfach, oder es ist einfach und spezifisch, aber gilt dann nicht mehr allgemein oder es ist allgemein und einfach, unterscheidet aber nicht mehr spezifisch. Yotwen (Diskussion) 15:12, 21. Dez. 2020 (CET)

Es kann sein, dass ich deiner Aussage grad gar nicht folgen konnte, aber m.W. schließt sich "allgemein" und "spezifisch", da gegensätzlich, sowieso gegenseitig aus. --93.195.176.64 11:28, 23. Dez. 2020 (CET)

(nicht signierter Beitrag von Giftzwerg 88 (Diskussion | Beiträge) 12:55, 21. Dez. 2020 (CET))

Einfachere Antwort: Ihr drei dürft Euch überall treffen, wenn zwei von Euch zum selben Haushalt gehören. Beim Spazierengehen sind 1,50 m Abstand einzuhalten. In Zonen mit Maskenpflicht gilt diese unabhängig von allem anderen. Lustig dabei ist, daß im Freien beliebig viele Menschen aus beliebig vielen Haushalten in 1,50 Abstand neben- oder hintereinander her gehen dürfen, wenn es sich dabei nicht um ein Treffen handelt. Entscheide selbst, wie Du das interpretierst. Aber bedenke, daß das Ordnungsamt mglw. ganz eigene Ansichten dazu vertreten könnte. Bloß weil Du formal im Recht bist, heißt das nicht zwingend, daß Du am Ende auch Recht zugesprochen bekommen würdest. --84.59.233.148 17:31, 23. Dez. 2020 (CET)

Portable Software auf einem Stick verschlüsseln

Hallo, zur Verschlüsselung von Dokumenten auf einem USB-Stick gibt es ja einiges, etwa SanDisk SecureAccess, Veracrypt, Truecrypt ... Auf meinem Stick habe ich allerdings auch portable Programme die nicht in fremde Hände fallen sollten (Thunderbird, Firefox usw.). Verschlüsselte Dokumente kann ich in den genannten Verschlüsselungsprogrammen einfach doppelklicken, und sie öffnen sich. Wenn ich allerdings einen gesamten Programmordner verschlüssle, dauert das erstens ewig und zweitens lässt sich das Programm nicht mehr mit Doppelklick auf die exe-Datei öffnen. Bitlocker fällt weg, da Windows 10 Home. Natürlich kann ich etwa Thunderbird & Firefox mit einem Master-Passwort schützen. Gibt es aber einen Weg, um ein portables Programm komplett zu verschlüsseln oder auf dem Stick "unsichtbar" zu machen? Und trotzdem bequem starten zu können? Hans Urian 18:28, 21. Dez. 2020 (CET)

Mit VeraCrypt (und auch schon vorher mit TrueCrypt) kannst du ganze Partitionen (z.B. Sticks) verschlüsseln, die entschlüsselt und eingehängt wie normale Laufwerke aussehen und auch so funktionieren. --Kreuzschnabel 18:30, 21. Dez. 2020 (CET)
Danke! Kannst du mir auch sagen, wie lange das Entschlüsseln eines ca. 4 GB großen Programmordners dauert, also, bevor ich das Programm starten kann? Und kann ich den Stick auch an meinem Arbeitsplatzrechner entschlüsseln, auf dem ich keine Admin-Rechte habe? Habe mal gelesen, dass es da ein Problem gibt. Hans Urian 18:41, 21. Dez. 2020 (CET)
VeraCrypt muss natürlich auf allen Rechnern installiert sein, wo du das benutzen willst. Der Frage nach scheinst du VC nicht zu kennen? Das Ver-/Entschlüsseln nimmt keine merkliche Zeit in Anspruch, das geschieht transparent während der Schreib-/Lesevorgänge. Es wäre auch höchst unsicher, erstmal alles zu entschlüsseln und dann irnkwo entschlüsselt abzulegen – merkste selbst, gell? Zeitaufwand: Ich habe alle Daten meiner Kunden auf einem VeraCrypt-Container von 120 GB, der wird gemountet (dauert zwei Sekunden) und kann benutzt werden. Meine Backupvolumes (USB-Festplatten) sind auch alle vollverschlüsselt, das dauert nicht länger – einhängen und benutzen, nicht mehr Zeitaufwand als unverschlüsselt. --Kreuzschnabel 21:40, 21. Dez. 2020 (CET)
Vorsicht, dann funktionieren die nur noch an Rechnern, bei denen die Verschlüsselung eingerichtet wurde und auf keinen Fall mit öffentlich zugänglichen Rechenmachinen. Die Eigenschaft »portable« hat sich damit erledigt. Ich möchte mal sagen, das geht nach hinten los. –Falk2 (Diskussion) 18:42, 21. Dez. 2020 (CET)
Ja, das hatte ich befürchtet. Ich hatte Protectorion im Einsatz - damit konnte ich die Daten auf beliebigen Rechnern ver-/entschlüsseln, aber eben nur Dokumente, keine portablen Programme. Hans Urian 18:49, 21. Dez. 2020 (CET)

Es geht mit USB-Sticks mit Hardwareverschlüsselung. Die gibt es mit Tastatur oder auch mit Fingerabdruck-Sensor. Kosten natürlich deutlich mehr als einfache USB-Sticks. Einfach mal "usb stick mit hardwareverschlüsselung" mit der Suchmaschine deiner Wahl suchen. Angeblich soll sogar Booten vom verschlüsselte Stick möglich sein. --- Rauchtee (Diskussion) 19:21, 21. Dez. 2020 (CET)

(BK, @Hans Urian:) Du brauchst einen hardwareverschlüsselten USB-Stick oder eine hardwareverschlüsselte externe Festplatte. Da läuft die Verschlüsselung für den Rechner vollkommen unbemerkt aud dem Stick bzw dem Plattengehäuse[14][15]. Die Dinger gibt es mit Tastatur[16] oder Fingerabdrucksensor[17]. --Rôtkæppchen₆₈ 19:27, 21. Dez. 2020 (CET)
Die Dinger sind halt auch relativ groß & sperrig ... aber wenn Hardware-Verschlüsselung die einzige praktikable Lösung ist, weiß ich wenigstens Bescheid. Danke für eure Antworten! Hans Urian 19:35, 21. Dez. 2020 (CET)

Topologie: Gummiband zusammenlegen

Wenn man ein flaches Gummiband - "flach" in radialer Richtung, nicht in axialer wie ein Einmachgummi - doppelt legt, dann läßt es sich nicht flach auf einen Zylinder aufziehen, sondern ist an einer Stelle um 180° verdreht. (Dreifach legen geht, abgesehen von den Überkreuzungen, hingegen ohne Verdrillung.) Wenn ich jetzt mal gedanklich von einem länglichen rechteckigen Band ausgehe, also das Gummiband aufschneiden, und es dann mit zwei Windungen flach auf einen Kern wickle und die stumpfen Enden "zusammenklebe", dann habe ich eigentlich die gewünschte Gestalt - das Band ist dann in sich doppelt, also um 360°, verdreht. (Stimmt das soweit?) Frage: Kann man diese Form aus einer Torusoberfläche ("Fahrradschlauch") ausschneiden, oder geht das nicht? Ich denke, es müßte eigentlich das sein, was man erhält, wenn man ein Möbiussches Band entlang der Mittellinie der Länge nach durchschneidet, was umgekehrt bedeutend würde, daß man dieses doppelt verdrillte Band auch zu einem Möbiusband zusammenlegen können sollte. (Ich finde das etwas verwirrend und kann es mir einfach nicht gut vorstellen.) --77.8.50.35 21:24, 21. Dez. 2020 (CET)

Wieso nimmst du nicht einen Fahrradschlauch und probierst es aus? --178.193.52.205 21:26, 21. Dez. 2020 (CET)
Versuche selbst, es "auszuprobieren", dann weißt Du es. --77.8.50.35 21:34, 21. Dez. 2020 (CET)
Ich brauche dazu keinen Fahrradschlauch, ich kann es mir vorstellen. --178.193.52.205 21:48, 21. Dez. 2020 (CET)
Das ist alles wenig hilfreich. Wenn Ihr die Antwort auf diese introkonforme mathematische Wissensfrage nicht kennt, dann setzt Euch bitte auf Eure Hände und schreibt einfach mal gar nichts. --84.59.233.148 17:44, 23. Dez. 2020 (CET)
Hallo Hamburg ;-) wie soll die Auskunft bei derart beschränkter Vorstellungskraft weiterhelfen? --91.47.21.146 21:42, 21. Dez. 2020 (CET)
(BK)Laut unserem Artikel Möbiusband ergibt ein mittig durchgeschnittenes Möbiusband einen um 720° in sich verdrehten Ring. Deine Konstruktion ergibt einen um 360° in sich verdrehten Ring, also etwas anderes. Versuche mal, Dein Band dreimal um das Gurkenglas zu wickeln, bevor Du es zusammenklebst. --Rôtkæppchen₆₈ 21:44, 21. Dez. 2020 (CET)
Oder so, dann bist wenigstens ein Weilchen beschäftigt :D --91.47.21.146 21:46, 21. Dez. 2020 (CET)
Martin Gardner hat sich in seinen Büchern mehrfach mit amüsanten logisch-mathematischen Überlegungen zu Möbiusbändern befasst. Dort wirst du sicher fündig. Yotwen (Diskussion) 17:25, 22. Dez. 2020 (CET)

Holland Lockdown

Guten Abend ,

Weiß jemand ob die coffee Shops in Holland auch im lockdown sind ?—21:59, 21. Dez. 2020 (CET) (unvollständig signierter Beitrag von 77.190.167.175 (Diskussion) )

Ja klar, ab morgen. Aber es gibt sicher Takeouts. --178.193.52.205 22:06, 21. Dez. 2020 (CET)
Vielleicht gibt es ja auch ein Float In oder ein Fly Through --2A02:908:2D12:8BC0:48D3:A440:F3A5:D1B2 22:47, 21. Dez. 2020 (CET)
Meines Wissens und nach den mir vorliegenden Infos sind die geschlossen und Besucher derzeit nicht willkommen, Beispiel: [18] --79.231.144.6 17:16, 22. Dez. 2020 (CET)
Coffeeshops sind nur zur Abholung geöffnet und müssen um 20 Uhr schließen (Quelle) --Timk70 Frage? 01:51, 23. Dez. 2020 (CET)

Große Konjunktion

Hat jemand heute die große Konjunktion gesehen? Wie sah die aus? In 60 Jahren soll man ja wieder die Chance haben, um das zu sehen, was mir aber nichts mehr nützt. --2003:D0:2F2C:6574:4D1E:204C:5779:E50F 22:13, 21. Dez. 2020 (CET)

Regen hier. Aber wie soll sie schon aussehen? Jupi und Saturn stehen so dicht zusammen, dass sie wie ein länglicher heller Stern aussehen, so wird sie ausgesehen haben. Kein Kometenschweif, keine Visual Effects, keine begleitenden Engelschöre. --Kreuzschnabel 22:27, 21. Dez. 2020 (CET)
Ich dachte, Sterne sind (mit Ausnahme der Sonne) Punkte. Seit wann gibt es "längliche Punkte"? --TheRunnerUp 07:32, 22. Dez. 2020 (CET) PS: Auch bei uns (Graz) war leider bedeckt bzw. Hochnebel. --TheRunnerUp 07:34, 22. Dez. 2020 (CET)
Pardon: Beispiel stehende Autos - "Automobile" sind sich selbst bewegende Wagen (übersetzt aus dem griechischen und lateinischen) - seit wann gibt es "stehende sich selbst bewegende Wagen/Autos" ? - Gibt es offensichtlich! Auch in Schärding war es bewölkt, aber von der Sternwarte Gahberg am Attersee gab es einen Livestream mit relativ guter Sicht -StephanPsy (Diskussion) 11:56, 22. Dez. 2020 (CET)
Jupiter und Saturn sind natürlich keine Sterne, erscheinen dem bloßen Auge aber trotzdem als "Punkte" (Anführungszeichen wegen Seeing und Beugungseffekten). Mit "länglich" meint Kreuzschnabel den Eindruck, der sich ergibt, wenn zwei Punkte nebeneinander stehen und nicht mehr getrennt als Einzelpunkte wahrnehmbar sind. In Wien war das Wetter leider auch nicht besser. --Wrongfilter ... 08:37, 22. Dez. 2020 (CET)
Kurzer Einschub zur Wahrnehmung als Punkte: Nicht alle Sterne erscheinen punktförmig. So erscheinen Beteigeuze, Mira, Altair und Antares als winzige Kreisflächen. Das ist durchaus ein Unterschied, da der von der Fläche ausgehende und bei uns ankommender „Lichtkegel“ (vgl. Bogenwinkel) sozusagen die Frequenz ihres Lichtes überschreitet. Gleiches gilt selbstverständlich auch für Jupiter und Saturn. Sterne „funkeln“ daher, Planeten tun dies nicht, da sie eben keine bloßen Punkte am Himmel sind. Ob unser Auge dann immer diese Fläche wahrnehmen kann, ist noch einmal eine andere Frage. Mit anderen Worten: Die meisten Sterne sind so klein und weit weg, dass sie tatsächlich als echte Punkte erscheinen, nicht aber Jupiter und Saturn. 194.62.169.86 09:54, 22. Dez. 2020 (CET)
Es wird Zeit zu definieren, was ein "echter Punkt" sein soll. Ohne Atmosphäre kann man mit einem ausreichend großen Teleskop oder auch Interferometer (was schnell unpraktikabel wird) jeden Stern auflösen und als Scheibchen sehen. Mit Atmosphäre muss man den Winkeldurchmesser mit dem Seeing-Scheibchen vergleichen, das ist grob eine Bogensekunde. Bei Objekten, deren Winkeldurchmesser kleiner als eine Bogensekunde ist, ist die atmosphärische Szintillation als Funkeln sichtbar, und die Fläche kann auch mit den größten Teleskopen nicht mehr aufgelöst werden (adaptive Optik hilft aber weiter). Planeten haben Winkeldurchmesser, die größer als eine Bogensekunde sind, daher macht sich die Szintillation weniger bemerkbar und sie funkeln kaum. Sie sind aber immer noch kleiner als das Auflösungsvermögen des Auges (ein bis zwei Bogenminuten), weshalb wir sie immer noch als Punkte wahrnehmen, nicht als Scheibchen. Bei der Konjunktion sollten die Planeten eigentlich von ordentlichen Augen noch getrennt wahrgenommen werden können. --Wrongfilter ... 10:24, 22. Dez. 2020 (CET)
Oder: Wer es schafft, ε Lyr aufzulösen, schafft’s hier auch :) --Kreuzschnabel 10:40, 22. Dez. 2020 (CET)
Danke für einige interessante Gedanken dazu. Das einzige was ich nicht verstehe ist, was das mit dem Automobil zu tun hat. --TheRunnerUp 20:13, 22. Dez. 2020 (CET)
Stehende Selbstbewegende sind ebenso ein Oxymoron wie längliche Punkte. --Kreuzschnabel 20:22, 22. Dez. 2020 (CET)
Nein, denn auch "Stehen" ist eine From der Bewegung, allerdings mit der Geschwindigkeit v=0. Hingegen sind Länge und Punkt zwei Gegesätze, wo eines das andere ausschließt. --TheRunnerUp 10:48, 23. Dez. 2020 (CET)
Richtig, deshalb habe ich nicht „länglicher Punkt“ geschrieben, sondern „länglicher Stern“. Was IMHO das visuelle Erscheinungsbild eines nicht mehr ganz trennbaren Doppelsterns treffend umreißt. Die Gleichsetzung „Stern = Punkt“, die das Attribut „länglich“ erst problematisch macht, stammt von dir. Offenbar hast du aber Freude daran, dir selbst im Weg zu stehen, und die will ich dir keinesfalls verderben. --Kreuzschnabel 12:31, 23. Dez. 2020 (CET)
danke an Kreuzschnabel -StephanPsy (Diskussion) 20:56, 22. Dez. 2020 (CET)
uuups, hab auf der privaten Webseite von Kreuzschnabel ein bißchen geguckt, gerade seh ich dass wir beide uns ja längst kennen, von albireo, hihi, ich bin der vom Eridanus, vlobg -StephanPsy (Diskussion) 21:43, 22. Dez. 2020 (CET)

22. Dezember

Gedankenexperiment freistehende Erdschale

Kurz vor Weihnachten noch eine echte Leckerbissenfrage für die Auskunft. Ist mir die Tage so eingefallen:
Was würde passieren wenn z.B. die Bewohner der Nachbargalaxie, einfach so, also quasi aus Spass, oder weil sie unsere letzte Radiobotschaft in den falschen Hals bekommen haben, unser Erdinneres wegbeamen würden (hier endet der prosaische Teil) - so dass plötzlich nur noch die Erdkruste da wäre? Was würde passieren? --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 11:49, 22. Dez. 2020 (CET)

Die Atmosphäre würde spontan ins All expandieren.--Andif1 (Diskussion) 11:54, 22. Dez. 2020 (CET)
An die Atmosphäre habe ich jetzt nicht gedacht - aber gute Antwort.
Der Mond würde sich btw. auch verdünnisieren, sehr wahrscheinlich vollständig. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 12:15, 22. Dez. 2020 (CET)
Nicht nur die Atmosphäre. Alles was mit Gravitation zu tun hat, müsste sich neu einpegeln, jenachdem wieviel weggebeamt wäre, würde die Erde nun um den Mond kreiseln; und die Sonne erst. Erdmagnetfeld fällt dann auch flach und dessen Schutz. Vermutlich bliebe die leere Hülle nicht stabil und bröselt auseinander. Womit wolltest du das Innere ersetzen, Vakuum? Neenee, sprich mal lieber noch mal mit denen, dass die das lassen! --Benutzer:Duckundwech 12:16, 22. Dez. 2020 (CET)
Naja wenn sich die Atmosphäre quasi umgehend verdünnisiert, daan hat man ja gleich Verhältnisse, also innen wie aussen Vakuum, so sollte man es auch betrachten.
Mit dem Mond hast du schärfer gedacht als ich ... liegst aber wohl nicht richtig denke ich. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 12:23, 22. Dez. 2020 (CET)
...und Luna wird auswandern...nach der Ebbe kommt die Flut...und der Mensch heißt Mensch...weil er lacht und weil er lebt, Du fehlst! Gruß vom Herbert G. (nicht signierter Beitrag von Caramellus (Diskussion | Beiträge) 12:17, 22. Dez. 2020 (CET))

Es würde auch sehr schnell kalt werden, da der Wärmefluss aus dem Erdinneren wegfiele.--Andif1 (Diskussion) 12:22, 22. Dez. 2020 (CET)

Und das mit der Erderwärmung müsste noch mal ganz neu berechnet werden, ja... --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 12:25, 22. Dez. 2020 (CET)
Durch den fehlenden Nickel-Eisen-Kern würde das Magnetfeld zusammenbrechen. Wer allen anderen Sachen entgangen sein sollte, den erledigt daraufhin der Sonnenwind. –Falk2 (Diskussion) 12:31, 22. Dez. 2020 (CET)
Zusammenbrechen ist in diesem Zusammenhang ein interessantes Wort. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 12:46, 22. Dez. 2020 (CET)
Kollabieren ist aber sehr human, oder?--Caramellus (Diskussion) 12:51, 22. Dez. 2020 (CET)
(BK)Vorteil: Künstliche Erdsatelliten werden nicht mehr durch den Van-Allen-Gürtel schnellgealtert oder kaputtgemacht. Durch das geringere Gravitationsfeld bracht man auch nicht mehr ganz so große Raketen, um sie in den Orbit zu bringen. --Rôtkæppchen₆₈ 12:52, 22. Dez. 2020 (CET)
und wegen der dann fehlenden störenden Athmosphäre könnte man den Sternenhimmel besser beobachten (passend zum Abschnitt 1 weiter oben "punktförmige Sterne") -StephanPsy (Diskussion) 13:04, 22. Dez. 2020 (CET)

Ich denke, dass der übrig gebliebene Erdmantel auseinanderbricht und zusammen mit dem Mond von der Anziehungskraft der Sonne in selbige gezogen wird. Was dann natürlich eine Auswirkung auf die gesamte Stabilität des Sonnensystems haben wird. Wäre sehr interessant für eine Computersimulation. Gruß W.Wolny - (X) 12:55, 22. Dez. 2020 (CET)

Der Mond würde weiter um die Sonne kreisen, auf einer Bahn, die der derzeitigen Erdbahn ähnelt (also einfacher als die derzeitige Mondbahn!), aber vermutlich von höherer Exzentrizität ist. Details hängen davon ab, wie der Mond zum Zeitpunkt des Beamens relativ zur Erde steht. Dem Rest des Sonnensystems dürfte das alles relativ egal sein. --Wrongfilter ... 13:03, 22. Dez. 2020 (CET)
Nach en:Vis-viva equation bliebe die Rest-Erde auf ihrer Bahn, nach de:Vis-Viva-Gleichung würde die Rest-Erde auf einer Spiralbahn in die Sonne stürzen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 13:40, 22. Dez. 2020 (CET)
Ich finde es auf Anhieb nicht, wo genau steht das? Spiralbahnen im Sonnensystem sind, nun ja, eigenartig. --Wrongfilter ... 13:45, 22. Dez. 2020 (CET)
Da hast du natürlich wie immer recht. Zweiter Versuch: Auf einer Hohmann-Bahn näher an die Sonne gelangen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 14:47, 22. Dez. 2020 (CET)
Warum sollte das so sein? Was du beschreibst, müsste durch eine Verringerung der Bahngeschwindigkeit bewirkt werden, für die es aber in diesem Szenario keine Ursache gibt, oder? Dritte Möglichkeit: die Erdbahn bleibt quasi gleich. Etwas genauer: die Bahn des Erde-Mond-Paares bleibt quasi gleich, der Einfluss des Jupiter auf das Paar ist etwas größer als zuvor, da das Paar an Masse verloren hat. Im Paar ist der Mond dominanter als vorher (siehe Wrongfilter). --Asdert (Diskussion) 15:25, 22. Dez. 2020 (CET)
Deswegen habe ich doch die Vis-Viva-Gleichung verlinkt. In der deutschen Fassung der Gleichung verringert sich die Bahngeschwindigkeit, wenn die Erdmase m kleiner wird, in der englischen Fassung besteht keine Abhängigkeit von der Erdmasse m. --Pp.paul.4 (Diskussion) 16:02, 22. Dez. 2020 (CET)
Jetzt sehe ich den Unterschied. Deutsche Gründlichkeit gegen englischen Pragmatismus (Vernachlässigung der Erd- gegen die Sonnenmasse ist eine sehr gute Näherung). Ich glaube natürlich nicht an solchen Quatsch wie "deutsche Gründlichkeit". --Wrongfilter ... 16:47, 22. Dez. 2020 (CET)
Aufbau der Erde
Die Erdkruste schwimmt momentan auf den darunterliegenden flüssigen Schichten. Wenn alles Innere verschwände, würden die tektonischen Platten natürlich sofort in Richtung des gemeinsamen Schwerpunkts stürzen und dort eine neue Kugel bilden, die ,35 km Erdkruste vorausgesetzt, mit ca. 3200 km Durchmesser immerhin nur etwas kleiner als der Mond ist. Das Erdmagnetfeld gibt es dann auch nicht mehr, wäre für uns aber nicht so schlimm :) --Optimum (Diskussion) 15:34, 22. Dez. 2020 (CET)
Im Idealfall einer Kugelschale: nein. Das Kugelschalentheorem von Newton besagt, dass man innerhalb einer Hohlkugel schwerelos ist, und zwar nicht nur genau im Mittelpunkt, sondern an jeder beliebigen Stelle. --Pp.paul.4 (Diskussion) 16:02, 22. Dez. 2020 (CET)
Aber die Kugelschale selbst ist ja nicht innerhalb der Kugelschale. Wenn man annimmt, dass sich zwei Massen anziehen, dann müssten sich auch mehrere Massen anziehen, die sich verteilt auf einer gedachten Kugeloberfläche befinden (es sei denn, sie stützen sich gegenseitig ab). --Optimum (Diskussion) 17:31, 22. Dez. 2020 (CET)
Immer dieses "in Richtung des gemeinsamen Schwerpunkts stürzen". Aristoteles hoppst gerade vor Freude. Aber die Erdkruste rotiert natürlich (soweit in dem kontrafaktischen Szenario irgendwas natürlich ist...) weiter, und da sie ziemlich brüchig ist, würde ich erwarten, dass es das Ding einfach auseinanderreißt. --Wrongfilter ... 16:43, 22. Dez. 2020 (CET)
Genau, zumal sie ja durch die Mondgravitation weiterhin durchgewalkt wird. --Benutzer:Duckundwech 17:18, 22. Dez. 2020 (CET)

Also mein Gedankenexperiment hat wohl einige interessante Aspekte. Dabei würde ich sagen dass sich Mond und Erdrest definitiv voneinander verschieden werden.
Meine eigentlich intendierte Frage ist aber tatsächlich: Ist es möglich dass die Erdkruste nicht zusammenstürzt?
Pp.paul.4, ich dachte eigentlich das Kugelschalentheorem (was mir klar bekannt ist, obwohl ich, genau wie WP bis dato keinen Begriff dafür hatte) spielt da keine entscheidende Rolle ... aber tatsächlich tut es das wohl schon ... dann wäre es ja gleich noch erheblich wahrscheinlicher dass die Hülle halten kann. Jedenfalls in dem Fall dass man sich die Erd(hüllen)gestalt erst mal einfach kugelrund vorstellt wie sie ohne Gezeitenkräfte wäre - was eine zu betrachtende Variante sein soll. Die andere, reale, die von der tatsächlichen abgeplatteten Erde ausgeht lässt allerdings das Kugelschalentheorem wohl höchstens noch abgeschwächt wirksam sein.
Ansonsten ist das jetzt eine Frage für die Geophysikerologen hier, eine statische Frage.
Für eine genauere Vorgabe: Gedacht ist dass alles weg sein soll was zu flüssig ist um Kräfte aufnehmen zu können. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 16:58, 22. Dez. 2020 (CET)

Bedenke auch, dass die Erdkruste alles andere als homogen ist. Kontinentalkruste ist völlig anders als Ozeanische Kruste, die Pole sind abgeflacht und noch vergletschert und dann die Gebirge und Vulkane, Plattengrenzen und und cetera...

Das Gedankenexperiment ist nicht ganz neu, siehe Theorie der hohlen Erde; Halley und Euler hatten dazu auch schon einige Überlegungen angestellt. In unserem Artikel ist ansonsten davon die Rede, dass Rudy Rucker zu seinem Hohlwelt-Roman "The Hollow Earth" ein Nachwort geschrieben habe, in dem er sich über die gravitativen Verhältnisse im Innern einer solchen Hohlkugel auslässt; wäre in unserem Zusammenhang nicht ganz uninteressant, was er dazu schreibt. Kennt das Buch jemand? --Proofreader (Diskussion) 21:19, 22. Dez. 2020 (CET)

Das ist interessant. In dem Zusammenhang muss aber gleich gesagt dass mein Gedankenexperiment nichts zu tun hat mit der auch populären Theorie dass die Erdoberfläche in Wirklichkeit eine Kugelinnenfläche ist indem einfach rechnerisch das Weltall nach innen und das Erdinnere quasi ins Weltall transformiert wird. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 09:32, 23. Dez. 2020 (CET)
Das ist auch nicht das, was im verlinkten Artikel beschrieben wird (sondern unter Innenweltkosmos), der Begriff "Hohlwelttheorie" ist da mehrdeutig. --Proofreader (Diskussion) 17:36, 23. Dez. 2020 (CET)
Wenn ich mir angucke, wo sich meine Schuhsohlen ablaufen, dann hat der Gedanke an ein Leben auf der Innenseite einer Hohlkugel durchaus was für sich… –Falk2 (Diskussion) 21:52, 22. Dez. 2020 (CET)
Ich weiss nicht. Die Winkelgeschwindigkeit der Erde würde sich ja nicht verändern. Gleichzeitig würde nun plötzlich viel weniger Masse das Raum-Zeit-Kontinuum verformen und die Erde würde sich in egal welcher Form deutlich in Richtung Jupiter bewegen und die Winkelgeschwindigkeit abnehmen. Und spätestens auf der Höhe des Asteroidengürtels käme es wohl zu ein paar Kollisionen. Yotwen (Diskussion) 12:18, 23. Dez. 2020 (CET)
Die Erdbahn wird vor allem durch die Masse der Sonne bestimmt, die Erdmasse (3·10−6 Sonnenmassen) ist da nur eine kleine Korrektur. Die Bahn einer Teekanne wäre (bei gleichen Anfangsbedingungen) praktisch identisch. --Wrongfilter ... 12:31, 23. Dez. 2020 (CET)
Noch was zur Nachbargalaxie: Das wäre wohl die Große Magellansche Wolke, und die ist rund 160000 Lichtjahre entfernt. Unsere anstößige Radiobotschaft ist dorthin unterwegs, hat aber noch kein Tausendstel der Strecke geschafft; es wird also noch etwas dauern, bis sie dort zu empfangen ist, und dann muss die vogonische Bauflotte erstmal herkommen (also bis in Beamerreichweite), so dass uns das Erdinnere vermutlich noch ein paar hunderttausend Jahre erhalten bleibt --Kreuzschnabel 12:37, 23. Dez. 2020 (CET)
Wenn man Max Tegmark glauben darf, dann wird unser elektromagnetisches Geschnatter dort nie wahrnehmbar sein. Er behauptet, dass die Signalstärke schon nach einer deutlich kürzeren Strecke nicht mehr vom Hintergrundrauschen zu unterscheiden wäre. Yotwen (Diskussion) 14:34, 23. Dez. 2020 (CET)

Um da jetzt mal weiter Ordnung zu schaffen: Mich interessiert ob die „freischwebende Erdkruste“ eventuell stabil bleiben könnte statt zusammenzubrechen. Um in Richtung einer qualifizierten Anwort zu kommen soll dieses Problem durchaus vereinfacht werden dürfen. D.h. Vorstellung einer exakt kugelschaligen homogenen Erdkruste die von aussen keine (Gezeiten)kräfte erfährt und auch nicht rotiert. Natürlich darf auch alles „realistischer“-komplizierter angenommen werden ... wenn jemand meint dass es der freitragenden Erdkruste zur Stabilität verhelfen könne, etwa die Rotation. Aber logischerweise wird man zuerst mal die am einfachsten zu behandelnde Problemvariante hernehmen (die auch perfekt analytisch lösbar ist).
Man kann jetzt wohl auch schon feststellen dass es ein vektor-analytisches Problem ist(wenn ich das richtig benannt habe ..) :
Welcher axiale Druck ergibt sich in einer differentiell dünnen, homogenen Kugelschale aufgrund einer radialen Gravitationskraft die ihrerseits über die Radien der Kugelschale zu bestimmen wäre.
Wenn das dann (gerne einfach mal so ungefähr gemittelt, sonst wirds nochmal kompliziert) die Druckfestigkeit des Erdkrustenmaterials nicht übersteigt ... wäre das ein Wunder, die Schale könnte dann tatsächlich stabil sein. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 13:27, 23. Dez. 2020 (CET)

Wenn du zusätzlich die Rotation plötzlich anhältst, dann musst du den größten Teil der Menschheit von den Wänden (Bäumen, Bergen usw.) abkratzen. Überleben könnten nur Leute in Flugzeugen in der Luft. Yotwen (Diskussion) 17:13, 23. Dez. 2020 (CET)

Spätmittelalterliches Böhmisch/Sorbisch

Eine Anleitung in einem spätmittelalterlichen Hausbuch aus Nürnberg, wie man unbeschadet flüssiges Blei anfassen könne, enthält folgendes slawische Versatzstück:

wiltu mit der heut jn heiß geluent zu gangen pley greuffenn bic jn les wasce do dursch spuy ructo (oder rucko) do studny woda dack dobersy studiny gest ney lepschy als dan greuf dar ein wie du wilt je heiser je peser

Hat jemand eine Idee, was das heißen könnte? Vielleicht j.budissin? Über "Hand in kaltes Wasser" komme ich nicht hinaus. Einen Scan habe ich leider derzeit nicht zur Verfügung. --2001:16B8:C253:B800:4D51:C215:2CF2:A44E 13:15, 22. Dez. 2020 (CET)

Der deutsche Anfang heißt sicherlich: "Willst du mit der Hand in heiß glühendes geschmolzenes Blei greifen", also nicht heut, sondern hent. Ist das aus der en:Nürnberger Handschrift GNM 3227a mit Digitalisat? --Pp.paul.4 (Diskussion) 14:41, 22. Dez. 2020 (CET)
Danke Dir, aber den deutschen Teil verstehe ich natürlich. Die Schreibung heut (bzw. ganz diplomatisch heüt) ist tatsächlich sicher, auch wenn ich sie für ein Schreiberversehen halte. Ich denke wie Du, dass eigentlich "hant" gemeint war. Das Ende heißt dann natürlich: "Alsdann greif hinein wie du willst, je heißer desto besser!" Bitte nicht zu Hause nachmachen, liebe Kinder! ;-)
Der kleine Text ist aus einer soeben neuentdeckten Handschrift vom Ende des 15. Jh.s, die wir gerade edieren, weshalb ich dazu im Augenblick noch nicht viel verraten und auch keine Bilder zeigen kann. Ich habe sie zur Transkription hier bei mir im Homeoffice zu liegen, wo mir leider unsere wohlausgestattete Institutsbibliothek fehlt. --2001:16B8:C253:B800:4D51:C215:2CF2:A44E 15:54, 22. Dez. 2020 (CET)
Man könnte noch Benutzer:-jkb- anfragen. --Pp.paul.4 (Diskussion) 16:07, 22. Dez. 2020 (CET)
Nein, mit "heut" ist Haut gemeint. Das ist einfach eine dialektale Variante von Haut. Genügend Nachweise dafür gibt es in Grimms Dt. Wörterbuch--IP-Los (Diskussion) 17:08, 22. Dez. 2020 (CET)
Das sicherlich, aber im Kontext gibt es viele solcher Rezepte, die alle stereotyp mit "Wiltu mit der hant..." beginnen. Darum tippe ich an dieser Stelle auf einen (Ab-)Schreibfehler. --2001:16B8:C253:B800:4D51:C215:2CF2:A44E 17:13, 22. Dez. 2020 (CET)
Das paßt aber vom Kontext, ich übersetze wörtlich: Willst du mit der Haut in heiß glühend zergangenes Blei greifen. - Hier soll ja angedeutet werden, daß das mit bloßen Händen geschehen soll und eben nicht mit bedeckter Hand.--IP-Los (Diskussion) 17:15, 22. Dez. 2020 (CET)
Erklär mir doch nicht meinen Beruf und die Handschrift, die vor mir liegt! --2001:16B8:C253:B800:4D51:C215:2CF2:A44E 17:20, 22. Dez. 2020 (CET)
Nun mal ganz langsam. Ich wollte lediglich helfen. Wenn Du keine Hilfe willst, dann stelle hier keine Fragen.--IP-Los (Diskussion) 17:22, 22. Dez. 2020 (CET)
Nicht böse sein, aber bei meiner Frage ging's um den slawischen Einschub. --2001:16B8:C253:B800:4D51:C215:2CF2:A44E 17:33, 22. Dez. 2020 (CET)
Kein Problem. Die Emmendation ist schon möglich - wenn ich auch mit PP.paul.4 eher zu "hent" (so das /e/ wie Du geschrieben hast, sicher ist) korrigieren würde (gab's ja auch als Variante zu hant), aber ganz unmöglich ist eben "heut" auch nicht (allerdings nur nach dem, was Du uns hier an Text gegeben hat, das mag bei einem größeren Textabschnitt, den Du ja vorliegen hast, schon anders aussehen, daher zweifele ich Deine Kompetenz nicht im mindestens an).--IP-Los (Diskussion) 17:40, 22. Dez. 2020 (CET)
Alles in Ordnung, sorry für meine Dünnhändigkeithäutigkeit! --2001:16B8:C253:B800:4D51:C215:2CF2:A44E 17:44, 22. Dez. 2020 (CET)
Ähnlichkeitssuche dobrá voda ze studny je lepší ‚gutes Brunnenwasser ist besser‘. --Pp.paul.4 (Diskussion) 00:41, 23. Dez. 2020 (CET)
nejlepší (am besten)! --j.budissin+/- 01:16, 23. Dez. 2020 (CET)
Bezüglich des ersten markierten Teils bin ich etwas ratlos. "rucko" wohl "Hand", do studny woda dack dobersy studiny gest ney lepschy [in den Brunnen Wasser geben (?)] dober [gut(es)?] sy [aus] studiny [dem Brunnen] gest ney lepschy = jest nejlepši = ist am Besten. Eher Tschechisch, würde ich meinen. Bin aber auf jeden Fall sehr gespannt! --j.budissin+/- 01:15, 23. Dez. 2020 (CET)
do dursch spuy ructo – Könnte mir mit ein bisschen Fantasie und etwas grammatikalischer Eigenwilligkeit so etwas wie "da drž svuj ručko" (dann halte deine Hand usw.) vorstellen. --j.budissin+/- 01:19, 23. Dez. 2020 (CET)

Vielen Dank! Ganz langsam entwirrt es sich. Kann es sein, dass das inhaltlich teils parallel dem folgenden, in der Hs. direkt darunterstehenden Rezept ist? Item wiltu mit der hant jn heis pech greifen halt die hent wol jn kalt waser je kelter je peser dan greuf darein "Willst du mit der Hand in heißes Pech greifen, halt die Hände wohl in kaltes Wasser -- je kälter, desto besser --, dann greif hinein!" --2001:16B8:C2B2:6300:5141:BFC6:B568:ACEF 11:10, 23. Dez. 2020 (CET)

Solche stereotypen Wiederholungen von Rezepten waren beliebt. Um nochmal auf den deutschen Text zu kommen: Hier im Saarland schrieb man im 15. Jh. noch auf gut mittelhochdeutsch „hūt“ und nicht „haut“, da war Nürnberg bestimmt fortschrittlicher in Richtung Neuhochdeutsch. Das mit der „Hand“ steht in engem semantischem Bezug zu „greifen“, daher (und auch wegen des Wortlauts jüngerer und jüngster Belege zum mutigen Griff in die Schmelze) schien mir „Hand“ zu passen. Hier im Saarland würde ich „zu gangen“ als Korruptele von „zergangen“ ansetzen, aber das mag in Nürnberg anders sein. Wenn bic jn les wasce keine slawische Deutung erfährt, könnte es auch den deutschen Text grammatisch richtig fortsetzen, wenn dort etwa bitz in daz vasze (bis in das Fass) stehen würde. --Pp.paul.4 (Diskussion) 15:51, 23. Dez. 2020 (CET)
zu gangen ist eine Variante vor zer, siehe z. B. Baufeld, Kleines frnhd. Wb., S. 260 "zu-, s. auch zer-". Offenbar handelt es sich um ursprünglich ostmitteldeutsche Formen, vgl. z. B. Klein/Solms/Wegera, Mhd. Gr., Teil III Wortbildung, S. 429 sowie Paul, Mhd. Gr., S. 146, § L 90, Anm. 2: "ab dem späten 13. Jh. dann zunehmend (bes. omd.) zuo- (zu-, mfrk. zo-)", durch nhd. Monophthongierung, die ja besonders im Omd. üblich war, eben zu-, vgl. auch das mnd. Äquivalent to-, welches 'zu-' und 'zer-' bedeutete, noch nachweisbar bis Anfang des 20. Jh.s, z. B. in tobräken 'zerbrechen' (vgl. Mecklbg. Wb., Bd. 7, Sp. 141 f., Lemma "ter-"). Da das Ostfränkische "Kontakt- und Übergangsraum zwischen dem Md. und dem Obd." war (Hartweg/Wegera, Frnhdt., S. 30) und ist, ist m. E. solch eine Schreibung für diese Schreiblandschaft nicht gänzlich auszuschließen; "zu-" für "zer-" ist im Frhnd. zumindest nicht ungewöhnlich.--IP-Los (Diskussion) 17:49, 23. Dez. 2020 (CET)

Identifizierungshilfe

Welches Jahr?

Hallo zusammen, ich versuche gerade den Stempel zu identifizieren und komme zum schluss, dass kann nicht gehen! Da es sich um einen Stempel der DDR-Post auf einer Bundespost-Marke handelt. Kann jemand das Jahr erkennen?

Berlin 2
1020
13.01.90–07

Könnt Ihr 90 bestätigen? Danke und Gruß --kandschwar (Diskussion) 17:30, 22. Dez. 2020 (CET)

Ich sehe da eine 89. --79.231.144.6 17:47, 22. Dez. 2020 (CET)
Ich auch. Hier [19] ist ein Grün-Farbextrakt, da hebt sich der Stempel besser von der Bunzpost ab. --Kreuzschnabel 19:01, 22. Dez. 2020 (CET)

Der Wert deutet ja schon darauf hin, dass das keine Briefmarke ist die zufällig auf einem Umschlag gelandet ist. Wer gezielt versucht Außergewöhnliches für seine Sammlung zu produzieren, warum nicht mal schauen ob die Marken vom Klassenfeind gestempelt werden? --Studmult (Diskussion) 19:14, 22. Dez. 2020 (CET)

Danke für die Bestätigung bzw. das es 89 ist. Mmhh, jetzt überlege ich, ob ich das Bild aus dem Artikel entfernen soll, oder in der Bildunterschrift noch was dazu schreibe … *grübel*. @Nightflyer, Rotkaeppchen68: habt ihr noch eine Idee? Gruß kandschwar (Diskussion) 19:37, 22. Dez. 2020 (CET)
Nur, damit das nicht wieder einreißt, eine »DDR-Post« hat es ebensowenig gegeben wie eine »DDR-Reichsbahn«. Wenn sowas in Artikeln auftraucht, reagiere ich ausgesprochen allergisch. Mein Vorschlag, als Gegengewicht »BRD-Bundesbahn« stehenzulassen, wurde äußerst pikiert behandelt. Wenn, dann bitte gleiches Recht für alle.
Briefe mit Briefmarken von der falschen Postverwaltung sind aber immer wider durchgerutscht. Keine Postverwaltung der Welt kann jede Postkarte von einem Menschen angucken lassen. Solche Experimente wurden immer wieder gemacht. Davon abgesehen, wenn man einen Postinger kennt, ist es völlig problemlos, auch die unmöglichsten Sachen stempeln zu lassen. Ob eine Sendung so gelaufen ist, ist durchaus eine andere Frage. –Falk2 (Diskussion) 20:49, 22. Dez. 2020 (CET)
Bei Deutscher Post ergibt es durchaus Sinn, zwischen Deutsche Post der DDR und Deutsche Post AG zu unterscheiden, ebenso bei der Deutschen Reichsbahn zwischen Weimarer Republik, Drittem Reich, 1945–1949 und DDR. Die Deutsche Bundesbahn gab es nur in der Bundesrepublik Deutschland. --Rôtkæppchen₆₈ 21:13, 22. Dez. 2020 (CET)
Wir haben nur die gestemmpelte und abgelöste und isolierte Automaten-Marke (eines Hochladers der grad mal 3 Marken in 2 Tagen hochgeladen hat), die wenig aussagt, denn:
  • Interessant ist dann wohl auch noch: wie veranlasst man, das der Markenautomat eine Nullmarke ausdruckt?
  • Interessant wäre dann noch: wie & wo ist diese Marke gelaufen? Möglich wäre z.B. einige Zentimeter links, mit genügend Abstand zu einer normalen gültigen Frankierung, sie wurde dann einfach (automatisch?) mitentwertet/gestempelt, wie es häufig bei Spendenmarken & auch anderen geschehen ist. --Jmv (Diskussion) 22:34, 22. Dez. 2020 (CET)
Zur Nullmarke: Als Kind sah ich auf einer Gemeindeverwaltung eine Frankiermaschine. Meine Mutter hatte sie auf 0.00 eingestellt, und sie spuckte zu meiner Freude unzählige solche Nullmarken aus. Damit kann man auch testen, ob der Druck korrekt funktioniert, ohne dass es ins Geld geht.--Keimzelle talk 11:45, 23. Dez. 2020 (CET)
An Falk2: Natürlich gab es keine DDR-Post, dies sollte hier nur zur Verdeutlichung stehen, so hat es ja auch Rotkaeppchen68 geschrieben.
An Jmv: Wie eine solche Marke entsteht ist eigentlich im Artikel sogar mit „aktuellen“ Bildern File:Briefmarkenautomat-05.jpg und File:ATM-6+7.jpg bebildert/beschrieben. Dieser Nulldruck dann nur vom Servicepersonal gedruckt werden, wenn die Rollen getauscht werden um zu überprüfen ob die Markenrollen korrekt eingelegt wurden. Anschließend sollen die Marken dann (eigentlich) vernichtet werden.
Die oben fragliche ATM mit dem Stempel aus der Hauptstadt der DDR, sieht zwar schön aus, ist aber fraglich und von daher besser nicht in den Artikel aufzunehmen. Danke und Grüße an alle kandschwar (Diskussion) 16:54, 23. Dez. 2020 (CET)

Warum haben sich Li-Ion-Zellen noch nicht als Ersatz für NiMH durchgesetzt?

Warum haben sich für AA , AAA , etc... Ni-MH noch nicht jeweils das entsprechende Pendant an LI-Ion durchgesetzt ?

--87.135.159.91 19:10, 22. Dez. 2020 (CET)

für die genannten Größen sind Lithium-Eisensulfid-Alternativen verfügbar. --91.47.21.146 19:35, 22. Dez. 2020 (CET)
Fehlende Kompatibilität.--Antemister (Diskussion) 19:46, 22. Dez. 2020 (CET)
Falsche Spannung (3,6-3,7V)--Andif1 (Diskussion) 19:56, 22. Dez. 2020 (CET)
(BK2)Nun ja, kleines Ausgangsspannungsproblem Nickel-Metallhydrid-Akkumulator 1.2 Volt, Lithium-Ionen-Akkumulator +- 3,6 Volt. Dazu kommt noch: Wenn du in ein Gerät mit AA-Slott anstelle einer 1,5 Volt AA-Batterie eine 1.2 Volt AA-Akku einsetzt, geht das Gerät in der Regel nicht kaputt, geht unter Umständen wegen zu tiefer Spannung einfach nicht. Bei 3.6 Volt könnest du vermutlich zusehen wie das Gerät hopps geht. Also schon aus Verwechslungsgefahr nicht sinnvoll, einen LI-Ionen Akku im 1.5 Volt Batterie-Format herzustellen. --Bobo11 (Diskussion) (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Bobo11 (Diskussion | Beiträge) 20:07, 22. Dez. 2020 (CET))
Es ist umgekehrt: Für viele Geräte mit Lithium-Ionen-Wechselakkus der Baugröße 16450 18650 gibt es Adapter, mit denen die Geräte stattdessen mit drei LR03-, KR03- oder HR03-Zellen („AAA“) betrieben werden können. --Rôtkæppchen₆₈ 21:20, 22. Dez. 2020 (CET)
Nachfrage: Baugröße 16450 ist was? -- Jmv (Diskussion) 22:21, 22. Dez. 2020 (CET)
Erkennst Du in dieser Tabelle. --91.47.21.146 22:43, 22. Dez. 2020 (CET)
Danke, nur ist gerade 16450 nicht Teil dieser Tabelle --Jmv (Diskussion) 23:15, 22. Dez. 2020 (CET)
Da hat mir der 16450 UART doch echt einen Streich gespielt. Ich meinte natürlich die Baugröße 18650. --Rôtkæppchen₆₈ 23:27, 22. Dez. 2020 (CET)
Insgesamt ist es aber doch so das Lithium-Ionen-Akkus NiMH-Systeme doch inzwischen verdrängen, mittlerweile gibt es ja schon Taschenlampen mit festem Lithium-Ionen-Akku der per USB geladen wird. Nur ist halt ein Einsatz von entsprechenden Rundzellen mangels Abwärtskompatibilität nicht sonderlich sinnvoll.--Antemister (Diskussion) 23:48, 22. Dez. 2020 (CET)
Die Produktionsanlagen für NIMH-Zellen und ihre Geräte existieren noch. Selbst, wenn ein Gehäuse neu gebaut wird, dann bleibt vielfach das Innenleben fast ohne Veränderung. Müsste das Innenleben neu entwickelt werden, dann fielen Entwicklungskosten an, Produktionsanlagen müssten aufgegeben werden, Lieferketten neu konfiguriert werden, Rohstofflieferanten gefunden… Und solange die Gewinne mit alter Technik die Kosten der Produktion noch deutlich übersteigen, lohnt auch die Produktion noch. Yotwen (Diskussion) 12:06, 23. Dez. 2020 (CET)
Teilweise wurden ja sogar einfach Nickel-Metallhydrid-Akkus in unveränderte, eigentlich für Nickel-Cadmium-Akkus konstruierte Geräte eingebaut. Nickel-Cadmium-Akkus macht dauernde leichte Überladung nichts aus, Nickel-Metallhydrid-Akkus degradieren dadurch und gehen schneller kaputt. Umgekehrt ist das ist kein Problem. Ladegeräte, die Nickel-Metallhydrid-Akkus sachgerecht aufladen, kommen meistens auch mit Nickel-Cadmium-Akkus zurecht. Für Lithium-Ionen-Akkus ist aber in jedem Fall eine neue Ladeelektronik fällig. --Rôtkæppchen₆₈ 13:39, 23. Dez. 2020 (CET)
Bei NiCd- und NiMh-Akkumulatoren ist allerdings auch die Zellenspannung praktisch gleich, damit sind sie leicht gegeneinander austauschbar. Eben das funktioniert bei Lithiumionenakkumulatoren nicht und fest eingebaute finden eigentlich nur die Gerätehersteller gut. Nur ist das Wegwerfen von Geräten nur wegen verschlissener Akkumulatoren weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll. –Falk2 (Diskussion) 00:01, 24. Dez. 2020 (CET)
Ich kenn das. Ich hab schon selbst eine fest verbaute 18650 in einer wunderbaren Taschenlampe gewechselt. Die war nach beendigtem Akku ganz einfach zu schade zum Wegwerfen. Wenn es aber eine Powerbank aus dem 1-Euro-Laden ist, dann wandern die 18650er-Zellen in den Elektro- oder Batterieschrott. Da kostet eine neue Powerbank weniger als die Arbeitszeit. --Rôtkæppchen₆₈ 01:09, 24. Dez. 2020 (CET)

Passatwolke

"Nachts lösen sich die Passatwolken wieder auf." versteh ich nicht: Warum sind die bei sinkenden Temperaturen weg. Wo bleibt das Wasser (es soll ja, laut Artikel eine impliziet trockne Gegend sein). Welche Physik steckt dahinter? --(Grüße als Ratloser) Jmv (Diskussion) 20:07, 22. Dez. 2020 (CET)

Die Luft steigt tagsüber auf und kommt in Schichten, in denen es kälter ist. Kalte Luft kann weniger Wasser speichern, die Wolke entsteht. Nachts sinkt die Luft wieder ab und die Wassertröpfen verdunsten wieder. --Expressis verbis (Diskussion) 22:01, 22. Dez. 2020 (CET)

Widersprüchliche Angabe im Lemma Astra 1M - was stimmt?

Der Satellit Astra 1G wurde im Februar 2009 auf die Position 23,5° Ost verschoben. widerspricht der Aussage Astra 1M ist einer von fünf Fernsehsatelliten auf der Position 19,2° Ost im Lemmatext und der Angabe zur aktuellen Position um Infokasten. Wenn er dahin verschoben wurde, kann er heute nicht mehr auf 19,2° stehen. Oder wurde er zurückverschoben? Welche Angabe stimmt, und welche sollte aus dem Lemma herausgenommen werden? Im Internet finde ich dazu keine Hinweise. Danke! --92.73.135.3 21:50, 22. Dez. 2020 (CET)

Ich verstehe die Frage nicht. Astra 1M ist auf Position 19,2° Ost. Astra 1G war früher auf Position 19,2° und wurde dann auf 23,5° verschoben. Seine bisherige Aufgabe auf der alten Position 19,2° Ost wird seither von Astra 1M übernommen. (nicht signierter Beitrag von Digamma (Diskussion | Beiträge) 22:30, 22. Dez. 2020 (CET))
Entschuldigung, da bin ich doch tatsächlich mit den vielen ähnlichen Satellitenbezeichnungen durcheinandergekommen (ich hatte sie nacheinander alle quergelesen, weil ich auf der Suche nach Transponderfrequenzen war). Ich war selbst beim herauskopieren des Satzes noch der Überzeugung, der Satz beziehe sich auf 1M, aber Du hast Recht, dieser Satz bezieht sich wirklich auf 1G (steht ja auch genau so da!) und damit gibt es keinen Widerspruch. Hatte wohl Tomaten auf den Augen. Danke daß Du sie entfernt hast. Mea culpa. --92.73.135.3 23:10, 22. Dez. 2020 (CET)
Kennst du vielleicht, aber wenn du aktuelle Transponderfrequenzen suchst, nimm nicht Wikipedia, nimm die Spezialisten von Lyngsat. 77.179.114.184 23:53, 22. Dez. 2020 (CET)

{{Erledigt|--Wickie37 23:19, 22. Dez. 2020 (CET)}}

Transponderfrequenzen findest Du auf lyngsat.com. --Rôtkæppchen₆₈ 23:51, 22. Dez. 2020 (CET)
Oh, zwei Dumme, ein Gedanke! Aber doppelt genäht hält ja besser. ;) 77.179.114.184 23:56, 22. Dez. 2020 (CET)
Ja, Lyngsat ist eine gute Quelle, die ich auch kenne. Aber ich brauche die einzelnen Transponderfrequenzen der Satelliten auf 19,2° Ost als Liste, ohne die ganzen Sender dabei; weil der Sat-Empfänger kein Update vom Hersteller mehr bekommt (es gab nie eines), muß ich die neueren Astra Satelliten manuell nachtragen (als neuen Satelitentyp), bevor ich mit den Senderlisten arbeiten kann, sonst wird nur ein Teil davon verfügbar. Und es ist einigermaßen mühselig, hunderte von Mehrfacheinträgen aus den Lyngsat-Transponder-Listen auszusortieren, weil dazu wirklich nur die Frequenzen gebraucht werden, jede genau ein mal. Mal seh'n wie ich da herankomme. Jedenfalls hatte ich die Idee, daß genau das in WP vielleicht zu finden wäre. Inzwischen habe ich auch bei "astra" direkt etwas gefunden: https://de.astra.ses/sites/default/files/2020-06/Alle%20TV-Sender%20%C3%BCber%20ASTRA%2019%2C2%20Grad%20Ost.pdf leider auch nicht nach den Frequenzen sortierbar. Auf jeden Fall nochmals Danke euch beiden! (nicht signierter Beitrag von 92.73.135.3 (Diskussion) 01:24, 23. Dez. 2020 (CET))
(BK)Reichen dir die Frequenzen oder brauchst Du auch Angaben über Polarisation, Symbolrate, FEC, Modulationsart, Pilot, Rolloff etc? Ich weiß, dass es ältere Tuner gibt, wo jeder einzelne Wert händisch eingetragen werden muss. Leider ändern sich die Werte mitunter und die spanischen und französischen Pay-TV-Pakete benutzen auch mal exotische Symbolraten (23500, 25500, 29700 oder 30000 Symbole statt der normalen 22000 oder 27500). Was Du auch noch versuchen könntest wäre die NIT-Suche beim Sendersuchlauf. Da grast der Receiver die gespeicherte Transpondertabelle ab und für jeden Transponder zusätzlich die NIT-Liste. Damit hast Du zumindest alle zum jeweiligen Programmpaket gehörigen Transponder. Ich lass gerade mal bei meinem DVBViewerPro einen kompletten Sendersuchlauf durchlaufen. Da bastel ich dann eine Transponderliste draus. --Rôtkæppchen₆₈ 01:42, 23. Dez. 2020 (CET)
Oh, das ist aber sehr freundlich von Dir Rotkaeppchen! Was ich von jedem Transponder brauche ist: Frequenz, Symbolrate, Polarisation. Eine NIT suche hat der wohl nicht, und um die PIDs und damit die Sender im Suchlauf automatisch zu finden muß vorher der Satellit mit seinen Transponderfrequenzen, Symbolraten und Polarisation händisch eingegeben werden. Und der letzte Eintrag eines Satelliten ist Astra k, der nie seine Umlaufbahn erreicht hat, dafür sind etliche vorhanden die längst im Friedhofsorbit sind. Ich schreibe nun alles was auf Astra 19,2° Ost liegt in einen neuen Satelliteneintrag. Die ersten 8 Transponderdaten hab' ich schon ;) --92.73.135.3 02:09, 23. Dez. 2020 (CET)
Freq 10714 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 10729 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 10744 Pol H SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 10759 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 10773 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 3/4
Freq 10788 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 10803 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 3/4
Freq 10818 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 10832 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 10847 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 10877 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 10891 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 10906 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 10921 Pol H SR 22000 DVB-S QPSK FEC 7/8
Freq 10936 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 10964 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 10979 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 10994 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 5/6
Freq 11038 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11053 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11068 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11082 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 3/4
Freq 11097 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11112 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11127 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11156 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11171 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 3/4
Freq 11214 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11229 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11244 Pol H SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11259 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11273 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11288 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11303 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11318 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11347 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11362 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11377 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11391 Pol H SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11421 Pol H SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11436 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11464 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11494 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11509 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11538 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11553 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11582 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11597 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11612 Pol H SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11627 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11656 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11671 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11686 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 11720 Pol H SR 27500 DVB-S2 QPSK FEC 9/10
Freq 11759 Pol H SR 27500 DVB-S2 QPSK FEC 9/10
Freq 11778 Pol V SR 29500 DVB-S2 QPSK FEC 9/10
Freq 11798 Pol H SR 27500 DVB-S2 QPSK FEC 9/10
Freq 11817 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11837 Pol H SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 11856 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11895 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11915 Pol H SR 27500 DVB-S2 QPSK FEC 9/10
Freq 11934 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 11954 Pol H SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 11973 Pol V SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 11993 Pol H SR 27500 DVB-S2 QPSK FEC 9/10
Freq 12012 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 12032 Pol H SR 27500 DVB-S2 QPSK FEC 9/10
Freq 12051 Pol V SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 12090 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 5/6
Freq 12110 Pol H SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 12129 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 12149 Pol H SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 12168 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 12188 Pol H SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 12207 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 5/6
Freq 12227 Pol H SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 12246 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 12266 Pol H SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 12285 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 12305 Pol H SR 27500 DVB-S2 QPSK FEC 9/10
Freq 12324 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 12344 Pol H SR 30000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 12363 Pol V SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 12383 Pol H SR 27500 DVB-S2 8PSK FEC 3/4
Freq 12402 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 5/6
Freq 12422 Pol H SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 12441 Pol V SR 29700 DVB-S2 8PSK FEC 5/6
Freq 12461 Pol H SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 12480 Pol V SR 27500 DVB-S QPSK FEC 3/4
Freq 12515 Pol H SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 12545 Pol H SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 12552 Pol V SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 12574 Pol H SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Freq 12604 Pol H SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 12633 Pol H SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 12663 Pol H SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 12692 Pol H SR 22000 DVB-S QPSK FEC 5/6
Freq 12729 Pol V SR 22000 DVB-S2 8PSK FEC 2/3
Es sind insgesamt 120 Transponder, aber nicht zu allen hat mein Gerät etwas gefunden. Wenn Dein Tuner kein DVB-S2 kann, lässt Du die DVB-S2-Transponder weg. --Rôtkæppchen₆₈ 02:21, 23. Dez. 2020 (CET) Ich hab mal mit der Lyngsat-Tabelle[20] verglichen: Die Transponder, auf denen mein Gerät nichts gefunden hat, sind auch bei Lyngsat leer. Die Ka-Band-Transponder hab ich weggelassen, da übliche Satellitenfernsehempfangsanlagen sie ohnehin nicht empfangen können. --Rôtkæppchen₆₈ 02:33, 23. Dez. 2020 (CET)
(Nach doppeltem BK) Nachtrag/Korrektur: Eine NIT Suche hat der wohl doch (heißt hier Suchmodus: Netzwerk), aber die findet nichts, solange der Satellit nicht mit allen seinen Frequenzen (und Symbolrate+Polarisation)definiert ist, sonst grast der dabei nur die schon vorher bekannten Transponder aus seiner Liste ab. --92.73.135.3 02:21, 23. Dez. 2020 (CET)
Rotkaeppchen, ein ganz liebes Dankeschön an Dich! Mal seh'n was das Empfangsgerät aus Deinen Daten machen kann. Mit 8PSK kann der sicher nicht umgehen, aber das ist ja mit Deiner sortierbaren Liste jetzt sehr einfach abzugleichen. Dann hoffe ich nur, daß die Hälfte der Sender wirklich nur weg war, weil die da oben mal wieder mit den Satelliten gewürfelt haben, und nicht weil am Ende womöglich eines der Kabel im letzten Regensturm abgesoffen ist. Weißt Du zufällig ob bei schlechten Empfangsbedingungen (Nachbargeäst im Weg) Sender die vorher jahrelang problemlos da waren plötzlich verschwinden können, wenn sie von Astra 1L auf 1N verlegt werden? Die unterscheiden sich in der Transponderleistung, der N sendet schwächer wenn ich das im Lemma richtig gelesen habe. Na, ich mach' mich mal ans Dateneingeben --92.73.135.3 02:58, 23. Dez. 2020 (CET)
P.S. Danke nochmal! Das ist es, was ich an WP so schätze, gegenseitige Hilfe gibt's sogar wenn man gar nicht ausdrücklich danach gefragt hat. Und ja, das praktiziere ich ganz genau so :)
Es hat funktioniert. Nach Definition der Transponderfrequenzen, Symbolraten und Polarisationen entsprechend Deiner Liste in einem neu angelegten Eintrag für einen Satelliten fand der Sendersuchlauf sofort alle Programme wieder, die verloren gegangen waren, jetzt mit vollem Signalpegel und ohne jede Störung, trotz Nachbargeäst (das hatte ja bisher den Empfang auch nicht gestört). So und nun Frohes Fest!
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --92.73.150.233 10:32, 23. Dez. 2020 (CET)
Auf lyngsat-maps.com bekommst Du zu jedem Satelliten einen Fußabdruck mit Empfangsstärke und notwendiger Schüsselgröße. --Rôtkæppchen₆₈ 10:44, 23. Dez. 2020 (CET)

23. Dezember

Todesnachweis Ewald Astrath

Für den 25. Dezember 2009 suche ich einen Todesnachweis Ewald Astrath für https://de.wikipedia.org/wiki/Nekrolog_4._Quartal_2009 ehemals http://www.rp-online.de/public/kompakt/sport/802591/Ehemaliger-Torwart-Astrath-gestorben.html --Dr Lol (Diskussion) 08:28, 23. Dez. 2020 (CET)

Google nach:
Ewald Astrath verstorben
Ewald Astrath ist tot. Der ehemalige Handball-Nationaltorhüter der DDR und einstige Vizepräsident Leistungssport des Deutschen Handballbundes, der ab 1994 zwei Jahre lang den 1. VfL Potsdam in der Handball-Regionalliga trainierte, verstarb, wie erst jetzt bekannt wurde, am 25. Dezember nach langer schwerer Krankheit im 78. Lebensjahr. 1958 und 1961 gehörte Astrath zum erweiterten Weltmeisterschaftskader der gesamtdeutschen Mannschaften, bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona und bei der Weltmeisterschaft 1993 in Schweden war er Mannschaftsleiter der Handballer. Nach seinem Ausscheiden aus dem DHB-Präsidium war er im Handballverband Brandenburg bis 2000 u. a. Vizepräsident. Die Urnenbeisetzung findet am 15. Januar um 11 Uhr auf dem Neufinkenkruger Kirchenfriedhof statt. pnn Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 09:12, 23. Dez. 2020 (CET)
Vielen Dank.
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Dr Lol (Diskussion) 09:52, 23. Dez. 2020 (CET)

Andreas Zimmermann (Fußballspieler)

https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Zimmermann_(Fu%C3%9Fballspieler)#cite_ref-1 alternativer Nachweis zu Ref. 1. --Dr Lol (Diskussion) 09:55, 23. Dez. 2020 (CET)

https://www.nrz.de/sport/lokalsport/kleve-und-region/notfalls-geht-zimbo-vors-arbeitsgericht-id2090113.html -- hgzh 12:47, 23. Dez. 2020 (CET)

Android 10 Fritz-VPN über WLAN geht nicht richtig

Moin, Ich habe ein Problem und Google war nicht hilfreich, da kommt primär Zeug, das mit meiner Frage nicht zu tun hat oder mir was andrehen will. Ich habe ein Android 10 Smartphone (ein LG Velvet 5 um genau zu sein) und möchte per VPN (das Fritzbox eigene) zu meiner Fritzbox zu Hause verbinden. Funktioniert alles bestens wenn ich im Mobilnetz bin. Wenn ich aber im WLAN bin funktionieren Vebindungen (Internet, NAS im Heimnetzwerk der Fritz, etc) überhaupt nicht. Wenn ich nicht im VPN bin geht Internet und nicht-Heimnetzwerk-Verbindungen normal. Meine Fritz registriert, dass die Verbindung zu Stande kommt. Ich habe verschiedene WLANs ausprobiert. Mit meinem Win 10 Laptop auch kein Problem (auch mit den ausprobierten WLANs), mit meinem alten Android (vermutlich 7) Smartphone funktioniert auch alles problemlos, und dessen Einstellungen hab ich fuer meine neues Android 10 Smartphone benutzt. Hat jemand eine Lösung wie ich das VPN auch unter WLAN auf meinem Android 10 zum Laufen bekomme.

--91.12.162.210 11:22, 23. Dez. 2020 (CET)

Vielleicht versteh ich dich falsch, aber VPN ist dazu da, von außen übers Internet auf dein internes LAN zuzugreifen. Wenn dein Handy im eigenen WLAN ist, bist du doch schon in deinem eigenen Netzwerk und hast direkten Zugriff auf alle Ressourcen, wozu brauchst du da noch VPN? --Kreuzschnabel 12:24, 23. Dez. 2020 (CET)
Mein Problem besteht wenn ich von außen also einem anderen WLAN übers Internet auf mein internes LAN zugreifen will. Dann geht nichts mehr, wenn ich das ganze aber über eine Mobilverbindung oder Win10 oder Andorid7) mache passt alles. --91.12.162.210 12:35, 23. Dez. 2020 (CET)

Kuhfladen

Hallo! Was unterscheidet die Verdauung von Rindern gegenüber anderen Pflanzenfressern, dass der Kot/Dung ohne Form ausgeschieden wird. Egal ob Pferdeapfel, Kaninchenkot oder Elefentenexkremente, diese scheiden mehr oder weniger geformte Teilstücke der Verdauung aus. Sche.... Rinder schneller, und es kann deshalb nicht zur Ausbildung kommen? Was hat das evolutionsbedingt für einen Sinn? Pferde fressen und trinken ja genauso viel im Verhältnis zu ihrem Gewicht.Oliver S.Y. (Diskussion) 12:49, 23. Dez. 2020 (CET)

Soweit ich das überblicke, sind in deiner Auflistung nur Kühe Wiederkäuer. --Magnus (Diskussion) 12:53, 23. Dez. 2020 (CET)
Das betrifft aber eigentlich wie Merkmale bis zum Magen, oder? Die Zusammenseztung des Kots hängt aber vom Darmprozess ab.Oliver S.Y. (Diskussion) 13:22, 23. Dez. 2020 (CET)
Ausnutzung der ökologischen Nische. Gras ist sehr arm an Nährstoffen, so benötigen Kühe in wesentlichem Ausmaß die Verdauung durch Darmbakterien, denn Tiere sind nicht in der Lage, Cellulose selbst zu verdauen. Dem gegenüber fressen Rehe und Hirsche energiereichere Dinge, wie etwa Knospen und junge Bäumchen. Dazu kommt noch der Fasergehalt. Je mehr übrig bleibende Ballaststoffe in der Nahrung, desto fester und kompakter sind die Häufchen.--Keimzelle talk 14:09, 23. Dez. 2020 (CET)
Im wesentlichen bestimmen zwei Faktoren: Wassergehalt und Faserlänge. Trockener Dung ist härter (etwa Schaf mit ca. 65% Wasser). Zwischen Pferd und Rind ist der Unterschied minimal. Hier liegt er in der Faserlänge. Rinder als Wiederkäuer scheiden wesentlich kürzere Fasern aus, diese können dann keine Struktur geben.--Meloe (Diskussion) 16:06, 23. Dez. 2020 (CET)
Danke Meloe, welch genial einfache Antwort. Oliver S.Y. (Diskussion) 16:10, 23. Dez. 2020 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Oliver S.Y. (Diskussion) 16:10, 23. Dez. 2020 (CET)

Triage-Frage

Im Moment wird ja schon diskutiert, nach welchen Kriterien im Fall der Fälle bei einer Triage ausgewählt werden müsste. Ich habe gelegentlich schon etwas flapsig gesagt: In so einem Fall sollen sich doch bitte Querdenker, Coronaleugner, Maskenverweigerer, Reichsbürger und ähnliche Kandidaten bitte ganz hinten anstellen und anderen, die ohne eigenes Verschulden ein Beatmungsgerät brauchen, den Vortritt lassen.

Mal abgesehen von der rein praktischen Frage, wie man solche Leute im Ernstfall identifizieren würde: Ich gehe davon aus, dass es irgendwelche ethischen Gründe gibt, warum so ein Kriterium nicht zulässig wäre. Welche wären das? Hippokratischer Eid? Andere?

Und zweite Frage: Wird so etwas irgendwo dennoch ernsthaft diskutiert? --217.239.6.167 13:06, 23. Dez. 2020 (CET)

Der Deutsche Ethikrat hat das schon vor Monaten diskutiert und dieses Dokument für Dich vorbereitet. --Rôtkæppchen₆₈ 13:33, 23. Dez. 2020 (CET)
Hmm. Ja. Ein schönes Dokument, das in erster Linie auch die Gleichwertigkeit und -würdigkeit jedes menschlichen Lebens betont. Das ist sicher ein stichhaltiges Argument gegen obige Gedankenspielerei, allerdings stelle ich mir vor, dass es Ärzten im konkreten Triage-Fall bei der Entscheidung nur wenig weiterhilft.
Ansonsten finde ich in dem Dokument wenig Hilfreiches in Bezug auf die Frage. Allenfalls der in dem Dokument angesprochene Punkt der Solidarität könnte noch ein Aspekt sein. Darf es eine Rolle spielen, wenn Menschen anderen vorher schon die Solidarität aufgekündigt hatten? --217.239.6.167 15:10, 23. Dez. 2020 (CET)
1. Artikel GG. Zumindest staatliche Behörden dürfen die "Lebenswertigkeit" eines Menschen nicht abwägen.
Bei knappen Ressourcen erfolgt die Triage eigentlich immer nach dem Grundprinzip, dass man jenen zuerst hilft, die a) die beste Genesungschancen haben und b) in größter Lebensgefahr schweben. Wer eine Verstauchung hat, hat zwar sehr gute Genesungschancen - ist aber nicht in Lebensgefahr. Den umgekehrten Fall gibts natürlich auch: Wer bei einem MANV nicht selbstständig atmet, wird als tot betrachtet und nicht weiter behandelt - auch wenn Herz-Lungen-Wiederbelebung recht schnell sein Leben retten würde. Zur konkreten und praktischen Einteilung der Patienten gibts "Faustregeln", die von den jeweiligen medizinischen Fachgesellschaften verabschiedet wurden.--Keimzelle talk 14:17, 23. Dez. 2020 (CET)
Naja, generell (nicht spezifisch für MANVs) sind die Chancen der ankommenden Rettungskräfte verschwindend gering mit Herz-Lungen-Wiederbelebung noch Leben zu retten, wenn zuvor ein Ersthelfer nicht sofort am Unfallort war und gute Arbeit geleistet hat. --Paramecium (Diskussion) 15:06, 23. Dez. 2020 (CET)
Klar.--Keimzelle talk 15:23, 23. Dez. 2020 (CET)
(BK) O.k., das wären dann die bereits existierenden Richtlinien, die ganz einfach hier auch Anwendung finden würden. In dem Fall könnte man natürlich etwas zynisch fragen: Wozu dann jetzt die ganze Aufregung über mögliche Triage? Unterscheidet sich doch auch nur graduell von einem Busunfall mit 20 Verletzten. --217.239.6.167 15:10, 23. Dez. 2020 (CET)
Die Aufregung dürfte wohl mehr daher kommen, dass nominell noch ausreichend Kapazitäten vorhanden sein müssten und Triage damit nicht notwendig wäre. Wenn sie notwendig ist, dann scheint es weniger Intensivbetten zu geben, als ursprünglich angegeben oder weniger Personal als erforderlich zur Behandlung. Und das ist ja keine technische Notwendigkeit. Es würden ein paar Leute sterben, die ggf. noch hätten gerettet werden können. Heutzutage sucht man dann nicht nach der Todesursache, sondern nach einem Schuldigen. Wenn man den weiss, ist die Welt wieder in Ordnung. Yotwen (Diskussion) 15:38, 23. Dez. 2020 (CET) Bis sich ein Rechtsanwalt darum „kümmert“…
Genau. "Ich zahle regelmäßig meine Gebühren für die Rechtsschutzversicherung; die muss sich endlich mal amortisieren."
Und trotzdem wäre ich sauer, wenn ein Querdenker das Beatmungsgerät kriegt, das meine Oma dringend gebraucht hätte. Nicht, dass ich's jemals erfahren würde, schon klar. --217.239.6.167 15:47, 23. Dez. 2020 (CET)

Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist.

Voltaire
Aus rein formalen Gründen rufe ich dich zur Ordnung, 217.239.6.167. Ich muss mir Voltaire inzwischen jedes mal ins Gedächtnis rufen, wenn ich das Wort "Querdenker" höre. Wie schnell sich die Bedeutung eines Wortes ins negative verzerren kann. Yotwen (Diskussion) 16:19, 23. Dez. 2020 (CET)

Triagieren bedeutet in absoluten Notfällen einen Mittelweg zu finden, die Todesfälle zu reduzieren. Sonst nix. Der letzte Weg aus einer ausweglosen Situation zur retten, wär noch zu retten ist.--Caramellus (Diskussion) 16:32, 23. Dez. 2020 (CET)

Mein Zivildienst ist zwar fast 30 Jahre her, aber selbst dazu gehörten die Grundsätze der Triage, da der erste eintreffende Helfer, egal ob Notartzt, Rettungsassi oder Rettungssanitäter diese Aufgabe zwischen Gleichrangigen zu übernehmen hat. Duisburg zeigte dann, wie sinnvoll diese Regelung ist. Wenn man nicht das medizinisch Faktische als einzig wesentlich für 20 Entscheidungen in 5 Minuten festlegt, sterben am Ende mehr als nötig. Das Problem der Eingangsfrage stellt sich in der Praxis ja überhaupt nicht. Reales Beispiel - 10 Intensivbetten belegt, 2 frei, es sind 3 Unfallopfer angekündigt. Austauschbar aktuell erkrankte Heimbewohner. Was macht ein Arzt in dieser Situation? Er kennt vieleicht die Akte der 10, und auch ggf. soziale Merkmale, aber nicht die der 3. Also kann keine ethische Entscheidung getroffen werden. Was bleibt ist darum nur entweder das Windhundverfahren, die ersten 2 die ankommen bekommen die Betten, oder man klemmt einen der 10 ab. Entweder den mit den geringsten Problemen oder der höchsten Sterbewahrscheinlichkeit. Da kann kein Ethikrat Vorgaben machen, denn wer verdient mehr zu leben, der 3., welcher vieleicht ein 91jähriger Alkoholiker ist, oder die 40jährige Mutter, die bereits seit 35 Tagen im Koma liegt. Es wird leider nicht dabei bleiben Caramellus, dass man es nur in "absoluten Notfällen" macht. Siehe das Hochwasser in New Orleans, auch die wollten/konnten es sich nicht vorstellen, obwohl man seit 400 Jahren im Überschwemmungsgebiet lebt. Wir müssen jetzt als Gesellschaft die Entscheidungen treffen, und nicht auf eine höhere Macht als Alibi wegdeligieren. Oliver S.Y. (Diskussion) 16:44, 23. Dez. 2020 (CET)

Nur zur Klarstellung: Die "10" sind in Sicherheit, "abklemmen" ist nicht, das ist ohne Wenn und Aber verboten und strafbar. Eine laufende notwendige Behandlung darf erst beendet werden, wenn sie nicht mehr zwingend erforderlich ist, d. h. eines der zehn Betten wird erst dann frei, wenn es der Besitzer nicht mehr benötigt (wofür es zwei mögliche Gründe geben kann). Es geht also ausschließlich darum, welcher der drei "Neuen" das spezielle Bett nicht kriegt. Sofern für einen entweder "der hat eh keine realistische Chance" oder "der kommt wohl auch ohne durch" gilt, ist es noch relativ einfach; böse wird's, wenn alle drei das Bett zum Überleben brauchen und es damit auch schaffen würden - dann muß man einen zum Tode verurteilen, ob man will oder nicht. (Und natürlich kann sowas auch ganz normalen "Zivilisten" passieren: Zwei fallen ins Wasser, Du kannst hinterherspringen und einen rausfischen, aber nur einen, der andere säuft ab, und groß Zeit zum Nachdenken hast Du auch nicht. Entsetzlich, wenn beide Deine eigenen Kinder sind.) --77.10.23.88 11:38, 24. Dez. 2020 (CET)

Ja...Du hast da recht! Stimmt leider.--Caramellus (Diskussion) 16:50, 23. Dez. 2020 (CET)

Das ist ja auch völlig in Ordnung und akzeptiert. Problematisch wird es erst, wenn diese Notlage enstanden ist, weil die Anzahl der Intensivbetten höher angegeben wurde, als tatsächlich verfügbar. Und genau der Verdacht steht momentan im Raum. Ich kann dann schon verstehen, dass so eine Information nicht leicht geschluckt werden kann. Yotwen (Diskussion) 17:08, 23. Dez. 2020 (CET)
Zurück zur Eingangsfrage: Hier sticht das Dirkriminierungsverbot. Sowohl das Grundgesetz als auch das ärztliche Standesrecht untersagen derartige Diskriminierung ausnahmslos. Es wird auch nirgendwo ernsthaft diskutiert, bestimmte Gruppen vorrangig oder nachrangig einer notwendigen medizinischen Behandlung zuzuführen. Bei Triage kann und darf es ausschließlich darum gehen, vorhandene Ressourcen nach rein medizinischen Gesichtspunkten optimal aufzuteilen. Das gilt für jeden Menschen und jede Situation. Ob jemand selber Schuld ist an seiner Situation, ist dabei völlig irrelevant. Ärzte dürfen nicht über ihre Patienten richten. Die aktuellen Diskussionen zum Thema beruhen ausschließlich auf Unkenntnis dieses Dogmas. Ernsthaft diskutiert werden ausschließlich die medizinischen Kriterien. --84.59.233.148 18:28, 23. Dez. 2020 (CET)
Und wieso verstößt dann die Auswahl der Patienten mit den besten Genesungschancen nicht gegen dieses Diskriminierungsverbot? Damit würden ja systematisch Menschen mit schlechterem Gesundheitszustand, bekannter genetischer Vorbelastung u. ä. diskriminiert. Am wenigsten problematisch wäre doch wohl die strikte Auswahl nach Alter, denn dann trifft es jene, die schon am längsten gelebt haben, und gleichzeitig gehen tendenziell die wenigsten Lebensjahre verloren. --Megalogastor (Diskussion) 18:50, 23. Dez. 2020 (CET)
Sry, aber das ist genau das abgehobene Problem wie es Jura- und Medizinstudenten bei einem Glas Wein immer wieder neu definieren. Die Dreiteilung "Leichter Fall", "Mittlerer Fall" und "Schwerer Fall" wurde ja bereits getroffen. Es geht hier eigentlich um die Triage bei dem Drittel, was medizinisch als unbedingt intensivmedizinisch zu behandeln eingestuft wurde. Und da gehts auch nicht mehr wirklich um Diskriminieren, wenn auf einen Schlag an einem Abend 50 Heimbewohner in die Krankenhäuser gebracht werden, und die Rettungsstellen durch die Leitzentrale der Feuerwehr nur noch informiert werden, da sie koordinieren müssen, wie 500 in einem Landkreis zu verteilen sind. In Ostsachsen bereits absehbar in den nächsten Tagen. Keine Diskriminierung würde bedeuten, keine Unterscheidung und nach Windhundverfahren nur die Ersten zu behandeln, der Rest bleibt auf der Straße oder verreckt auf Notpritschen im Flur. Bei den Impfungen hat der Staat ja bereits eine solch "diskrimierende" Regelung getroffen. Umgesetzt bedeutet es, der 81jährige kommt auf die ITS, die 78jährige bekommt ein Bett auf der Sterbestation. Die gibt es übrigens schon, Gestern beim RBB, für Patienten, welche keine lebensverlängernden Maßnahmen per Patientenverfügung wollen, aber nicht im Pflegeheim geblieben sind. Eine Hölle, wie noch vor 12 Monaten undenkbar, jede Schicht ein Toter, und außer Eiswürfel und Morphium kein Mittel, was wirklich helfen würde.Oliver S.Y. (Diskussion) 18:55, 23. Dez. 2020 (CET)
Triage bedeutet, man hat die Möglichkeit x Patienten behandeln zu können und man hat y > x Patienten, die zu behandeln sind. Und je größer y wird, desto geringer wird der Anteil der Patienten, die behandelbar sind. Da kannst Du Dir Vokabeln wie „Diskriminierungsverbot“ etc. gepflegt in die Haare schmieren. Das sind in solchen Situationen elfenbeinitürmige, glasperlenspielige Begriffe, die vollständig irrelevant geworden sind. Da sind Ärzte in der beschissenen Situation zu entscheiden „Töpfchen/Kröpfchen“. Das magst Du ungerecht und Deinem moralisch/sittlichen/juristischen Empfinden schlecht heißen, aber die Ärzte werden sich sicher nicht darum reißen, in diese Situation zu kommen. Als ich dereinst meine Ausbildung zum Truppführer der Freiwilligen Feuerwehr machte, sagte einer der Ausbilder: „Wenn ihr Pech habt, könnt ihr in Situationen kommen, wo ihr alleine und in Sekunden Entscheidungen zu treffen habt, über die später, wenn sie scheinbar falsche waren, Heerscharen von Juristen und Besserwisser alle Zeit der Welt haben um euch klar zu machen, welche Fehler ihr da gemacht habt“ Glücklicherweise wurde in solchen Situationen bislang meist zugunsten der Entscheider geurteilt. --Elrond (Diskussion) 22:49, 23. Dez. 2020 (CET)
(BK) Daran ist nichts abgehoben, das ist eine wichtige Frage, auf die es klare und eindeutige Antworten gibt. Entscheidungsfindung unter Katastrophenschutzbedingungen erfordert eine besondere Art zu denken, die im Kern einer einfachen Logik folgt. Der Fokus liegt auf drei Dingen: Bedarfe, Ressourcen und Menschenrechte. Wenn der Bedarf die Ressourcen übersteigt, muß diskriminiert werden. Es herrscht Einigkeit dahingehend, daß bei der Aufteilung von Ressourcen anhand der Kriterien entschieden werden soll, die in der Summe das beste Ergebnis bringen. Bei medizinischen Notfällen geht es darum, Menschenleben zu retten. Darum werden die Ressourcen so aufgeteilt, daß möglichst viele Leben gerettet werden können. Um hierbei zu den richtigen Entscheidungen zu gelangen, ist fundiertes medizinisches Wissen erforderlich. Klar, wenn nur Errstehelfer verfügbar sind, müssen die nach besten Wissen und gewissen entscheiden, aber hier geht es offenbar um Situationen, in denen Ärzte verfügbar sind.
Die strikte Auswahl nach Alter erscheint vielleicht als die einfachste, aber sie wäre auch ein himmelschreiendes Unrecht, weil übelste Altersdiskriminierung. Bei näherer Betrachtung wird außerdem klar, daß diese Vorgehensweise in Wirklichkeit kein bißchen einfacher wäre. Man hat in solchen Fällen immer verschiedene Patienten mit unterschiedlichen medizinischen Problemen. Da müssen eine ganze Reihe von Variablen beachtet werden, will man sinnvoll triagieren. Würde man dort das Alter als entscheidungsrelevante Variable hinzunehmen, würde es schwieriger anstelle von einfacher. Also schaut man "nur" nach den Variablen, anhand derer man die Überlebenschancen abschätzen kann. Welche das sind und wie man die am besten ins Verhältnis zueinander setzt, wird intensiv diskutiert, die Entscheidungshilfen werden regelmäßig aktualisiert.
Der Gedanke, nicht nur nach Überlebenschancen, sondern auch nach Lebenserwartung zu triagieren, ist zwar naheliegend, wird aber mehrheitlich abgelehnt. Ganz raus ist das allerdings nicht, weil Ärzte auch nur Menschen sind und wenn dann bei annähernd gleichen Überlebenschancen zwischen einem Kind und einem Greis entschieden werden muß, wird es kaum jemand übers Herz bringen, das Kind sterben zu lassen. Das soll aber nicht im Vordergrund stehen, weil sonst das ganze System nicht mehr funktionieren würde. Der Grundgedanke muß immer sein, sich auf die Überlebenschancen zu konzentrieren und alles andere so gut wie möglich auszublenden. Nur so kann eine breite gesellschaftliche Akzeptanz von Triage erreicht werden. --84.59.233.148 23:16, 23. Dez. 2020 (CET)
Deine Ausführungen lassen mich vermuten, dass Du noch nicht einmal bei Übungen zu diesem Thema teilgenommen hast, siehe meinen Beitrag weiter unten. Diese Übungen haben kaum eine halbe h gedauert und die Ärzte an ihre Grenzen geführt, physisch wie psychisch. Es gibt auch Berichte von den Ärzten und dem Rettungspersonal über die Katastrophe von Ramstein, auch die solltest Du Dir mal anschauen. Es gibt einiges an Literatur zu diesem Thema, Vorbereitende wie nachbereitende Maßnahmen etc. hier kannst Du Dir einen Überblick verschaffen, ggf. die Suchanfrage modifizieren. Speziell diese Dissertation könnte Dich interessieren. Aus meiner Erfahrung (die jetzt allerdings schon gute 25 Jahre zurück liegt) kann ich sagen, dass man solche Situationen „theoretisch“ und ohne eigene direkte Erfahrung in keiner Weise einschätzen und nur elfenbeinitürmige, glasperlenspielige Meinungen abgeben kann, die aber mit der Realität herzlich wenig zu tun haben. --Elrond (Diskussion) 12:21, 24. Dez. 2020 (CET)

In den 1980ern zu Zeiten eines mehr oder weniger heißen kalten Krieges habe ich meinen Ersatzdienst beim Katastrophenschutz abgeleistet und da gab es regelmäßig Übungen mit Ärzten (meist Notärzte, aber auch andere die es interessierte) was beim Anfall von vielen Verletzen zu tun ist. Da wurden ca. 30 von uns als Verletzte geschminkt und den Ärzten in die Zelte getragen. Denen wurde gesagt, wie viele Behandlungsplätze mit wie viel Personal und Material zur Verfügung stehen und dann ging es los. Anfangs nahmen die das noch sportlich, was sie aber nicht mitkriegten war, dass wir, nachdem wir aus dem Zelt getragen waren, außen wieder nach vorne getragen wurden und wieder als 'frische' Verletzte präsentiert wurden. Spätestens als für die vorhandenen Plätze zwei heftiger Verletzte angekommen waren kriegten die Damen und Herren Ärzte Schweiß auf die Stirn, denn die Sanitätshelfer machten dann mehr und mehr Druck, dass sie die Massen an Verletzten nicht mehr bewältigt kriegen und die Ärzte sich bitte äußern mögen, wer in welche Kategorie zu triagieren sei. Und die Zahl der Verletzten wurde nicht weniger. Da gab es regelmäßig Tränen und sogar Zusammenbrüche, weil die Situation nicht mehr ertragen wurde. In den Nachbesprechungen kriegten wir fast immer die Rückmeldung, dass irgendwann vergessen wurde, dass es eine Übung sei und die Schlimmheit der Situation immer klarer wurde, genauso wie die Ausweglosigkeit und die Notwendigkeit immer leichter Verletzte aus der Behandlung zu nehmen. Für alle Ärzte eine tiefgreifende Erfahrung und alle wünschten sich, nienimmernie in eine echte solche Situation zu kommen. Diese Rollenspiele dauerten pro Durchgang selten länger als 20 min, maximal eine halbe h, aber die Ärzte hätten anschließend sicher geschworen, dass es Stunden waren. --Elrond (Diskussion) 18:55, 23. Dez. 2020 (CET)

+1. Während meines Grundwehrdienstes als LW-Sanitäter habe ich ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Allerdings fiel da die Last der Triage auch schon auf die Ersthelfer: Wen lade ich auf den Krankenwagen, der ihn zum Verbandsplatz mit den Ärzten fährt, und wer muss warten, bis der Wagen wiederkommt? Fazit des Übungsleiters: "Gottseidank war das nur eine Übung!" --Geoz (Diskussion) 20:27, 23. Dez. 2020 (CET)
Ebendeshalb sollte man da einen eiskalten Bürokraten dazwischenschalten, der stur nach einer Zahl entscheidet. Und Morphium oder dergleichen sollte man im Spital natürlich immer genug vorrätig haben. --Megalogastor (Diskussion) 20:44, 23. Dez. 2020 (CET)
Es gibt einige Dinge die ich auf keinen Fall haben möchte und so eine Nase in dieser Position gehört unbedingt dazu! --Elrond (Diskussion) 21:32, 23. Dez. 2020 (CET)
1) kann man zwischen Ersthelfer und Patienten niemanden "zwischenschalten", sonst wäre der Ersthelfer ja kein solcher mehr. 2) sind das immer die Leute, die hinterher sagen: "Ich habe nichts getan. Ich habe nur Befehle befolgt." Sowas hatten wir schon mal und brauchen es nicht wieder. 3) Falls du, analog deinem Beitrag weiter oben, mit der entscheidenden Zahl die Zahl der gelebten Lebensjahre meinst, dann wären das Entscheidungen zwischen 20 und 23-jährigen gewesen und der alte Feldwebel hätte sowieso keine Chance gehabt. --Geoz (Diskussion) 21:57, 23. Dez. 2020 (CET)
Zu 1) Jein, denn im Regelfall wird der zivile Ersthelfer den Rettungsdienst anrufen, der dann Vorgaben macht, was zu tun ist und wer vordringlich zu versorgen ist. Zu 2) Volle Zustimmung und für so eine Scheiße fehlt außerdem die Zeit im Fall der Fälle. Zu 3) So einfach ist das nicht, denn wenn dem Feldwebel nur ein Unterschenkel fehlt und dem einfachen Soldaten beide Beine, hat der Feldwebel die besseren Chancen. Außerdem vermute ich, daß im Krieg anders triagiert wird als im zivilen Katastrophenschutz, bzw. erfahrene Offiziere ebenso wie erfahrene Ärzte ihrerseits Leben retten, weshalb deren Überleben wichtig ist, um das Überleben der anderen zu sichern. Aber da wären wir schon in den Grenzbereichen von Triage, kurz vor dem völligen Zusammenbruch der Zivilisation, nach dem dann nur noch das Recht des Stärkeren gilt. --84.59.233.148 23:16, 23. Dez. 2020 (CET)

Ausgangssperre Auto fahren

Hallo, ich lebe in einem Landkreis mit Ausgangssperre. Meine Frage ist jetzt, was spricht sachlich dagegen Abends Auto zu fahren? Alleine im Auto stecke ich wohl niemanden an, wenn ich denn die Seuche haben sollte. --Friasdsa (Diskussion) 13:58, 23. Dez. 2020 (CET)

Mit der Ausgangssperre will man auch jene Leute erfassen, die alleine mit ihrem Auto zu einer lustigen, zwanzigköpfigen Coronaparty fahren.--Keimzelle talk 14:18, 23. Dez. 2020 (CET)
Ich würde maximal zu einem Kollegen zum FIFA zocken fahren wollen der hat eine PS5 bekommen. Das darf ich ja noch.--Friasdsa (Diskussion) 14:34, 23. Dez. 2020 (CET)
Das dürftest du. Aber es stellt sich die Frage, ob du dies bei einer allfälligen Kontrolle auch belegen kannst. Behaupten kann man alles. Bei einer Ausgangssperre muss und werde ich mein Alleine-Jogging ja auch einstellen.--Keimzelle talk 14:40, 23. Dez. 2020 (CET)
Trollfütterung. --Magnus (Diskussion) 14:43, 23. Dez. 2020 (CET)
Er ist mittlerweile gesperrt, nachdem er im Artikelnamensraum vandalierte. Aber die Frage nach dem Sinn der nächtlichen Ausgangssperren als solchen ist auch von allgemeinem Interesse. --95.208.205.83 17:24, 23. Dez. 2020 (CET)
Und wurde gefühlt auch schon drölfzig mal gestellt. --Magnus (Diskussion) 17:28, 23. Dez. 2020 (CET)
Vor 20 Uhr hinfahren, bis 5 Uhr zocken, nach 5 Uhr heimfahren. --Rôtkæppchen₆₈ 15:36, 23. Dez. 2020 (CET)
Ja muss morgen fit sein für WEihnachten wollte so gegen 1:00 Uhr heim.--Friasdsa (Diskussion) 15:59, 23. Dez. 2020 (CET)
hier https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/ steht es unter der Überschrift "Darf man zu Verwandten oder Freunden reisen/dort übernachten?" auch nochmal eindeutig für BaWü. Andere Bundesländer werden es ähnlich regeln. Du musst dann dort übernachten. --Steffen2 (Diskussion) 16:04, 23. Dez. 2020 (CET)
Wieso gibt es da keine Ausnahme, wenn ich übernachte steigt die Infektionsgefahr doch, die Ausgangssperre macht doch so keinen Sinn???--16:13, 23. Dez. 2020 (CET) (unvollständig signierter Beitrag von Friasdsa (Diskussion | Beiträge) )
Warum nochmal sollte es da Ausnahmen geben, weil zwei FIFA zocken wollen? --91.47.21.146 16:34, 23. Dez. 2020 (CET)
Du musst das umgekehrt sehen. Es ist zur Zeit generell gesellschaftlich unerwünscht, dass du dich zum Zocken physisch mit deinem Freund triffst, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Denn statistisch ist einer aus einer gewissen Anzahl von Zum-Zocken-den-Freund-Besuchern (sowohl mit als auch ohne Übernachtung) für den Tod oder die schwere Erkrankung eines oder mehrerer oder vieler Menschen (mit)verantwortlich. Tagsüber kann man deinen Besuch aber schlecht verhindern, weil tagsüber viele Menschen zu "systemrelevanten" Zwecken (z.B. Arbeit) durch die Gegend fahren, laufen und Leute besuchen. Da fällst du gar nicht auf, denn wegen dir und deinesgleichen wird hier kein Überwachungsstaat mit Stasi eingeführt. Spätabends hingegen ist in normalen Jahren der Anteil derjenigen Leute, die sich nur zum Pläsier durch die Gegend bewegen, höher. Deswegen ist man da strenger und geht im Gegensatz zum Tag in erster Näherung von 0 % systemrelevantem Verkehr aus (sodass bei Kontrollen jeder einen triftigen Grund nennen muss). Denn der Kollateralschaden dieses Denkmodells ist nachts voraussichtlich geringer. --95.208.205.83 17:10, 23. Dez. 2020 (CET)
+1, besser kann man es nicht ausdrücken! Es geht nicht im mindesten darum, jetzt auf Deubel komm raus alles auszureizen, was so gerade eben noch am äußersten Rand des Erlaubten liegt, oder Argumentationsmuster zu finden, mit denen sich das gerade Gewollte in eine Ausnahme ummünzen lässt. Es geht darum, dass wir alle – ja, auch du, Friasdsa – jetzt mal eine Zeitlang so wenig Kontakt mit anderen Menschen wie nur möglich haben sollten, damit die Ansteckungszahlen wieder runtergehen und nicht die Gefahr besteht, dass neu Erkrankte keinen Intensivplatz mehr bekommen und unversorgt ersticken müssen. Dein Freund kann dich anstecken, du kannst deinen Freund anstecken, und auch wenn das euch beiden nichts ausmacht, dann könnt ihr trotzdem morgen beim nächsten „erlaubten“ Treffen weitere Leute anstecken. Mann, die aktuellen Verordnungen sind doch nicht dazu da, um dir den Spaß am Leben zu verderben, sondern dazu, uns allen das Leben so lange wie möglich zu erhalten, und je konsequenter sie eingehalten werden (indem auch auf eigentlich Erlaubtes klugerweise verzichtet wird), desto eher bessert sich die Lage. --Kreuzschnabel 17:48, 23. Dez. 2020 (CET)
Das Teil ist doch bestimmt Internet-fähig. Macht also ein bisschen Digitales Sharing und begrappelt euch wann anders in Natura. --2001:16B8:508D:8F00:7950:9851:7BCD:78AC 16:39, 23. Dez. 2020 (CET)
Der Spielehersteller EA sieht kein Crossplay zwischen PS5 und anderen Konsolen vor.[21] Der TO müsste also ebenso eine PS5 haben, um gegen seinen Kollegen Fifa zocken zu können. Dann könnte er aber genausogut alleene Fifa zocken. --Rôtkæppchen₆₈ 00:03, 24. Dez. 2020 (CET)
Sachlich spricht nichts dagegen, verboten ist es trotzdem. Wenn Du willst, daß die Situation wieder besser wird, laß Dich impfen und überzeuge möglichst viele andere Menschen davon, sich ebenfalls impfen zu lassen. Sobald wir mehr Impfstoff vorrätig haben, als wir für die Risikogruppen benötigen, wird sich jeder impfen lassen können. --84.59.233.148 18:43, 23. Dez. 2020 (CET)
Hier herrscht nun eine Ausgangssperre von 21-4 Uhr. Normalerweise haben viele Supermärkte bis 22 Uhr auf. Die werden nun früher schließen. Dadurch verdichten sich die Kontakte von Menschen in Supermärkten, was bekanntlich eine Erhöhung der Infektionsrate bewirkt. Fazit: Ausgangssperren, die die Öffnungszeiten von Supermärkten einschränken, sind nicht sinnvoll, da sie das Infektionsgeschehen anheizen. Ist das so erwünscht? Lg--Dr. Peter Schneider (Diskussion) 00:28, 24. Dez. 2020 (CET)
Das hatten Aspiriniks hier in der Auskunft und ich im Cafe auch schon kritisiert. Es ist halt einer dieser oben erwähnten Kollateralschäden, die man akzeptiert, um niemandem eine Gelegenheit zur Ausrede zu geben, der bei der Fahrt zum Zocken erwischt wird. Ob dieser Schaden im Vergleich zum Nutzen noch verhältnismäßig ist, sei dahingestellt. --95.208.205.83 01:33, 24. Dez. 2020 (CET)

Windgeschwindigkeit durch Kraft und Fläche

Hallo,

Eine Wägezelle mit der Oberfläche 45cm2 wird im 90grad Winkel mit einem kleinem Propeller angeblasen. Als Gewicht kommt raus 33g

Wie schnell ist jetzt der Wind vom Propeller ca ?

--2003:6:13EA:8241:3C94:2AA2:7C05:448C 20:32, 23. Dez. 2020 (CET)

Lies mal unseren Artikel zu Strömungswiderstand, dort findest du die Formeln, um so etwas zu berechnen. --Geist, der stets verneint (quatschen?|Fauler Sack?) 20:36, 23. Dez. 2020 (CET)

 Info: WWNI: Wikipedia ist keine Hausaufgabenhilfe. --84.59.233.148 22:22, 23. Dez. 2020 (CET) Der Elektromotor ist ein kleiner Bürstenmotor und bekommt aus einer 18650 saft, die Wägezelle ist eine G&G mit 6cmx7,5cm. Drehzahl ist verdammt hoch also defintiv über 50 kmh aber ob über 100 hmmm --87.135.74.230 23:14, 23. Dez. 2020 (CET)

Du kannst aus unserer Tabelle im Artikel Strömungswiderstandskoeffizient entnehmen, dass der Strömungswiderstandskoeffizient cw so zwischen 1,11 und 2,0 liegt. Dann stellst Du die Formel im Abschnitt Strömungswiderstandskoeffizient#Definition nach v um. Jetzt fehlt noch die Luftdichte ρ und fertig. --Rôtkæppchen₆₈ 23:34, 23. Dez. 2020 (CET)

Die Luft trifft ja da auf die Platte und geht dann weg und nichtmehr drum herum also der Druck ist 4,31N/cm² also 0,431Bar --87.134.131.176 02:17, 24. Dez. 2020 (CET)

Ein 40mm brushless PC Lüfter schafft keine 3gramm !

Also ist die Windgeschwindigkeit mindestens 10 mal höher oder? --2003:6:11DB:7805:3C94:2AA2:7C05:448C 09:45, 24. Dez. 2020 (CET)

So ein Lüfterchen hat halt leider alles andere als ein laminares oder gar homogenes Strömungsfeld. Für turbulente Strömungen lässt sich der Luftwiderstand aber nur experimentell genau bestimmen. Du könntest mal die Datenblätter Deiner Lüfter herauskramen und aus dem dort genannten CFM-Wert („cubic feet per minute“) (1 CFM ≈ 0,472 L/s) und dem angenommenen Austrittsquerschnitt eine theoretische Strömungsgeschwindigkeit berechnen. --Rôtkæppchen₆₈ 10:27, 24. Dez. 2020 (CET)

Ozongenerator

Ich habe jetzt schon eine Weile gegoogelt, aber keine verständliche Erklärung für mich als Chemie-Laien gefunden. Vielleicht kann es mir jemand aus der Auskunft erklären. Warum verbindet sich dreiwertiger Sauerstoff (Ozon) lieber mit allen möglichen anderen Molekülen, als mit sich selbst, um dann wiederrum zu seinem Grundzustand, zweiwertiger Sauerstoff (O2) zu werden? Zusatzfrage: Kann mir jemand in einfachen Worten erklären, was der Artikel "Stille elektrische Entladung" mir sagen will? Durch einen Isolator fließt einerseits ein Strom, auf der anderen Seite dann aber doch wieder nicht? --94.218.212.3 22:11, 23. Dez. 2020 (CET)

Windows-Programme unter MacOS auf MacBook nutzen

Ich möchte die Windows-Programme ICE und ShiftN weiter nutzen. Ich will nun aber nicht mehr mein Windows-Laptop-Monster auf den Stubentisch werfen und Dateien hin- und herschaufeln. Die Programme sollen auf einem MacBook Pro laufen. Ich habe erst an BootCamp gedacht, aber das nimmt mir für nur zwei Programme zu viele Ressourcen weg. Dann las ich von Wine. Habe ich richtig verstanden, dass die aktuelle Variante für MacOS Darwine ist? Dort steht leider Inzwischen wird der inoffizielle Build von Darwine unter dem Namen Wine weitergeführt. Häh? Und Wine ist nun Bestandteil des WineBottler-Installationspaketes, mit dem mehrere Windows-Laufzeitumgebungen verwaltet werden können Häh? Häh?

Die Verwendung von Winbottler an sich scheint mir nun schon wieder nicht trivial:

a) Double-click your .exe or .msi and convert it into an app with WineBottler. You can run the generated app like every other program on your Mac.
b) Double-click the .exe, choose "Run directly" and Wine will run it in a generic environment.
c) Select from a wide range of software for which WineBottler offers automated installations. … WineBottler does not come with the programs themselves, but with scripts, that take care of down­loading, configuring and installing everything into an app for you.

Bräuchte ich nun Wine, Darwine oder WineBottler? Hat jemand Erfahrungen mit dem Einsatz dieser Progrmamme?

--Tommes  23:12, 23. Dez. 2020 (CET)
Ich benutze Wine unter Linux, aber eins kriegt letztlich jeder mit, der es versucht: Längst nicht jedes Windows-Programm läuft damit. Es kommt auch vor, dass ein Programm nach einer Aktualisierung des Betriebssystems nicht mehr läuft, dass sich das ein paar Wochen später wieder gibt – oder auch nicht. Vergleichsweise unkritisch sind portable Programme. Informiere Dich vor Versuchen, wie das mit den von Dir gewünschten Programmen aussieht. Die Korrektur von stürzenden Linien beherrschen aber viele Bildbearbeitungsprogramme. Wenn Du die beiden Programme unbedingt und regelmäßig nutzen willst, dann denk über ein Multibootsystem und eine größere Festplatte nach. –Falk2 (Diskussion) 23:50, 23. Dez. 2020 (CET)
Hast du mal VirtualBox versucht? Habe das bisher nur unter Windows eingesetzt, aber dürfte unter MacOs auch problemlos laufen. Braucht zwar ein bisschen Disk-Platz (weil du eine komplette Windows-Installation in einer virtuellen Platte ablegen musst), die restlichen Systemresourcen aber nur, wenn du es brauchst. Hat zudem den Vorteil, dass du (im Gegensatz zu Bootcamp) deine Windows-Programme gleichzeitig mit den Mac-Programmen ausführen kannst. --PaterMcFly Diskussion Beiträge 10:00, 24. Dez. 2020 (CET)

24. Dezember

Bildrechte von Fotos auf Google Maps

In Google Maps kann ich unten neben dem Männchen Bilder anzeigen lassen. Wie kann ich prüfen unter welchem Recht diese Bilder veröffentlicht wurden und ob diese evtl. für Commons zur Verfügung stehen? Wie kann man mit den Fotografen Kontakt aufnehmen? Speziell geht es um Fotos der eingestürzten Brücke bei Albiano Magra (Koordianten 44.173577, 9.926760). --Salino01 (Diskussion) 00:31, 24. Dez. 2020 (CET)

Siehe Google Street View#Urheberrecht und weiterführende Links. --Rôtkæppchen₆₈ 01:16, 24. Dez. 2020 (CET)
Doch wie kann ich mit dem Fotografen Kontakt aufnehmen, um mir ggf. die Genehmigung zu holen?--Salino01 (Diskussion) 10:00, 24. Dez. 2020 (CET)

Neuen Laptop direkt neu installieren

Zwischen den Jahren wird hoffentlich mein neuer Laptop ankommen. Da ich bei meinem 6 Jahre alten Laptop noch immer vorinstallierte Software finde die ich nie haben wollte würde ich ihn gerne als erstes formatieren und Windows neu installieren. Ich habe auch noch eine ungenutzte Windows 10 Pro-Lizenz. Gibt es etwas was dagegen spricht? Kann es Probleme mit Treibern geben oder lohnt sich manche Herstellersoftware doch? --217.235.177.140 02:58, 24. Dez. 2020 (CET)

Bekommst Du den Rechner mit einem vorinstallierten Betriebssystem? Wenn ja und wenn es Windows ist, dann bekommst Du doch ohnehin eine Windows-Lizenz mit. Die Seriennummer lässt sich auslesen. Frag mal die Suchmaschine Deiner Wahl nach »KeyFinder«. Ich würde einen neuen Rechner auch immer selber aufsetzen. Denk an die Trennung von Daten und System. Alles in die Systempartition zu schmieren ist microsofttypisch und ich wage es, das einen Anfängerfehler zu nennen. Die Treiber wird der Hersteller hoffentlich mitliefern. Bei meinem, jetzt ein Dreivierteljahr altem Rechner tat er es, wenn wie üblich auch nur für Windows. Richtige Betriebssysteme brauchen sowas nicht. Die vorinstallierten Programme kannst Du, wenn Du sie brauchst, doch hinterher ebenfalls wieder aufspielen. Lästige Demoversionen oder sowas wie ein die Hand aufhaltendes MS Office bist Du beim Selberaufsetzen ebenfalls mit los. –Falk2 (Diskussion) 03:11, 24. Dez. 2020 (CET)
Bei neuen Windows-10-Geräten ist die Lizenz im TPM in Hardware gespeichert. Es geht also problemlos, von [22] ein Windows-10-Image auf einen USB-Stick herunterzuladen und davon dann den neuen Rechner neu zu installieren. Falls man nicht ins UEFI-Startmenü kommt, muss man den Rechner in der Wiederherstellungskonsole starten und in dieser dann diskpart aufrufen und gnadenlos alle Partitionen der SSD löschen. Danach dann bootet der Rechner vom Stick und man kann Windows supersauber neu installieren. --Rôtkæppchen₆₈ 03:22, 24. Dez. 2020 (CET)
Das sind ja schonmal ein paar gute Hinweise. Windows 10 Home soll vorinstalliert sein, aber das dürfte ja ausreichen. Partitionen hab ich ewig keine mehr angelegt – irgendwann hat es MS ja geschafft, dass man Windows nicht jeden Monat neu installieren muss. Wie groß sollte die Systempartition sein? 100 GB? Und sollte man bei der SSD dann auf jeder Partition 15% frei lassen oder reicht es insgesamt 15% frei zu haben? --217.235.177.140 03:32, 24. Dez. 2020 (CET)
Du musst eigentlich nur die alten Partitionen löschen. Bei der Installation werden sie dann automatisch neu angelegt, aber wie Benutzer:Falk2 richtig anmerkt werden eben alle Benutzerdaten in der Windows-Partition abgelegt und zusätzlich eine kleine Boot- und eine Wiederherstellungspartition erstellt. Die Größe und Anordnung dieser Partitionen kann variieren, je nachdem, ob Bios, Uefi, CSM, MBR oder GPT aktiv sind. Für ein 64-Bit-Windows werden mindestens 32 GB Systempartition verlangt. Bei einem gealterten Windows-System können das mit alten Updates und sonstigem Brimborium auch ein paar GB mehr werden. Bei meinem vor drei Jahren das letzte mal sauber installierten Rechner umfasst der Windows-Ordner 22,9 GB und die Programme (32 und 64 Bit) 11,5 GB. Die Benutzerdaten auf der Windows-Partition machen 16,6 GB aus. --Rôtkæppchen₆₈ 03:49, 24. Dez. 2020 (CET)
Windows-Systempartitionen fressen sich beinahe zwangsläufig fett. Das dürfte der entscheidende Grund sein, warum Microsoft am liebsten alles in einen Topf wirft. Bei einer 500-GB- oder 1-TB-Platte fällt das Zumüllen mit Wiederherstellungspunkten, Logdateien und was alles sonst noch dazugehört, den meisten Nutzern nicht auf. Bei meinen Standrechner, mit dem ich die Fotos bearbeite (weil die meisten Kamerahersteller freien Betriebssystemen die kalte Schulter zeigen, habe ich seinerzeit 54 GB für eine Windows-Systempartition vorgegeben und das erwies sich im Nachhinein als zu knapp. Wen ich dem mal neu aufsetzen sollte (was ich mir aber wegen des Nikon-Filmscanners, der schon mit dem 64-bit-Windows 7 herumzickte, gut überlege) dann werde ich wohl 100 GB dafür freihalten. Auslagerungsdateien halte ich im Übrigen noch immer für Festkörperspeichergift. Paradox bei Gates Meisterwerken ist, dass sie sich die doppelte Größe des vorhandenen Arbeitsspeichers als Auslagerungsdatei gönnen und diese auch dann kräftig nutzen, wenn noch massenhaft Arbeitsspeicher frei ist. Der Ruhezustand ist noch ein Platzfresser, weil die hiberfil.sys ebenfalls die Größe des Arbeitsspeichers belegt. Beides Abschalten spart Platz und schont die Speicherzellen. Ich bin aber kein Spieler. Kann sein, dass dafür andere Voraussetzungen gelten.
Wozu soll es gut sein, 15% einer Platte nicht zu nutzen? Wenn die Platte in die Knie geht, dann tut sie es auch mit verschenktem Platz. Einen Rechner mit Wiederherstellungspartition hatte ich nie. Gut möglich, dass deren Nutzung den Bill-Gates-Idealzustand (»die Festplatte heißt C:\«) wiederbelebt und damit auch Datenpartitionen in den Informatikhimmel schickt. –Falk2 (Diskussion) 04:18, 24. Dez. 2020 (CET)
Wozu soll es gut sein, 20% einer Platte nicht zu nutzen? Frag das mal Synology mit seinem Linuxderivat DSM. Da kann man eine NAS wirklich nur zu 80% vollmachen, um keine Kopierfehler zu riskieren. SSDs gibt es schon für weniger als 20 Euro, da sollte Speicherplatz wirklich keine frage sein. --Rôtkæppchen₆₈ 10:37, 24. Dez. 2020 (CET)
Wo steht das? Ich kenne nur die "Achtung, die Platte ist bald voll"-Benachrichtigung, die standardmässig bei 80% kommt (was sich aber ausschalten oder auf einen anderen Wert legen lässt und ansonsten auch einfach ignortiert werden kann). Eine Info, dass überhaupt nur 80% der Kapazität genutzt werden können, finde ich nirgends. --Karotte Zwo (Diskussion) 10:48, 24. Dez. 2020 (CET)
Der Admin für meinen Dienstlaptop sagt uns immer, wir sollen auf den SSDs 10 – 15 Prozent freilassen, weil die Rechner sonst (noch) langsamer werden. --217.235.177.140 12:32, 24. Dez. 2020 (CET)

Zeca Schall

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeca_Schall#cite_ref-14 alternativer Nachweis zu Ref. 14. --Dr Lol (Diskussion) 08:19, 24. Dez. 2020 (CET)

Wie wäre es mit der davor angegebenen Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Zeca_Schall#cite_ref-13 (ein Welt-Artikel):Die Plakate, auf denen Schall zu sehen ist, hat die CDU inzwischen mit einem neuen Motiv überkleben lassen. Damit sei schon vor den Attacken der NPD begonnen worden, rechtfertigt sich Wahlkampfmanager Minschke. Man könne das nicht aufhalten oder rückgängig machen. Und am besten belegst du dann auch gleich noch die Anzeige, etwa mit diesem kurzen Zeit-Artikel.--Naronnas (Diskussion) 12:08, 24. Dez. 2020 (CET)

Bitte ersetze diese Zeile hier durch eine aussagekräftige Überschrift!

Suche nachfhren der Fam.Maier oder Meyer aus Aufkirchen mein Urgrosvater Heinrich Meyer geb. 1841 in Aufkirchen auskunft. an Reinhold Gräf

herzlichen Dank (nicht signierter Beitrag von 2003:ED:3708:C000:C104:2451:213F:1E24 (Diskussion) 11:41, 24. Dez. 2020 (CET))

Dazu solltest du dich an eine Genealogie-Seite im Internet wenden, oder an das Standes- oder ein Pfarramt in Aufkirchen. Hier wird dir leider niemand helfen können. Gruß W.Wolny - (X) 11:58, 24. Dez. 2020 (CET)

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