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Eisenbahndienstsache

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Eisenbahndienstsache (EDS) war die Bezeichnung der Hauspost der deutschen Bundesbahn und der Reichsbahn bis 1997 sowie weiterer Bahngesellschaften.

Geschichte

Unbenutztes EDS-Kuvert

Vor der Einführung der „Bürokommunikation Unternehmensweit“ (BKU) wurden die meisten Dokumente schriftlich per Eisenbahndienstsache verteilt. Hierfür waren bei den meisten deutschen und angrenzenden ausländischen Bahngesellschaften umfangreiche Verteilsysteme installiert.

Jeder Bahnhof hatte mindestens einen EDS-Ausgangsbriefkasten. Die Eisenbahndienstsachen wurden nach Zieldirektionen und Empfangsbahnhöfen sortiert und auf den Zügen befördert. Die Verteilung entlang der Strecken auf die Unterwegsbahnhöfe oblag dem Zugführer. Die Zustellung konnte personen- oder funktionsbezogen erfolgen.

Auch betrieblichen Sozialeinrichtungen, wie Bahnbetriebskrankenkassen, DEVK oder Sparda-Banken, konnten Eisenbahndienstsachen zugestellt werden.

Einstellung

Die Verbreitung elektronischer Medien machte die Eisenbahndienstsache weitgehend entbehrlich. Die Verteilung des geringer werdenden Volumens erfolgte ab 1997 mit der Deutschen Post.

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