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Birgitt Bender

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Bärbl Mielich, Daniel Mouratidis und Birgitt Bender (rechts) 2007

Birgitt Bender (* 28. Dezember 1956 in Düsseldorf) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen). Bender war von 2002 bis 2013 gesundheitspolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion und ist seither selbstständige Beraterin im Gesundheitswesen.[1]

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1975 in Düsseldorf absolvierte Birgitt Bender ein Studium der Rechtswissenschaft in Köln, Genf und Freiburg im Breisgau, welches sie 1980 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach dem Referendariat bestand sie 1984 auch das zweite Staatsexamen. Anschließend wurde sie Justitiarin bzw. später Frauenreferentin der Landtagsfraktion der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg. Birgitt Bender geht offen mit ihrer Homosexualität um.[2]

Partei

Über ihr Engagement in der Frauenbewegung kam Birgitt Bender in den 1980er Jahren zu den Grünen. Von 1999 bis 2007 gehörte sie dem Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen in Baden-Württemberg an.

Abgeordnete

Von 1988 bis 2001 gehörte Birgitt Bender dem Landtag von Baden-Württemberg an. Hier war sie von 1988 bis 1990 Vorsitzende der Landtagsfraktion Die Grünen, von 1992 bis 2000 stellvertretende Fraktionsvorsitzende sowie von 1992 bis 1996 Vorsitzende des Ausschusses für Frauen, Familie, Weiterbildung und Kunst.

Von 2002 bis 2013 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen für Gesundheitspolitik. In dieser Funktion trat sie als Befürworterin von anthroposophischer Medizin, Homöopathie und sonstiger Alternativmedizin hervor.[3] Von 2002 bis 2005 war sie daneben auch drogenpolitische Sprecherin.

Birgitt Bender ist stets über die Landesliste Baden-Württemberg in den Bundestag eingezogen. Für die Bundestagswahl 2009 ist sie auf Platz 7 der Landesliste gewählt worden. Für die Bundestagswahl 2013 wurde sie auf Platz 11 der Landesliste nominiert[4] und nicht wiedergewählt.[5]

Mitgliedschaften

Bender war Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag. Darüber hinaus ist sie seit 2001 stellvertretende Landesvorsitzende des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg[6].

Weblinks

Einzelnachweise

  1. vdek - Verband der Ersatzkassen e. V.: Biggi Bender tritt Nachfolge von Walter Scheller an - Baden-Württemberg. Abgerufen am 30. November 2018.
  2. Queer.de: „Acht Homos im neuen Bundestag“; 19. September 2005
  3. Der Spiegel: Rückfall ins Mittelalter
  4. Grüne Baden-Württemberg (Memento vom 4. Dezember 2012 im Internet Archive)
  5. [1]
  6. Paritätischer Landesverband Baden-Württemberg: Vorstand. In: paritaet-bw.de. Archiviert vom Original am 17. Oktober 2011; abgerufen am 17. Oktober 2011.
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